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-weil- uno euD|fite ver Sn|el hohe Schanzen auf, die sie mit schwerem Geschütz armiren. Die dänische Besatzung dieser Insel, die nächstens durch Rekruten abgelöst werden soll, ist noch immer gegen 100 M. stark. In dem Städtchen Burg wurde iu vorigem Monat eine Militärsession abgehalten und die 22 bis 24jährige Mannschafft der Insel für den dä­nischen Militärdienst ausgehoben und zur Ein­kleidung nach Kopenhagen geführt.

Der KriegsdampferGeyser" hatte Befehl er­halten, sich nach Kopenhagen zu begeben, und war aus der Eider abgegangen, eben im Begriff, seine Loolsen zu verabschieden, als Konireordre eintraf. Er nahm daher seine vorige Station in der Eider wieder ein.

Tilsit, 11. Okt. Der gefürchtete Schmuggler- Häuptling, RaudonS Krolinus, dessen Gefangen, nehmung vor Kurzem berichtet warb, ist auf dem Transport von Tauroggen nach Georgenburg in der Gegend von Roseinen durch 18 verwegene Mit­glieder seiner Bande gewaltsam in Freiheit gesetzt worden.

Wicil, 14. Okt. (Lloyd.) Dem Vernehmen nach wird sich die Rückkehr Sr. Majestät des Kai- serS bis zum 20, d. M. verzögern. Die Eltern Sr. Majestät werden im Laufe dieser Woche in Schön­brunn eintreffen. Sämmtliche Minister, mit Aus­nahme des Ministerpräsidenten Fürsten Schwarzen, berg, welcher Dienstag hier erwartet wird, sind von ihrer Urlaubsreise zurück. Das unter dem Befehle Sr. kaiserlichen Hoheit Erzherzog Albrecht stehende Armeekorps in Böhmen besteht gegenwärtig aus circa 85,000 Mann der besten österreichischen Trup­pen. Dem in Vorarlberg stationirten Armeekorps soll eine Dislokationsveränderung bevorstehen, und die Mehrzahl der Truppen soll in das Unter-Inn­

thal verlegt werden. Ein Kurier, welcher Samstag mit Depeschen von Berlin hier anlangte, wurde in Anbetracht der Wichtigkeit derselben sogleich nach Bregenz befördert. F.-M.-L. Frhr. v. Heß, Chef des Generalquartiermeisterstabs, ist gestern hier an­gekommen und F.-Z.-M. Frhr. v. Schlick nach Brünn abgereist.

Wien, 15. Oktbr. DerNeuigkeitsbote" be- richtet: Der Ministerpräsident Fürst v. Schwarzen­berg sendete vor seiner Abreise eine Note nach Berlin ab, in welcher die Einziehung der preußischen Be­satzung in Hamburg gefordert wird. Es könnte sonst jeder deutschen Macht frei stehen, mit deutschen Truppen irgend einen Theil deS deutschen Reichs zu besetzen.

Kopenhagen, 14. Okt. DerDanSke Sles- wiger" in Sonderburg will wissen, daß eS wirklich die Bestimmung der russischen Flotte gewesen, in den dänischen Gewässern zu überwintern, allein daß die dänische Regierung dieses Ansinnen abge- lehnt.

Paris, 17. Okt. (K. 3D Der AppellationS- Gerichtshof hat die Verurtheilung deS Journals Le Peuple" bestätigt. fES heißt, in der Verta­gungskommission werde Barsche wegen deS bekann­ten Abdruckes des Artikels auâ demConstitution- nel" imMoniteur" interpellier werden.

DerKonstituiionnell" soll in nächster Zeit Ar­tikel gegen Changarnier bringen. DieMorning Post" erklärt die Nachricht, die Herzogin von Or­leans und jThiers seien für die Präsidentschafts- Verlängerung, für falsch.

London, 16. Okibr. AuS St. Petersburg ist bereits die erste Sendung russischer Jndustrieerzeug« Nisse für die große Londoner Ausstellung, in 89

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Kisten, hier eingetroffen. Es werden noch mehrere weit bedeutendere Sendungen von dort erwartet Rußland ist also der erste ausländische Staat, wel cher Erzeugnisse seiner Industrie zur Ausstellung von 1851 hergesandt.

Die Ausführung des Standbildes Sir Rober Peels, welches auf Beschluß des Hauses der Ge meinen in der Westminster-Abtei aufgestellt werde, soll, ist dem berühmten englischen Bildhauer Hrn Gibson übertragen worden. Hr. Gibson befinde sich seit einigen Jahren in Rom.

Verantwortlicher Redakteur: Dr. A, Boczek

Für die Abgebrannten in Elz

sind bei der dasigen Kommission zur Vertheilung der milder Gaben an die Verunglückten direkt an baarem Gelde einae- gangen: Von K. H. E. St. z. S. 100 fl.; von M. L. S. v. H. 14 fl.; von mehreren Herren v. H. 54 fl. 15 fr.; von S. S... v. H. 15 fl. 45 fr.; von F. S. v. H. 10 fl.; von Kaufmann F. S. v. H. 50 fl.; von G. v. W. z. M. 100 fl.: von H. H. B. z. L. 50 fl.; von D. G. z. L. 33 fl. 15 fr.; von H. F. z. W. 1 ff.; von P. F. z. G. 5 ff.; von Gbrdr. G. z. N. 21 fl.; von Unbek. 35 kr.; von Glhsn. 3 fl. 30 fr.; Von L. C. Wb. 1 fl. 45 fr.; von Stud. K. v. H. 20 fl.; von d. Gde. T. 3 fl. 12 kr.; von d. Gde. M. 5 fl. 22 fr.; von d. Gde. F. 1 ff. 54 fr.; von d. Gde. D. 3 fl 48 kr.; von

d. Gde. W. 32 fr.; von d. Gde. B. 24 fl. 35 fr.; von d.

Hfdschft. zu S. 12 fl. 42 fr.; von d. Gden. B. u. Z. 33 ff.

46 fr.; von d. Gde. W. 46 fl. 6% fr.; von d. Gde. Of. 2 fl.

80 kr.; von d. Gde. Ob. 8 ff. 9 fr.; von d. Gde. H. 3 fl.

45 kr.; von d. Gde. Hus. 5 fl. 22 fr.; von d. Gde. E. 2 ff.

48 fr.; von d. Gde. Brst. 20 fl.; von d. Gde. Oberb. 11 fl.

30 fr.; von d. Gde. K. 78 fl. 31 fr.; von W. 1 fl. 45 fr.; von d. Gde. Fdz. 23 fl. 41 fr. Weitere milde Gaben wer­den mit größtem Danke entgegen genommen und aus das Ge- wiffenhafteste vertheilt werden von der-

Wertheilungs-Kommission in Elz.

Aus Auftrag und im Ramen der Kommission: Reiserth, Pfarrer.

Bekanntmachungen.

An sämmtliche Erbleihträger

des Herzogthums Nassau "°8j

Allenlhalben ist die Ablösung der Erbleihen soweit vor­angeschritten, daß bereits durch Gesetze die Normen der Ab­lösungen bestimmt sind.

Im Nassauischen sollen zwar die Erbleihen auch abge- löft werden können, man scheint aber mit dem entsprechenden Gesetz sich nicht sonderlich beeilen zu wollen.

Eine Anzahl Erbleihträger hatten sich heute zur Be­sprechung hierüber, dahier vereinigt, und wurde beschlossen, eine weitere Zusammenkunft auf

Donnerstag den 24. Oktober, Morgens 11 Uhr, im Gasthauszum Grünen Wald" zu Wiesbaden anzuberaumen, und hierzu sämmtliche Erbleihtrâger des Herzog­thums einzuladen, um gemeinschaftlich über die Mittel und Wege zu berathen, wodurch unser Zweck, die Ablösung der Erb- leihen bald ins Leben treten zu sehen, erreicht, und wir dadurch den Bürgern unserer Nachbarstaaten, Preußen rc, gleichgestellt würden.

Es wird gehofft auf zahlreiches Einfinden.

Höchst, den 16. Oktober 1850.

Im Namen der versammelten Erbleihträger:

Rudolph Grossmann^

Besitzer des Erbleih-Viehhofguts dahier.

1035] Bei I. Breyer in 26b au ist erschienen und in der L. Schellenberg'schen Hof-Buchhandlung in Wiesbaden zu haben:

An die Frauenwelt.

Unter- dem Titel :Winke für junge Frauen", von Dr. H erzog, ist ein Schristchen erschienen, welches die faßlichsten Belehrungen über das Frauenlcbeu vom Entwickelungsgänge der Jung­frau an bis zu den mütterlichen B rufspflichlen enthält und von keiner Hausfrau ungelesen blei­ben sollte. In so manchem häuslichen Kreise wird der NameHerzog" noch heute in dank­barer Erinnerung fortleben, und so möge mich durch dieses Büchlein sein Name noch segnend

fortwirken.

Preis 15 kr

Das achte. seit 60 Jahren laut beglaubigten Attesten tausendfach bewährte Kommerse krsche Waschwasser gegen Flechten heilt nicht blos alle nassen und trocknen Flechten radikal und ohne alle schädliche Nach­wirkung, sondern auch Schwinden, Finnen, veraltete Krätze, Kupferfleken, Hitzbläschen und alle dergleichen Ausschläge und Hautkrankheiten und ist ächt und unverfälscht einzig und allein zu beziehen von Ferd. Jansen, Buchhändler in Weimar, die ganze Flasche zu 2 Rthlr. 5 Sgr., die halbe 1 Rthlr. 10 Sgr. Preussisch Courant.

1030] Briefe und Gelder franko.

1056]

Anzeige

Frankfurt a. M., den 18. Okt. Mittags 4 Uhr.

Pap.

Geld.

In unserm Herzogthum bestehen noch keine ander» zweck­mäßigen Schulanstalte'u zur Vorbereitung der jetzt verlangten Meistereramen als die Sonntags- und Abendschule des Ge- Werbevereins. Hierin wird aber nur in höchstens einigen Stunden an den Sonntagen und im Winter noch an einigen Abenden Unterricht ertheilt. Es ist leicht ersichtlich, daß'an denen alle acht Tage sich wiederholenden Unterrichtsstunden Niemand in so kurzer Zeit als es Mancher wünscht und durch. Verhältnisse gezwungen ist, in dem Umfang, als es fein Ge­schäft erfordert, sich hinreichend ausbilden kann.

Auch hat Mancher nicht die Gelegenheit haben können, die erforderlichen Kenntnisse, welche bei dem Meistereramen gefordert werden, erlernen zu können.

Um diese für so Viele nachtheilige Lücke ausfüllen zn können, bin ich entschlossen im bevorstehenden Winter, vom 1. November bis 15. März, unter Mitwirkung eines Assisten­ten für die verschiedenen Meistereramen in allen erforderlichen Gegenständen Unterricht zu ertheilen.

Alle Diejenigen, welche sich daran zn betheiligen wünschen, werden hierdurch ersucht, sich bis Ende Oktober bei dem Unter­zeichneten zu melden.

C. Raum,

Architekt und Lehrer an der Zeichnen-, Modelir- und Abendschule zu Wiesbaden,

wohnhaft im Deutschen Haus, Ende der TauuuSstraße.

Oesterreich, 5 7» MetalliqueS

3 °/0 Bankactien o. D. . .

500 fl. Loose.....

250 fl. Loose ......

Preußen, 50 Thaler Prämieuscheine . .

3'/, % Staatsschuldsch. â 105 fr

Bayern, 37,7» Obligationen . . . . Berbacher - Eisenbahn - Actien . . Würtem berg, 37-7» Obligationen . .

4'/, % neue Obligationen

Baden, 3'/,% Obligationen von 1842 .

Lotterie-Ani. â 50 fl. bei G. u. S.

35 fl. Loose vom Jahr 1845 . .

Darmstadt, 37, 7, Obligationen . . .

4 7o ...

50 fl. Loose .....

25 ff. Loose.....

Kurhessen, Friedr.-Wilh. -Nordb ahn-Actien

40 Thlr. Loose bei Rothschild

Nassau, 37,7° Obligationen bei Rothschild 5

25 st. Loose.......

Frankfurt, 3 7° Obligationen ....

37-

von 1839 .

von 1846 .

i Lichtbilder auf Papier, Kirchgasse Nr. 31 zu Wiesbaden.

1111] Bei B. F. Voigt in Weimar ist erschienen und in der L. Schellenberg'schen Hof-Buch- Handlung vorräthig:

Der Bauer als Vieharzt

bei den Krankheiten der Pferde, des Rindviehes, der Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, deS Feder, Viehes und der Stubenvögel. Nebst den erprobtesten Mitteln und Rezepten der berühmtesten Thierärzte.

Ein Hausbuch für Landwirthe, welche, fern von einem Thierarzte, selbst Hilfe schaffen müssen. Dritte sehr vermehrte Auflage von Dr. Lentin, Landthierarzt zu Weimar. 8. Geh. Preis 1 fl. 12 kr.

Der Herausgeber der iten Auflage dieses Buches, durch welches schon so vielen hundert braven Landwirthen aus der Verlegenheit geholfen worden ist, hat in einem Zeitraume von 30 Jahren Alles gesammelt, was sich in einem zahl­reichen Kreise von Oekonomen, in deren Mittelpunkt er lebte, durch eine lange Erfahrung mit ihren kranken Thieren wie­derholt bewährt hatte. Es ist daher dieses Volksbuch nicht aus der Phantasie, sondern aus vieljähriger praktischer Beob­achtung und Anwendung hervorgegangen und man kann fest behaupten, daß jedes der hier angegebenen Mittel sich längst und vielfach als bewährt erwiesen hat und mit Erfolg gebraucht worden ist. In der hier angezeigten neuen Auflage hat dieses Buch durch wesentliche Verbefferungen des durch seine thierärztlichen Schriften bekannten Dr. Lentin noch unge­mein gewonnen. Er hat die veraltete Sprache und die in der Thierarzneikunst vorkommenden Kunstausdrücke zeitgemäß verändert, manches Neberflüssige und nicht mehr Paffende weggelaffen und durch besseres Neues ersetzt, auch einige Kapitel, z. B. das über Hundswuth, die man neuerdings ganz anders behandelt, völlig umgearbeitet. Weniger glaubte er an den Rezepten ändern zu dürfen, weil sie sich bis auf den heutigen Tag bewährt haben, und weil er der Ansicht ist, daß man die alten Fornieln beibehalten muß, wenn man aus den früheren guten Erfahrungen Nutzen ziehen will.

Tau uuS-Eisenbahn-Actien â 250 ff. Holland, 27, 7« Integralen .... Spanien, 3 % Innere Schuld ....

5 Ardoin incl. 17 Eoup.

Polen, 3Ö0 ff. Lotterie-Loose ....

500 ff. ....

Sardinien, 36 FrcS. Loose bei Bethmany DiSco n t 0...........

(Selb. ; fl. tr.

Pistolen .... Pr. FriedrichSd'or Holl. 10 fl. Stücke Aand-Ducateit 20 Francsstücke Engl. Sonverains

9

9

9

5

9

11

44

55

47

36

28

51

79

61

417, 1163 156/,

997,

86'/, 84

787, 837, 98 V, 807, 53 32 85

897. 79

28 42

327, 86/, 103%

26

81'4 93'4 904 307

56'/, 34'/,

787. 60'/, 41'4

1158

156'/, 987. 123 853/. 83'/, 787, 827, 977, 807, 527.

317.

84'/, 887. 787.

277.

417, 32'/, 86

1024 257«

924

907«

305

56'4 347,

817,

337,

817, 33 24

kr.

Gold al Marco Laubth., ganze Preuß. Thaler 5 Frankenthaler Hochhaltig Silber Gerina u. mittelb.

382

1

2

24

45'/,

21

30

HW" Wegen veränderter Post- und Eisenbahnkurse wird von heute an und während des Winters die Nass. Allgem. Zeitung um halb 4 Uhr ausgegeben.

Hierbei als BeiblattDer Wanderer 7

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E i l b e r. ( ff.

Druck und Verlag der L. Schellenberg'schen Hof-Buchhandlung in Wiesbaden.