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Nassauische Allgemeine Zeitung.

Jtë 232

Mittwoch den 2. Oktober

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Bestellungen auf das mit dem 1. Oktober neu beginnende Quartal derNassauischen Allgeiueiuen Zeituna" werden baldigst erbeten, um die Stärke der Austage bestimmen und vollständige Exemplare liefern zu können.

Die Verhandlungen des Assisenhofes und des Landtages werden mit möglichster Schnelligkeit und Ausführlichkeit mitgetheilt, und bei den bisherigen und neu eingszangenen Verbindungen Korrespondenznachrichten aus allen Theilen des Landes gebracht werden.

Durch denamtlichen Theil" der Zeitung kommen Kundmachungen der Regierung am frühesten zur Kenntniß des Publikums.

DieNassauische Allgemeine Zeitung" erfreut sich einer bedeutenden, stets zunehmenden Verbreitung, sie ist daher rur Ver­öffentlichung von Anzeigen aller Art besonders geeignet.

Die N-ff. «8z. Zeitung ir.it dem Wahrerer erfchei-r einmal täglich in G r o ß so li 0 - F o rm a r, mit »uSaabme sei i» in Sitibisra fit een Umfawg des Herz-gibum« Vienau, jd Wiosbewgtbam 4 uns K-rKr^esrS»«« Hesse», der ^Mbgrafi { ft een ibriae» Sintern sei fstäl:^ iturtu nur Divis ch-^ Sera .tltuajigebiete! 3 fl- IW fr 3nfer 2 te »erben ' beregnet. Be«-Il--z-u beliebe man in «-««bad« ;n bet i. Sch-lle-berq' scheu H»-- 8$4S»alMg . »aS-ans bet een -i^n

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gelegenen PassämterL 4, sinken.

Uebersicht-

(rnrrra-ebt »atir warf.

Stimmte brr L>rcf>e.

D«nchla«d. WirtLsb«» (fmtiagtWT^anM 7 ::g£ Soren (SeieMtittj. Lass«! (Der L«Lzch»P brbiife ber ÄLszahiuRg der Strstrbeamiesgehave. WÜLlLrisch« Kewkgui gen. Haxnau. Das CberafpcUatiDH-ègeri^t Das Aiklagerecht des blribenben StândesuSschllffrs) Gotha (A»ertennunzSadreffe nach Kassel). Coburg (Maß- tegeln gegen die demokratische Presse). Dresden (Graf Resselrode). München (Der König von Sachsen. Die Bavaria). Magdeburg (Der landwirthschaftliche Äoru groß). Berlin (Die kurhessische Frage. Hr. v. Radowitz. Die Unionspolitik. Die Mainzer Angelegenheit. Philologen- Kongreß). Hannover (Die kurhessische Sache), Oldenburg (Die Denkschrift des Erbgroßherzogs). Schleswig-Holstein (Nachrichten v. d. schleswig'schen Westküste). B 0 n der Eider (Befestigungen der Dänen).

Von der Niederelbe (Ausrücken der Armee) Wien (Reise des Kaisers nach Bregenz. Denkwürdigkeiten des ungarischen Kriegs. Die ungarischen Flüchtlinge. Das lombardisch-venetianische Anlehen).

Ungarn. Pestb (Görgeh).

Frankreich. Paris (Das legitimistische Rundschreiben. Prozeß über eine legitimistische Angelegenheit, Reise des Hrii. v. Persigny. Botschaft an die Nationalversammlung.

Der Gesandte von Nepaul. O'Connell).

Großbritannien. L o nd o n (Das Denkmal für die Barcley- PerkinS'schen Brauknechte).

Italien. Rom (Kardinalsernennungen. Pinelli).

Türkei. Smyrna (Die Flotte).

Neueste Nachrichten.

D Eintracht macht stark.

Die Demokratie weiß, was sie will, und will, was sie weiß. Der Haupifarbe ordnet sich jede Schattirung unter. Ihr Hauplmanöver ist eine ge- schloßene Bewegung en mässe gerade auf das Ziel los. Die äußerste Richtung verselben, die rothe Partei bildet den leitenden Hauptkern; die Reben­farben gehen gehorsam mit. Etwaigen innern Zwie­spalt läßt sie nach Außen hin nicht merken.

Wie taktlos und erbärmlich ist dagegen daS zerrissene und planlose Streben der sogenannten Gemäßigten! Die ganze ©efeßsiaft sieht aus, wie ein Gespann von Pferden rtr .S um den Wagen ge­spannt. Jeder zieht feinen Stranz nach einer an­dern Seite hin, und wenn nicht der sol.deste Sraars- i waren da Lei 7 Trümmer a-H. w :i es - _: feiner @H-e -7) ?-4rgL7 7 -: , ch-aden Äwv . .

Panter.

Der zliriMTrHe, rrnraaÄMe . -r :* P: ' irr sr-itt- a®$ er 2 L ant vaS re «Lew m H in xxhi'irm jx râr»; in tre £0-mr. strtayr iS n - x! x- ^ £; 5 xrr fes t st ea^-es . j® xxi :pLr 4i gchk«. RshtZ pLü ft rr:T.fs Sry f üs aatjifi Lats irrt flL rrzrbk«. Bob 4® rai Wafier aber i« Kopf ^rgsrr« st xrb it h«H«k - tm muss, um dir Zrch-H^ tr^ila, rann treu et:Ser hätte rar getackt! Das hätte ich e i "M iraei

- w nnLLer, ;a tnt?.a«je :«, »er W ch' l'! nat. rraiß, aber es n'chr chur; wer Tte ^ntttüt bei E-nen nur : e Schwa Lkèrngkeu re? Ordern, v $1» xm £:r; : jjt ; ; Bern-rrLna a.' -neu Lenen benupt, nur für wirre Perw« Runen zu htoen.

. ^" ^brr werß, was er walt, nur will was er ' tae^; wer es rreu und rrdtlch mir per guten Lache âlru ; wer alles, je âw selbst für vieierde emirpen taun- wer mit feiner lleberzeugung um für feine ttroerreugung mutnig unt> errat sieben um streiten

, der ist der getnt aller jener her»- um kovs- loirn Halb männer. anstatt dass sie in ihm ihren Bortämvfer um Kührer scher folllm.

Jeder, wer tieSerclut.cn um die Träumereien t tit kommunistischen Republik rächt will, der ch, wir s er auch sonst noch Lenkea möge, ein Ar gehöriger ' der fenrerratirrr. Partei, um als solcher selbe er 'i renken unt haurrLa. Seine besonderen Gedanken und Pläne sollte er kliolich auS trm Stiele lassen und sich ehrlich und thätig dem Haupt- um Ge- samnuiirafe uniercrEnen, damit von der Gesammt­heit das Gesammtziel erreicht werde.

Eintracht macht stark; aber bei Etr schmachvollen Zerrissenheit und planmäßigen Zerreißung der ver­schiedenen konfervaliven Kräfte muß jedes redliche Streben der feftgeschloffenen Demokratie gegtnüber zu Grunde gehen. Die Entschiedenen müssen natür­lich, wie überall, voran gehen und die Halben und Schwachen müssen milgchen, denn ihre besonderen Zwecke werden ja nur mit dem Hauptzwecke er­reicht, wenn sie überhaupt werth sind, erreicht zu werden.

Ein ganzes, einiges, starkes konservatives Heer muß sich gestalten, ohne kleinliche Wortklauberei und ohne Zwiespalt, sonst ist kein Erfolg im Kampfe mit der Demokratie möglich. Wehe Venen, die das wissen und wissen können und doch nicht thunl Nur Entschiedenheit bringt Ent­scheidung!

Stimme« öex Preise.

DaS Berliner Kor. Bureau bringt folgenden Artikel: Die Ernennung des Herrn v. Radowitz, in der That ein Ereigniß von großer Tragweite, ist in allen Kreisen Gegenstand der größten Auf­merksamkeit. Man hat sich immer bemüht, an den Namen Radowitz Mysterien der verschiedensten Art zu knüpfen, und ist gern bereit gewesen, diesen Na­men mit den widersprechendsten Dingen in Verbin­dung zu setzen. Jetzt, wo Hr. v. Radowitz in die offiziellste Stellung von der Welt tritt, kann man sich wiederum nicht enthalten, die Nothwenvigkeit eines Krieges zu deduziren, die unter diesem Lenker ter auswärtigen Angeiegenheilen eintreten müsse. Man wird sich hierin täuschen, wie man schon so oft Herrn v. Ravowitz Dinge untergeschoben hat, die er gewiß nicht gemeint war zu vertreten. Wer wird eS leugnen, vaß Hr. v. Radowitz auf unsere auswärtigen Angelegenheiten ichon seit längerer Zel einen bedeu-enden Einfluß auSgeübt uns saß allerdings mit keiner Ernennung ein starker Trumpf gegen 6 re Wiser facher der Union im Salame wie im Auslässe anSge 'vielt ist? Aber warum Hrn. 2. RüSomiH, B«j?ea Pausern7e* Po 77 mm m , StiiHrifcfeTt LâMâuss; aa- im; z n R- 0 vw;: '':i lex i"::r.?e; 7 u . p ' -

Hr. ». Urran:'4 2 t ifat : . 5 - £ n - ^ - ^

' i âf f & £ £ â tM 2 ! E È D 1^5**m -. A^ ^ - " ^ «» wes aLwanrn, vb rS rem ^»'tièzz^t stiaSra LU», Legen Tit c«_j.'±ee imi|ß setgrifter/e ?n M-w-w. L-mn i m ^.:~ -ht, Isku fr zum it LÜrttinZS hvyr-tt ^efmriis erfstNe», : : it ober Ester jma Lerke: in LUswLrr-^en Pv- l.iu Preußens erâllm wufieu! Sr/a? Ler Haniehädr- schenk! man e .ereruw bew Pläne einer siöderativunwr, zu der man auch Hannover zu be­wegen glaubt, große Lufmcrkiawkeü. Eine gemein, samt Handelspolitik uns ein gemeinsames Straf»

u. A. auch der

Deutschland.

Siesbaben, 1. C fieber. "r--ttsgSverhand- sung.) Aegeortnerer Hevdeareich stellt fsiarnden 2intragt Tre hohe Bersaw»l«g bat in der vorlep- ten L itzun a dem kurbesstichev Bolkssiamm wegen seiner brwährten Gesinnung und Verfassungstreue tlvssimmig ihre Sympachie auSgedrüSt. Die Som« pathiecn deS nassauischen Landtags können und wer­den nicht weniger einmüthig oder stark fein für einen andern teutschen Volksüamm, welcher nicht nur hin« lichtlich seiner Verfassung, sondern auch seiner natio­nalen Eristenz selbst ungleich schwerer bedroht ist. Es sind die deutschen Herzogthümer Schleswig-Hol­stein, für welche ich im festen Vertrauen auf Ihre vkuische Gesinnung den dringlichen Antrag stelle:

Die Versammlung wolle beschließen:

1) Der nassauische Landtag ertheilt seine volle, unbedingte Zustimmung dazu, daß das Herzogs SlaatSministerium, alS eine der ersten unter den deutschen Regierungen, die rechtliche Verpflichtung zur Erstattung ver von den Herzogthümern Schles­wig-Holstein für die Verpflegung unserer Trup­pen vorgelegten Gelder ohne Vorbehalt anerkannt und solches durch eine alsbaldige Abschlagszah­lung bethätigt hat.

2) Demnach hegt der Landtag die zuversicht­liche Erwartung, das Herzog!. SlaatSministerium . ârve-auch den Rvst jener Ehrenschuld unver­züglich abiragen.

3) Die nassauische Abgeordnetenversammlung ist nicht nur von der Gerechtigkeit der Sache, für welche die Herzogthümer SchleSwig-Holstein eben jetzt kämpfen, auf vaS innigste überzeugt; sondern sie hält eS auch für heilige Pflicht', die Herzog­thümer in ihrem schweren Kampf für deutsches Recht mit allen Kräften zu unterstützen. Folgen die Motive. Abg. Lang will diesen Antrag an eine Kommission verweisen, weil der Antrag ein moti# »trter ist, und diese Motive näher geprüft werben müssen. Adg. Braun ist derselben Ansicht. Abg. Großmann will allsogleiche Berathung. Abg. Braun. Die Stellung eines Theils der Versammlung ist eine ganz andere, sie sann den Motiven nicht beistimmen. Abg. Leisler. Wir haber^ neulich mehrere Svmpathien fyr das surften. Polk fumgegebea, und ich bin gewiß, raß dies des besten ßinoruif gemach: Durch bre Aufhebuug der Lchlußfassung wird sie Wirkung ab geschwächt, wir haben das in Tarm'iadr ge> ehern In dem gorfre# gen sen Hiüe ist das 'siecht auf 3er anderen Seite i 1 Ls7s - , ^^4j > v^C'* Jf|T ^' ' ^Pfj ' T^tcâ ' n 1,« ,' - je» ^.