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preußischen StaateS ausspricht, so kann allerdings die Presse j vieler Repräsentanten gegen die imMoniteur" ihnen beige# sich in Bezug auf diesen Vorfall auf daS Referiren beschränken. legte Abstimmung über daS Dotationsgesetz Statt. Den Er- Die von dem C. B. aus Kassel mitgetheilte Nachricht, das i klärungew des Präsidenten Dupin zufolge hatte der Setzer des dortige Offizierkorps beabsichtige bei dem Kurfürsten um die jMoniteur" sich bei den Formen vergriffen, und ganze Ab,

Entlassung deS Ministers Hassenpflug zu Petitioniren, scheint i schnitte aus zwei verschiedenen, zugleich gesetzt gewesenen Ab-

in der That glaubwürdig nach dem AuSgange, welchen der; ftimmungen mit einander verwechselt. Unter den Repräscntan-

Unterschlagungsprozeß in Greifswald erfahren hat. - ten, die auf diese Bleise gegen die ihnen bei gelegten Vota pro-

I testirten, bemerkte man den General de Lamoricicre, Vckior Lefranc, Lagrange (vom Berge), de Mornay und Andere mehr. Ein Versuch von Lagrange, wegen des vomMoniteur" be- sayrcn: ^ovaro ow yiaiurmii von oer oevorgeyenoen Anrunsl ~ ....... ' * ' "

Sr. föniql. Hoheit bekannt geworden war, wurde auf Befehl Ihrer Maj. der Königin Victoria zur Einholung des Prinzen

gangeiten Irrthums die Gültigkeit des gestrigen Votums anzu­greifen, wurde vom Präsidenten mit der Bemerkung abgewiesen, daß die gezählten blauen Stimmzettel wirklich 308, die weißen

354 betragen haben und damit daS Votum konstatirt sey.

Eine unbestreitbare und unbestrittene Thatsache, daß das

ein Dampfschiff von Dover nach Ostende abgesandt. Der Ab­gang desselben wurde jedoch durch die tzingetretene Ebbe ver- _____ _____,.............. ............... ........

zögert, weßhalb das Schiff dem Prinzen, welcher sich inzwischen gestrige Votum der Nationalversammlung vorzugsweise dem in Ostende auf dem DampfschiffeThe Violet" eingeschifft - unerwarteten Auftreten des Generals Changarnier zu verban- hatte, bereits auf halben Wege begegnete. Kurz nach Mitter-j ken ist. Denn nachdem einmal gegen alle Voraussicht die Na- Nacht (den 22. d. M.) landeten die beiden Schisse in Dover, i tionalverjammlung mit bedeutender Majorität entschieden hatte, wo die Garnison in Parade aufgestellt war. Gegen 7 Uhr ' paß zuerst über die von der Regierung und der Ausschußmi- Morgens fuhr der Prinz von dort mit einem Erlrazuge bis ! noritât angenommene Redaktion 'abgestimmt werden sollte, lag zur letzten Station vor London, wo königliche Wagen seiner, Pas Schicksal des Tages ganz in der Hand der Linken, indem die- harrten. Um 10 Uhr langten Se. kön. Hoheit im Bücking«- selbe zuerst mit den Anhängern der AuSschußmajorität gegen die hampalaste an, wo Höchstdieselben von Ihrer Maj. der Königin ; Regierung, und hernach mit Dieser gegen die Augschußmajorität und dem Prinzen Albert empfangen wurden. [ stimmen konnte. Der General Changarnier erschien in diesem ent-

. _ , , c ! scheidenden Augenblicke gleichsam wie ein veus ex macstina und

Wren, 26. Juni. (Telegraph. Depesche der A. A. Z.) ! x^ einige Mitglieder der Majorität und, wie eS scheint, selbst Der Kroatische Landtag von 1848 ward verabschiedet. Die j cjnjqe Mitglieder der Linken mit fort, indem er die beruhigen- nationale Geschästssprache garantirt. Die Vereinigung mit, bcn 1 grfiarunqen der Minister über die politische Bedeutung Woitvodina und Dalmatien ist offen gelassen. ES werden Reichs- - be8 Dotations-Gesetzes durch die Autorität seiner Stellung noch noten statt Kassenanweisungen emittirt. i bekräftigte. (K. Z.)

Wien, 23. Juni. (A. Z.) Von den Verlusten, welche'

D ä n e m a r f.

Es bestätigt sich, daß Graf Gyulai das Portefeuille des Kriegs niedergelegt hat, um I..." . ..... ... 7.... ~.....,

korps in Italien zu übernehmen. Wer sein Nachfolger im Ministerium seyn wird ist noch immer nicht bestimmt.

viele ungarische Gutsbesitzer durch den Revolutionskrieg erlit­

ten , hat nach demP. M." die gräfliche Familie Forray viel­leicht die größten getragen. Auf der Herrschaft Fu,ak allem SS ^uni sK 3) In Eile theile ick beläuft sich der Schaden auf o00,900 fl. K.-M. .Von 400 Stück §. ^ rtm Mhâkr des dänischen Ultimatums mit, wie er hier Hornvieh und la,000 feinen Schafen mchtS übrig geblieben, Mn ^natischen Dänen verbreitet wird. Er klingt unglaublich, sämmtliche große und kostlpleligc Wirthlchaftsaebaude ft}10 j SBieneicfet haben Sie schon Genaueres erfahren. Da diese- «iif den Grund demoliit. .luf den andern Beßtzungen sind die Mitglieder des Reichstages sind, so habe ich

- - - - m ' - 7"* * , Grund , die besagten Prahlereien doch für richtig zu halten?

Dänemark will Nicht mit den Herzogthümern das Kommando des 5len Armee- ^xrhändeln, sondern sogleich den Krieg; 2) eS i will fremde Intervention, also russische Hüls: [gestattet wissen; 3) eS will entweder, daß Die Reichszeitung schreibt von Prag, 20. Juni. Bakunins l Deu t schl and die Holsteiner unterwerfe, oder Auslieferung an Oesterreich, nachdem er in Sachsen zum Tode ^ ? d^ s Holstein zu I a n b e und zur e e e angreifen verurtheilt und zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt - dürfe; 4) es will von Preußen das ^crfprechen, worben, erregte hier Aufsehen, und die Partei der Uebelwol-- die dänische Erbfolge^ auch für Vie Herzog- lenden und Ultras verfehlt nicht, diese einfache Thatsache nach thumer a ner kau n t w e r d e; a)eS will, daß Preu- ihrer Weise auszubeuten. Sie fabelt davon, daß Oesterreich d e n e i n e n Se p ar a t fr i e de u ,ch I lest e, ohne b i e an# die Auslieferung begehrt habe, um den Henker zu spielen oders^eren deutichcn Staaten beßhalo zu befragen. Bafunin an Rußland auszuliefern. So abgeschmackt diese Ge-

Ächte auch seyn mögen, alles findet Glauben bei gewissen euten. Thatsächlich verhält sich die Sache insofern rittig, Bakunin von Oesterreich wegen der Anklage im Juni 1848, ich bei dem Aufstande beteiligt zu haben und in die spätern >echischen Komplotte verwickelt gewesen zu seyn, reklamirt mrve, um nicht nur mit den auf dem Hradschrn Jnhaftirten nfrontirt zu werden, sondern auch Aussagen zu machen und rotokolle zu vervollständigen. ES ist dies nicht nur eine in dem Kriminalprozesse gewöhnliche Prozedur, wo Mitschuldige 1 verschiedenen Läntzern vorhanden sind, sondern auch ein Akt jt Gerechtigkeit, wodurch sich vielleicht mancher als Verführter jnfteUt. Bakunin wird häufig verhört, und in Folge seiner ijigaben sind Verhaftungen auf dem Lande vorgefallen. Man jt hier mehrere politische Gefangene eingebracht, unter denen zch zwei französische Emissäre seyn sollen; man spricht von per politischen Gesellschaft, welche man entdeckt habe, die ihre Versammlungen in der Scharka (ein wildeS einsames Felsen, 1»l PA Stunden von Prag) gehalten und daselbst eine Presse ; ^gestellt haben soll. Obgleich ich eS aus glaubwürdiger i Luelle vernommen, so kann ich die Richtigkeit der Angabe I ^t verbürgen.

S ch w e d e n

Stockholm, 19. Juni. Die Braut des Kronprinzen ist gelandet und heute feierlich in die Residenz eingezogen, wo heule die Hochzeit gefeiert wird. Die Regimenter sind ringe« rückt, die schwedischen und norwegischen Geschwader liegen bei der Hauptstadt; 18,000 (?) Fremde sollen angemetbet und eingetroffen seyn. Die Beschreibung deS Zuges und des Zere« moniclles der Vermählung füllt fünf Spalten des offiziellen Blattes. Am 15, kam die Prinzessin Braut mit ihren Ver« wandten an und wurde von der schwedischen Königsfamilie, welche auf dem Dampfs bisseGylfe" entgegenkam, auf'S Herzlichste empfangen. Die schwedische KönigSfamilie blieb zwei Stunden auf demGcfle". und empfing sodann nochmals die hohen Gäste wieder bei der Landung, während eine außer­ordentliche Menschenmenge den Park füllte und dem Zuge nach dem Haga-Schloß folgte, wo die Gäste bis heute blieben. Der heutige Festzug, aus den beiden Familien des Brautpaares, den hohen Reichsbeamten, Hofbeamten, OrvenSmitgliedern u. f. w. bestehend, wird auf 4 bis 500 Personen angeschlagen.

Verantwortlicher Redakteur r W. H. Riehl

Paris, 25. Juni. In der heutigen Sitzung der National, Msammlung fanden zuerst heftige Reklamationen von Seiten