Bekanntmachungen.
3i] Bekanntmachung.
Zn dem auf vorigen Sonntag, den 6. d. M., bestimmt gewesenen Termine zur Vornahme der Ersatzwahlen zum BürgerauSschuffe, haben diese Wahlen in allen Vierteln der Stadt nicht Vorgenommen werden können, weil sich die gesetzlich erforderliche Anzahl von zwei Dritteln der wahlberechtigten Bürger nicht eingcfnndcn hatte. Die dehen ungeachtet vorgenommene Mahl im fünften Viertel ist an3 eben diesem Grunde gesetzlich ungültig. ,
ES wird daher anderweiter Termin zur Vornahme dieser Wahlen in sämmtlichen 12 Stadtvierteln ans nächsten Sonntag den 13. d. M., Vormittags 11 Uhr, bestimmt und ergeht an alle wahlberechtigten hiesigen Bürger die Aufforderung, sich zu dieser Zeit auf das gegeben werdende Glockenzeichen in den im Wochenblatte Nro. 53 vom vorigen, Jahre bezeichneten Wahllokalen der verschiedenen Viertel einzufinden bei Vermeidung von 1 st. Strafe für jeden Ausbleibenden. Diejenigen, welche zu erscheinen durch triftige Gründe verhindert sehn sollten, haben dies vor dem Wahltcrmine schriftlich bei mir anzuzeigen.
Wiesbaden, am 9. Januar 1850. Der Bürgermeister.
F i scher.
Mi Cdictalladung
Ueber das Vermögen des Wittwers Jacob Danzig (früher Abraham) zu Selters ist der Concursproceß erkannt worden.
Zur Anmeldung von Ansprüchen jeder Art wird Termin auf Montag den 2 8. Januar 18 5 0, Morgens 9 Uhr, hierdurch anberaumt unter dem Rechtsnachtheile pes Ausschlusses von der ConcurSmasse.
SelterS, den 28. Dezember 1849.
Herzog!, und Fürst!. Justizamt.
Wirth.
16] Herzoglich Nassauische 25 st. Loose
sind zum Tageskurs zu haben.
Wiesbaden, den 2. Januar 1850.
Hermann Strauß.
Interessanter, iltnstrirter Kalender!
So eben erschien und ist in der L. Schellenberg'schen Hofbuchhandlung zu haben:
Der Lumpensammler.
Ein Kalender für Vergangenheit, Zukunft und 1850. Mit vielen Illustrationen. Berlin, bei Fr. Gerhard.
br. Preis: 30 kr.
Dieser Kalender für Vergangenheit, Zukunft und 1850 enthält natürlich keine gewöhnlichen Kalender-Nachrichten, sondern andere, ungewöhnliche, erbauliche und ergötzliche, und wird allen Freunden wahren Humors willkommen seyn, und namentlich auch den Freunden von Auerbach's trefflichem Ge- vatterSmann, der leider nicht mehr erscheint, einen Ersatz für dieses treffliche Volksbuch bieten.
8i Bekanntmachung.
Die dermalen im Selbstbetriebe der Postadministration befindliche Posthalterei zu Dillenburg soll demnächst an einen dazu qualifizirten und das erforderliche Vermögen besitzenden Herzoglich Nassauischen Staatsangehörigen übertragen werden.
Diejenigen, welche sich um diesen Dienst zu bewerben beabsichtigen, haben sich mit ihren deßfallsigen Meldungen an das unterzeichnete Oberpostamt zu wenden, woselbst auch von den näheren Bedingungen Einsicht genommen werden kann.
Frankfurt a. M., den 30. Dezember 1849.
Herzog!. Nass. Oberpostamt.
V r i n t s.
32] Gestern Nachmittag zwischen 2 und 3 Uhr wurde ein grüner baumwollener Geldbeutel, ungefähr 2 Gulden kleines Geld enthaltend, verloren. Der redliche Finder wird gebeten, solchen in der Erpedition dieses Blattes abzugeben.
Frankfurt a. M., den 9. Januar
Mittags 1 Uhr.
In der L. S ch ellenb erg'schen Hof-Buchhandlung in Wiesbaden ist vorrälhig:
Deutsches politisches Tagebuch
für 185 0.
Ein Hülfs- und Notiz-Buch
für
Abgeordnete, Gemeinde-Vertreter und Wahlmänner, sowie für jeden deutschen Staatsbürger.
Zweiter Jahrgang.
26 Bogen auf Velin-Schreibpapier, Taschenbuchformat, in Ehangrin- Leder gebunden 1 fl. 48 kr.
1313] Das konzessionirte
Stellengesuch- und Commisftons- Comptoir
von
Ä. Iflüller^
Münzgasse Nro. 3 in Frankfurt am Main hält sich den verehrlichen Herrschaften und Prinzipalitäten bei Bedarf von
Dienstpersonals jeder Branche unter Versicherung der solidesten [unb billigsten Vermittelung empfohlen.
Auch übernimmt derselbe Aufträge für Er- und Vermie- thungen von Wohnungen und Geschäftslokalen, Häuser- und Geschäften-An- und Verkauf, An- und Ablagen von Kapitalien und theilt die Adressen von hiesigen und auswärtigen Handlungshäusern und Fabrikanten gegen billige Vergütung mit.
Oesterreich, 5 % Metalligues . . . . .
" 2'/ % ",
„ 3 % Bankactien o. D. . . . •
„ 500 fl. Loose.......•
„ 250 fl. Loose.......•
Preußen, 50 Thaler Prämienscheine . . . - „ 3'/, % Staatsschutdscheine â 105 kr. •
Bayern, 3'/, % Obligationen......•
Berbacher-Eisenbahn-Actien ..... Würtemberg, 3%% Obligationen.....
„ ’ 4% % neue Obligationen . . .
Baden, 3*/i % Obligationen von 1842 . . . . „ Lotterie-Anl. â 50 fl. bei G. u. S. . . „ 35 fl. Loose vom Jahr 1845 . . . .
Darmstadt, 37, 70 Obligationen..... „ 4 % " .....
„ 50 fl. Loose........
„ 25 fl. Loose.........
Kurhessen, Friedrich-Wilhelms-Nordbahn-Actien „ 40 Thlr. Loose bei Rothschild. . .
Nassau, 3'/,% Obligationen bei Rothschild . . „ 5 " • •
„ 25 fl. £oo|e ...... .■ ..
Frankfurt, 3% Obligationen....... „ 37, % „ von 1839 . . .
„ 37, „ „ von 1846 . . .
Taunus- Eisenbahn-Actien s 250 fl. . . . Holland, 2'/-°/» Integralen..... .
Spanien, 3 % Innere Schuld.......
„ 5 „ Ardoin incl. 17 Coup.....
Polen, 300 fl. Lotterie-Loose.......
„ 500 fl. „ .........
Sardinien, 36 FrcS. Loose bei Gebr. Bethmann D iS conto..............
Gold.
Pistolen.......
Pr. Friedrichsd'or. . Holl. 10 fl. Stücke . Rand- Ducaten . . . 20 Francsstücke . . . Engl. Souverains. .
ff.
9
9
10
5
9
12
kr.
52
55
2
39
39
3
Selb er.
Papier.
Geld.
887.
86
687.
677,
45 7a
457«
1279
1273
159%
1597.
987.
977«
—
102
9071
897,
83%
837.
. 867,
867.
82%
81%
957,
95
80%
79%
54%
547,
32%
327,
837,
83
89%
89'/,
737,
73
29%
297,
443/,
447,
33%
327,
84’4
847,
—
1027,
26?,
267,
79 7,
79
947.
937,
89%
887,
303
301
557.
557,
307,
30
—
—
—
1167,
81%
817,
337,
337.
—
2
Gold al Marco . . Laubth., ganze. . . Preuß. Thaler. . . 5 Frankenthaler . . Hochhaltig Silber. Gering u. mittelh.
ff. kr.
382
1
2
24
45 21'/, 32
Hierzu eine zweite Ausgabe des politischen Blattes, welche an jedem Werktage, Vormittags um 10 Uhr, ansgegeben wird.
Die Expedition der Aass. Mg. Zeitung.
Druck und Verlag der & Schelleuberg'schen Hof, Buchhandlung in Wiesbaden,