fitze dieser Waare sind, keine andere Waare haben und Arbeiten von uns nicht verlangt werden, um unS dafür dasselbe durch Eintausch zu verschaffen.
Dadurch wird aber daS Geld nicht nur höchst unzuverlässig und für Gewerbe, industrielle Unternehmungen, Landbau und Handel gefährlich, sondern da, wo ein Mangel an Geld ein- trirt, wird dieser nicht durch das Geld, sondern durch einen Zustand der Geschäfte und in einer Stockung derselben in Produzirung von anderen Waaren, für welche Geld eingetauscht, joter auf Kredit geliehen werden könnte, herbeigeführt, so daß also das Geld nicht die Ursache eines solchen Zustandes, sondern der Mangel desselben nur dessen Folge ist. (Forts, folgt.)
Deutschland s Dualismus»
VI.
Tu, quid ego et populas mecum desideret, audi. Borat.
+ Vom nördlichen Taunus, 23. Novbr. Mit dem Inte r i M hat Oesterreich und Preußen das Ruder für die Weiterbildung der Geschicke Deutschlands provisorisch in die Hand genommen. Eine Aus- und Umbildung des alten deutschen Bundes ist eben unabweislich; aus den alten Formen muß er in neue hinüber geleitet werden. So lange in organischen Bestimmungen die eine Stimme Hessen-Homburgs oder Liechtensteins ihr "absolutes Veto gegen alle andere wirksam einlegen kann; so lange kann man die Gestaltung des Stimmenverhältnisses kein angemessenes, kein gesundes nennen; sondern man wird vielmehr an den polnischen Reichstag nur zu lebhaft erinnert. Darüber war man von jeher einig; aber die Ereignisse der Vergangenheit haspelten sich bis 1848 im Ganzen so ruhig ab, daß man den ursprünglichen großen Fehler deS Triebrades nicht an unmittelbaren Stockungen verspürte. Jetzt stehen die Sachen ganz anders. Der alte Bund war mehr ein Fürstenbund, wo die Persönlichkeiten gezählt wurden. Das Jahr 1848 hat dieses allzuleichte Gerüste erschüttert und auf die künftige Dauer unmöglich gemacht. Die einheitliche Leitung, die sich von scher selbst bei Republiken in schweren Zeiten auf ganz natürliche Weife überall geltend gemacht hat, ist auch bei dem deutschen Bunde vielfach in ihrer Nothwendigkeit erschienen. Nur eine einfache Rückkehr zu Dem österreichisch-deutschen Kaiser t h u m wird sich jltzt überall als unmöglich darstellen. Weniger Bedenken dagegen hat eine vereinigte Doppelleitung
durch Preußen und Oesterreich.
Es gab eine Periode im Jahre 1848, alS Nord und
Süd die deutsche Kul tu r Politik durch Wahl ausgezeichneter ; derintcresscn zu erreichen und die Regierung zu täuschen. heS Persönlichkeiten darzustellen, im Begriff war. In Berlin weiß es vielleicht nicht, daß die Entartung der Jugend idädu wurde der Professor Rosenkranz auS Königsberg <um i ^ann möglich ist, wenn Eltern oder Lehrer oder beide zuglD a Unierrichtsminister berufen, der Repräsentant des älteren He-' i^rer heiligen Pflicht gegen die Jugend absichtlich entgkMv« g e l' scheu I b e a l i t ä t s s y st e m S; in Wien beabsichtigte man ; handeln. Sie weiß aber, daß aus der Jugend die zukünfbjedei den Professor Erner zu Prag, den Repräsentanten von Her- - Staatsbürger heranwachsen und wird uns daher erlauben,«äm darts Reali tät ssy steine, zum Unterrichtsminister zu' $u bitten, daß sie auf offenbaren Unfug derselben einige Aro machen. Der Erstere kam und sah und dankte; des Letzteren! samkeit verwende.
Angelegenheit ist wohl gar nicht bis zur eigentlichen Berufung i Däz h». âlVu., gediehen. Der Norden ist von jeher das Land des Idealen; Erscheinungen, denn es besitzt — gewesen, wie der Süden dem Realen sich zukehrt, als klima- „Viv
Nische Nothwendigkeit. Noch jetzt wäre die Repräsentation bei- ' yor einigen Tagen entweiht, denn, als nach ihrer Gewohnim^s.
der Systeme deutscher Denker diesem klimatischen Dualtsmus - $jer mehrere Soldaten einkehrten, fanden sie darin auch l,ker ^anz angemessen. Denn Schelling, der nach Norden aus < Schiffle»te, durch welche sie mit Hochs auf die RepUj» s Euren berufene Jdentitâtsphilosoph , ist dort literarisch ganj unC Perots auf die Fürsten und Pfaffen begrüßt wurden.^g unproduktiv geworren, und binnen zehn Jahren haben wir« Die Sache wurde dem Justizamie angezeigt und die Nichts von ihm gesehen, als die Berliner Antrittsrede und . tersuchung wird zeigen, ob die drei Männer nicht »or$ugén'yon den Preßprozeß gegen Paulus in Heidelberg, worin er daS Jur Anwendung der Art. 147 und 148 des Strafgesetzes von Andern gedruckte Heft seiner Vorlesungen nach Form und legenheit geben. ' -hell
Len Preßprozeß gegen Paulus in Heidelberg, worin er daS
Inhalt als un.enau bezeichnete.
Man hat den Norden das Land des Protestant! s-
mué, den Süden den Sitz des Katholizismus genannt, fèqer Quelle vernehmen, treffen die königlich preußischen meti und darauf die Näherung von allerlei Sympathien und Anti- ! vollmächligten zur Verwaltung deS Interim Hr. v. Radollübr paihien unter den Bölkerstämmen bei der deutschen Frage ge- ^ Bötticher bestimmt bis 28. hier ein. die
gründet. Die soeben unter dem Einflüsse deS Breslauer Fürst- |
Bischofes v. Diepenbrock erschienene Schrift von R in , el s Frankfurt, 19. Nov. (B. N.) Seit einigen Tagen « Pn
sucht nawzuweiseu, daß die preußische Regierung gar keine ; lautet, Schöff Dr. Garnier rüste sich abermals zu einer » Lie
ausschließlich protestantuche Regierung weder ist, noch seyn ' nach Berlin als Bevollmächtigter, diesmal aber versehen« St,
kann. Der jetzige preußische Minister des Kultus und des Vollmachten, die den Anschluß Frankfurts an das Dreiköi-i'
Unterrichts, den wir öfters auf dem Landtage zu Berlin, bei Bündniß außer allen Zweifel fetzen. Die österr. Bundes- fori
K'rwkn- und Schullachen, das Wort verständig fuhren horten, ' wal-Kommission ergreift bereits Besitz vom Palais in tjoaf Hr. v. Ladenberg, ist Katholik. So iiivrifizirt gch allseitig Eich.nheimer Gasse, worin zu Zeit des Bundestags der jede sonst scheinbar strenge Abgrenzung innerlich und äußerlich. des-Präsidial-Gesandte wohnte.' Diese Erinnerung, nicht N
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0 Aus dem Amte Hochheim, 21. Nov. In der Si’6^1 vom 16/17. d. Mts. wurden dem Heinrich HeuS 4. in B kenheim mittelst Einsteigens aus dem zweiten Stocke feiion , Hauses 3 Stück Leinwand, 20 Mannshemden , mehrere Une tücher, wollene Jacken re. entwendet. Die Frechheit der Dbereii da das Haus des Heinrich Heus 4. mitten im Dorfe, run&taa von Gebäuden umgeben, und ganz nahe an dem von der Hub meinde für die Nachtwächter gemietheten Zimmer liegt, bewogen mehr als zur Genüge, daß dieselben dieses Handwerk sDieS längere Zeit praktisch geübt haben, erregt indessen auch raß ‘ allseitigen Wunsch, daß in Bälde die Gensbarmen an diewbei stimmten Stationsplätze kommen, damit durch unerwaèür d Visitationen in den Wirthshäusern umherstreichendes Gesisibere aufgehoben, und nicht minder die nächtliche Polizei vonßal Strohsack aufgelrieben, und mehr in Bewegung gehalten werb woran seither aus leider zu bekannten Gründen nicht zu demnge war; denn nur dann ist mit einiger Sicherheit zu erwmsämn daß dergleichen Vorkommnisse sich in dem bevorstehenden WiPrin nicht allzu stark mehren, und Personen und Eigenthum biverd als bisher geschützt bleiben.
O Diez, 21. Nov. Unsere kleine Stadt hat noch tmâha das Märzfieber und wird von demselben auch schwerlich nesen, wenn nicht bald die sehnlichst von Bielen erwarb rt( Krisis eintritt. Zwar ist nur etwa die Hälfte der Gli^x^ic unserer Patientin von dieser Krankheit befallen, allein bie)m„ funden müssen, wenn sie auch der Ansteckung glücklich entgef früher oder später die traurigen Folgen der auf lange dauernde Fieberanfälle stets einlretenden Entkräftung und Vers damit in unmittelbarer Verbindung stehenden fortdauernder Arbeitsunfähigkeit und Verarmung mittragen helfen. cung
Als die Sitzung des Rekrulirungsraths hier war, erMi.
wir eine unpolitische Schlägerei, und durch die AnweseHlge S des Herrn Oppermannn ein politisches Ständchen. sur C
Unsere Straßenjugend erachtete es für ihre Pflicht, Neder dem Ständchen dadurch einen sprechenden Beweis ihrer 6 sittlichung zu liefern, daß sie dem verdienstvollen evangekisHach Kaplan Künstler vor die Wohnung rückte und ihm uiH ] Scheltrufen eine Katzenmusik brachte. Die Polizeibehörde s,oih leider von diesem Unfug keine Kenntniß bekommen und Prot daher außer Stand, demselben zu steuern oder ihn zur UiM ( suchung zu bringen. Sie weiß cs ebensowenig^ raß mankat, Jugend von einer bekannten Seite her irrleitet und schon la^ort mißbraucht, ja sich nicht einmal schämt, dieselbe unter Petè nen ihren Namen schreiben zu lassen, um dadurch seine & -
Diez hat zwar, wie jede Stadt, auch seine lobenSwcÜDHa . ■ wahrscheinlich einzig >«^1 allein — „die deutsche Einigkeit." Indessen auch diese w»ßa
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sid
Frankfurt, 24. Nov. (D. Z.) Wie wir auS ju»«lan