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f die Das Resultat der Bürgerschaft war: Unbedingte Annahme das der Proposition des Senats in Betreff deS Anschlusses an den 'ung preußisch-sächsisch-hannövcrschen Verfassungs-Entwurf. Die der Genehmigung erfolgte in sämmtlichen fünf Kirchspielen.

inde Wien. DerKonstitutionellen Zeitung" geht die wichtige mit Nachricht zu, daß auch Ko morn, das uneinnehmbare westliche man Bollwerk deS Landes, kapitulirt habe, während die bisher ieser noch widerstandsfähigen Korps der Hauptarmee an der Grenze esen Siebenbürgens lheils sich ergeben, theils sich zerstreuen, und :nde die hervorragendsten Führer die türkische Grenze zu erreichen chen suchen.

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K ' Ungarn.

fin- Hauptquartier Arad, 21. August. Heute Morgen um die 5 Uhr brach das Hauptquartier von Temesvar auf, und langte 'ben gegen Mittag in Arad an. Kurz vor dem Aufbruch brachte Mn ein Kourier aus dem Hauptquartier Sr. Er. deS Feldmarschall, ' zu Lieutenants Liechtenstein die Nachricht, daß die letzten Reste der er- ungarischen Armee unter Bem ausgerieben sind, worüber nach­stehend daS nähere.

Die unter Bem und Guyon stehenden Sm urgenten wurden Uhr unablässig verfolgt, so daß eine Division Uhlanen des dritten Mn Armeekorps schon am 18. und das Gros dieses Korps am Halt io. Aug. in Deva einrückte. Vom kais. russischen Korps des Generals der Infanterie Lüders war zwar schon am 15. Aug. Deva mit der Vorhut besetzt; allein in der Nacht vom 17. ter, zum 18. trafen Bem und Guyon mit ihren Truppen vor Deva ing ein, worauf sich die russische Vorhut zurückzog. Die Jnsur- oer, genten suchten bei General Lüders einen 24stünbigen Waffen- per stillstand nach, der ihnen mit gleichzeitiger Aufforderung auf fiste Gnade und Ungnade sich zu ergeben, leider bewilligt wurde, of# Die Insurgenten hielten Kriegsrath, Bem, Guyon und viele lar- Offiziere wollten den Kampf fortsetzen, die Truppen aber wei- sie gerten sich dessen. Bem und Guyon benutzten die Zeit des lan Waffenstillstandes, um heimlich zu entkommen. Sie sollen die >ner Richtung nach Rußberg eingeschlagen haben.

â. Im Lager der Insurgenten kam es hierauf zu Konflikten gen 'zwischen der Mannschaft und den Offizieren, deren Folge war, In paß sich noch am 18. d. M. der größere Theil dieses Korps, neS beiläufig 8000 Mann, den Russen ergab, welche sonach die ue6 Mannschaft, Waffen und Geschütze bei 50 an der Zahl hen nach Hermannstadt abführen ließen. 24 Geschütze blieben in igte Deva zurück, welche einstweilen von einem Bataillon Russen gen bewacht, sofort aber dem dritten Armeekorps übergeben wurden, er- Ein Theil der Insurgenten, etwa 1000 an der Zahl, zerstreute »ird sich nach der Flucht der Führer in die Gebirge, dieß- und jen« ian seitS der MaroS, und der Rest zwischen 4 bis 5000 Mann, worunter die ehemaligen k. k. Rittmeister Hertelenty und Ne- tetzky mit der Reserveschwadron von Palatinalhufaren, dann en- mehrere hundert Bagagewagen; viele ärarische Rüstwagen mit pe- Munition wurden vom dritten Armeekorps übernommen und 30. über Facset nach Temeswar abgesendet.

!er- In Dobra haben ferner die Insurgenten vier zwolfpfün- illS feige und ein dreipfündiges Geschütz und aller Orten sehr viele

Eisen- und Bleimunition am Wege zerstreut zurückgelassen, est. Der Jnsugentengcneral Dessewffy mit feiner Begleitung hat ien sich dem Feldmarschall-Lieutenant Wallmoden gestellt; Kmety lâf- hat sich aber verkleidet geflüchtet. Es wurden demnach in den nz, letzten Tagen zu Facset, Deva, Dobra und bei Karansebes das Korps Görgey's nicht mitgerechnet über 25,000 Mann ber gefangen genommen und 176 Geschütze erobert.

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Ibst K Pesth, 24. August. (A. Z.) Die Sterbestunde der Magyaren scheint schlagen zu wollen, und daS historische Finis Poloniae hat ein trauriges Seitenstück erhalten. General mg 'Görgey, bevor er sich ergab, hatte an die Kommandanten der n# noch in den Händen der Insurrektion befindlichen Festungen lan den Befehl zur Kapitulation erlassen, und die verzweiflungS, ten âwlle Lage Ungarns auöeinandergesetzt. Die gefangenen Offi- rl, ziere des magyarischen HeereS sind gegen ihr Ehrenwort auf er- freien Fuß gesetzt und behalten ihren Säbel, beziehen auch nb. einstweilen die ihrer Charge nach dem österreichischen Reglement ist gebührende Löhnung. Fürst Liechtenstein hat, wie man allge, ien "rein spricht, die Rolle des Vermittlers übernommen, und hofft von der Gnade Sr. Majestät Amnestie für die ungarischen Truppen und ihre Führer zu erwirken. Vizegespan Nyary und el# Esanyi, weiland Kommissäre der Junta, haben sich freiwillig te. sefteUt. Sie sollen gestern mit dem Abendtrain der Zentral-

Eisenbahn, welche wieder mit Lokomotiven, jedoch nur in Militärdienst befahren wird, iu der Hauptstadt eingetroffen seyn. General Damianich, selbst, eine Reize und doch ein Todfeind seiner altgläubigen Landsleute, liegt irr Sarkart ge­fangen: er leidet noch immer an feinem durch einen Sturz aus dem Wagen beschädigten Fuße. Auch Bem soll schwer ver­wundet seyn und sich in irgendeiner abgelegenen Dorfschaft versteckt halten. Die Straßen sind mit heimkehrenden Honved besäet. Durch Pesth geht gegenwärtig der Geist der Unter# werfung, da so mancher der früher ans dem Triebe der Selbst­erhaltung die Tricolore schwang, nun offen das kaiserliche aufgepflanzt. Bei dem letzten Teste auf der Promenade wurden abwechselnd nur der Radetzkymarsch und die VolkShymye ver­langt, diese letztere auch am 18. August im Nationaltheater, dessen äußerer Schauplatz zur Feier des Geburtsfestes Sr. Maj. beleuchtet war, abgesungen und von herzlichem Eljen begrüßt. Seit der Nachricht, daß die österreichische National­bank die Anweisungen auf die-LanveSeinkünfte Ungarns honorire, gehen sie zu vollem Nennwerth ab. Fiscal Mollnar, seit Juni l. J. Präsident des ungarischen Appellationswechselgerichts, hat sich in Arad erschossen. Auch der General Aulich und noch 15. Kompromittirte sollen sich durch Selbstmord den Händen der strafenden Gerechtigkeit entzogen haben. Wie ver­lautet, wird das ungarische Schulwesen ganz neu organisirt.

Großbritannien.

London, 25. August. Auch die Zeitschrift Wcekly News bringt aus Berlin eine Mittheilung über den berüchtigten Plan zur Vertheilung Europa's, der in Warschau auf Anlaß der Anwesenheit Lamoriciers und Schwarzenbergs zwischen Frankreich, Rußland und Oesterreich abgekartet worden seyn soll. Dieser Mittheilung zu Folge wäre, was auch sehr wahr­scheinlich ist, besagter Entwurf keineswegs zu einer wirklichen Verabredung gediehen, sondern nur im Allgemeinen als etwas Wünschens- und Erstrebenswerthes besprochen worden. ES wird gesagt, der Czar habe während der Besprechung aus dem Tagebuche Aleranders die Unterhaltung desselben mit Na­poleon vorgelesen. An einen Krieg mit England als Ender- gcbniß eines solchen Bündnisses sey in der Konferenz gedacht, aber zugleich angenommen worden, daß die vereinigten Flotten Frankreichs, Rußlands, Oesterreichs und Neapels im Stande seyn würden, der englischen Seemacht die Spitze zu bieten. Diese Annahme scheint doch von großer Selbstüberschätzung zu zeugen, England nimmt es zur See mit ihnen allen zusammen auf, und würde die verschiedenen Flotten jede einzeln zu schla­gen wissen. Daily News entlehnt der Weekly News diese Mittheilung, setzt aber hinzu:Soviel wir wissen, und wir wissen es mit Grund, hat das beabsichtigte Bündniß viel mehr einen kommerziellen als einen kriegerischen Angriff gegen Eng­land zum Zweck," mit andern Worten: die Festlandssperre ge# gen England soll erneuert werden.

Nachschrift.

Mainz, 30. August. (O.-P.-A.-Z.) Einige Sterbefälle, deren Aehnlichkeit mit der Brechruhr zu dem Gerüchte Veran­lassung gab, als sey diese Krankheit in unserer Stadt ausge­brochen, veranlaßte unsere Regierung, eine ärztliche Kommission nach vorhergegangener Versammlung der hiesigen Aerzte zu bil­den, um deren Gutachten zu vernehmen, in Folge dessen die heutige Nummer unsers Wochenblatts mehrere Gesundheits- Verordnungen enthält; namentlich wird warme Bekleidung, Enthaltung vom Gurkensalat, jungem Bier rc. überhaupt streng mäßige Lebensweise darin anempfohlen.

Verantwortlicher Redakteur: W. H. Riehk

Berichtigungen.

In dem Aufsatz über Äolljähriqkeitserklärunq :c. in Nro, 205, zweite Ausgabe dieser Zeitung, haben sich folgende Druckfehler cingeschlichen: In der Ueberschrift muß es heißen vom statt von; statutarischen statt statu­tarischer; Seite 23 erster Spalte, muß es heißen konnte statt konnten: Zeckt 40 zweiter Spalte statt nun um; Zeile 7 dritter Spalte statt nur nun; Zeile 42 vierter Spalte statt ein im: Seite 43 statt gewährt gewahrt: Zeile 43 u. 44 fünfter Spalte sollen die Anführungszeichen weg und statt fragen bringen; Zeile 49 statt relitiren recitiren; Zeile 50 statt dissentireuden dissendircndes; Zeile 51 statt werden meinen.