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Nassauische

Allgemeine Zeitung.

â £2.

Montag den IN Februar

18^9»

Zweite Ausgabe.

Uebersicht.

Amtlicher Theil.

Die neuen Bürgermeifterwahlen in sämmtlichen Gemeinden Nafsau's.

Nichtamtlicher Theil.

Zeitungsschau.

Zur Kritik des ständischen Gesetzentwurfes, die Einführung der Jury im Herzogthum Nassau betreffend.

Deutschland. Vom Westerwald (Die Holzfrevel. Die Gerichts­vollzieher). Frankfurt (Reichstag. Gemeinsame Maßregeln für Hessen und Nassau Eine Erklärung aus Nassau).

Frankreich. Paris (Tagesbericht).

Amtlicher Theil.

hausen: Joh. Aßmann; Gerke nrod: Pet. Göbel; Gie- rod: Andr. Schneider II ; Görgeshausen: Pet. Engel­hard ; Goldhausen: Kasp. Herz; Großholbach: Joh. Av. Meurer; Guckheim: Math. Helgen; Härtlingen: Peter Kuhn; Hahn: Leonhard Worsdörfer; Herschbach: Pet. Egenolf; Hundsangen: Ich. Jak. Hohl; Kleinholbach: Leonh. Ehl; Kölbingen: Joh. Hebgen; Kuhnhöfen: Leonh. Hehl; Mähren: Kasp. Neu; Meude: Joh. Peter Müller; Molsberg: Sebast. Hastrich; Nentershausen: Christ. Weimar; Niederahr: Joh. Ad. Kölchen; Nieder­erbach: Joh. Hastrich; Nomborn: Joh. Weivenfels V.; Oberahr: Math. Bieneuwald; Obererbach: Kasp. Wirth; Oberhausen: H. Hannappel l.; Pütschbach: Joh. Hof, mann; Rothenbach: Jos. Jung; Ruppach: Fr. Nink; Sainscheidt: Math. Kehr; Salz: Joh. Hill; Steine, frenz: H. Bendel sen.; Weltersburg: Math. Göbel; Weroth: Pet. Eidt; Zehnhausen: Joh. Ehl.

(Schluß folgt.)

Die neuen Bürgermeifterwahlen in sämmt­lichen Gemeinden Nassaus

(Fortsetzung.)

XXIV. Amt Usingen. Usingen: H. W. Becker; Alt, w eiln au: Joh. Phil. Sachs; Anspach: Föller; Arnolds, Hain: Phil. Jakob Marr; B r an dob ernd orf: Emrich; Brombach:^Fr. Bücher II.: Cleeberg: Viehmann; Cr an S- berg: Demuth; Cratzenbach: J. P. Veit; Dorfweil: Peter Löw I.; Emmershausen: Bangert; Eschbach: Born; ESpa: Ernst Häuser; Finsternthal: Georg Lehr; Gemünden: Joh. Phil. Neumann; Grävenwiesbach: Vollberg; Haintgen: Franz Hartmann; Hasselbach: Joh. Ponsar; Hasselborn: Eonr. SchmidtI.; Hausen: Müller; Heinzenberg: Launhardt; Hundstadt: Joh. Erle; Hund­stall: H. Müller; Laubach: Georg Pauli; Mau los: Ph. Pet. Eiff; Merzhausen: Nöll I ; Michelbach: Philippi; Mönstadt: Lauth; Naunstadt: Bullmann; Neuweilnau: Joh. Phil. Seel; Niederlauken: Phil. Conr. Roth; Ober­lau ken: PH. H. Herr; Obernhain: Lubw. Mühl; Pfaf­fenwiesbach: Chr. Rupp: Reifenberg (Nieder-): Joh. Ungeheuer II.; Oberreifenberg: Anton Sturm; Riedel­bach: Phil. Pet. Gecks; Rod am Berg: Heng; Rod an der Weil: Rühl; Schmitten: Best; Seelenberg: Joh. Beidt; Treisberg: Pet. Sachs; Wehrheim: Pet. Jägerl.; Weiperfelden: Conr. Wagner; Wernborn: Lehwalter; Westerfeld: Buhlmann; Wilhelmsdorf: Jung; Win­den: Bender.

XXV. Amt Wallmerod. Wallmerod: Kasp. Hutter ; Arnshöfen: Christ. Aßmann I.; Berod : Math. Müller; Bilkheim: Franz Wiersdorf; Brandscheidt: M. Menges; Caden: Math. Wörsdorf; Dahlen: Joh. Wolf I.; Eisen: Joh. Jak. Bahl I.; Elbingen: Pet.Nattermann; Etting-

AichtamtUcher Theil.

Zeitungsschau

DerKarlsr. Ztg." schreibt ihr Pariser Korrespondent in Betreff des Kongresses von Brüssel: Im Gefolge des Marchese Ricci und des Komlhurs Martini, von denen der erste Sardinien, der andere Toskana vertreten soll, befindet sich wenigstens ein Dutzend angeblicherGesandten" der italieni­schen Parteien, welche ihre verschiedenen Interessen auf dem Brüsseler Kongreß verfechten wollen. Ob letzterer derartigen improvisirten Diplomaten einen amtlichen Charakter zugestehen wird, erscheint als sehr zweifelhaft. Es verträgt sich nicht mit der Würde Frankreichs und Englands, z. B. mit dem Häupt­ling desjungen Italiens," Mazzini, der bei dem Kongreß zu erscheinen beabsichtigt, aus den Fuß gleichstehender Mächte zu unterhandeln. Selbst der Repräsentant von Venedig dürfte schwerlich zu den Berathungen des Kongresses zugelassen wer- den, weil das praktische Volksrecht einer revolutionären Regie- rung, die von andern Mächten noch nicht förmlich anerkannt worden ist, das Recht nicht gewährt, Kongresse zu beschicken. So sind bekanntlich die griechischen Delegirtenauf dem Kon­gresse von Verona nicht zugelassen worden; dasselbe widerfuhr den neapolitanischen Delegirten auf dem Laibacher Kongresse. Wie man wissen will, hat Oesterreich, in Voraussicht der Zän­kereien und Streitigkeiten, die sich um Zulassung dieses oder jenes italienischen Delegirten auf dem besagten Kongreß ent, spinnen werden, seinem Bevollmächtigten, dem Grafen Collo- redo, die Weisung ertheilt, vorläufig in London zu bleiben bis die Gesandten der beiden Vermittelungsmächte sich mit den ita, lienischen Delegirten erst zu Ende gezankt haben werden. In unsern diplomatischen Kreisen verspricht man sich wenig oder