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B e t b l ci t t e r

zur Nassauischen Allgemeinen Leitung

für Literatur, Kunst und gemeinnützige Interessen.

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Sonntag den 22. Oktober

1848*

Ein Geheimniß.

(Fortsetzung.)

Mein Herr," erwiederte Odoart ruhig,wenn das Alles sch so verhielte, so hätte der Marschall d'A . . . wohl nicht imMonate gewartet, um den Prinzen Metzerski zu fordern."

Daß der Prinz Metzerski seit drei Monaten noch eristirt," H jagte der Herzog,davon ist der Grund, weil man mir auf M Schlachtfelde die Beweise seiner schändlichen Intrigue ent= ; ihn hat! . . . Ihre Briefe, verstehen Sie, Ihre Briefe, die ii) um den Preis alles dessen, was ich auf der Welt besitze, ; ditdererkauft haben würde!. .. Da es aber eines Beweises - Hlks Verrathes bedarf, so werden Sie dies nicht ableugnen," I Pe er hinzu und entfaltete ein Papier, denn es ist von Hm Hand unterzeichnet! . .."

Der Herzog zog eine Schrift aus seiner Brusttasche und ' M, wie folgt :

Mein Fräulein!

Ich vertraue Ihnen die beiden kleinen Wesen an, die Sie ; Af die Welt haben kommen sehen zu der Zeit, wo Sie als : ümmerfrau um die Person meiner theuren Stephanie waren.

Zu Hause zurückgehalten durch die Amputation, die ich '»Folge meines Abenteuers bei der Herzogin erleiden mußte, Mich meinen einzigen und treuen Freund gebeten, sie von . ^tt Mme wegzunehmen und zu Ihnen zu bringen. Seyen 6ie ihnen Mutter, bis ich ihnen eine geben kann.

« 'Prinz Odoart Metzerski."

LDie Schändliche!" rief der Prinz außer sich,sie hat 15, ^iien mein Geheimniß ausgeliefert!"

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Sie hat es mir für 10,000 Thlr. verkauft. . ." erwie

U Hite der Marschall,

doch muß ich dieser Person die Gerech

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^eit zugestehen, daß nicht das Interesse allein sie geleitet ^sondern in Folge einer Beleidigung, die ihr durch Die* ^ige zugefügt wurde, die Sie Ihren Kindern zur Mutter gegeben haben," fügte er hinzu, einen ironischen Nbrutf auf diese Stelle im Briefe des Prinzen legend,hat s Mir das Mittel verschafft, Sie zu überführen und mich zu

Ich werde mich nicht mit Ihnen schlagen," sagte Odoart, sich setzend.

Sie sind also ein Feiger? . . ." rief der Marschall mit schrecklicher Stimme.

Das erwartete ich. . ." erwiederte der Prinz mit der größten Kaltblütigkeit; er schlug auf eine Glocke in seiner Nähe, worauf der Graf Woronzoff erschien.

Wer ist der Mann?" versetzte der Herzog, auf den Gra­fen zeigend.

Dieser Mann," erwiederte Odoart,ist der Graf Wo­ronzoff, mein Verwandter, mein Freund, und eine der ersten Personen Rußlands. Der Herr Marschall," fuhr er fort, indem er dem Greise den Herzog bezeichnete, hat mich so eben in einem Zornanfalle, dessen Grund nur ihn und mich betrifft, auf das Schwerste beleidigt... Er hat mich feige genannt, hier, in meinem Hotel, und ich erkläre dies in Ihrer Gegen­wart, damit man keiner andern Ursache den Kampf auf Leben und Tod zuschreiben könne, der unter uns stattsinven muß!

Es sey, mein Herr," sagte der Herzog halblaut,ich erkenne in diesem Betragen den russischen Paladin, dessen chevaleresken Sinn man mir gerühmt hat. . . Aber wein ich Sie tödte, liegt mir wenig an dem Grunde unseres Duells."

Ich stehe zu Ihren Befehlen, mein Herr," sagte der Prinz, den Marschall grüßend.

Ein Duell ohne Zeugen! . . ." rief Woronzoff,das geht nicht an. . . Das würde für einen Mord angesehen werden!"

Zwei Männer, wie der Herr Herzog und ich.. ." er­wiederte ernst Odoart,können nicht in den Verdacht eines solchen Vergehens kommen!... Wir werden uns allein schlagen !. . ."

Nehmen Sie Ihre Waffen . . ." sagte der Herzog,ich habe meine Pistolen."

Ich würbe glauben, Sie zu beleidigen, mein Herr, wenn ich andere wählte," erwiederte der Prinz,ich nehme sie an sowie einen Platz in Ihrem Wagen, wenn Sie mir ihn anbie­ten wollen."

Odoart drückte dem Grafen die Hand, und ihm ein Pack