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'n i sngegen verspricht sich Waitz den ersprießlichsten Erfolg von )h !ker Erfüllung der Forderungen des § von der Personalunion, ,n jie er durchaus nicht unmöglich findet.Wir müssen," schließt eIzden Deutschen in Oesterreich zeigen, daß sie ihre Stützen v Mt blos auf den Wiener Barrikaden und in der Unzufrie- knheit Ungarns haben. Das deutsche Oesterreich bleibt bei uns."

jt Unterstaatssekr. Würth hält die Personalunion nicht für st anwendbar auf ein Großreich von europäischer Stellung. Eben ß sey die pragmatische Sanktion kein Familienvertrag, sondern st sey auch von allen ständischen Körpern Oesterreichs aner­kannt worden. Alle Aufstände Ungarns gegen Onesterreich seyen Mit französischem Gelde bestritten wordenud würden viel- Mt noch heute damit bestritten. (Unterbrechung und Wider- Mch von der Linken.) Wenn Oesterreich durch die Abtren- Mg der deutschen Provinzen in Trümmer gesprengt würde, Mven sich die Bruchstücke zu slawischen und magyarischen Reichen konstituiren. Wer möchte die Verantwortung eines

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Elchen Zwiespaltes übernehmen! Als Ausweg schlägt Würth M, daß die Zentralgewalt beauftragt werde, sich mit dem Wiener Ministerium über die unumgänglich als nothwendig trachteten Modifikationen in Vereinbarung zu setzen.

Da die Verhandlung noch fort währt und für heute keine Abstimmung zu erwarten steht, so geben wir morgen den Schluß.

Frankfurt. (Amtlich.) Da mit dem heutigen Tage das Gesetz vom 10. d. M. zum Schutze der verfassunggebenden Kutschen Reichsversammlung und der Beamten der provisori­schen Zentralgewalt in der ganzen Umgebung von Frankfurt in Kraft getreten ist, wird der Belagerungszustand der Stadt

Frankfurt hiermit für aufgehoben erklärt.

n, Uebrigens wird das Reichsministerium alle jene Maß-

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regeln, die es für die Aufrechthaltung der Ruhe und Ordnung und der öffentlichen Sicherheit am Sitze der Reichsversamm- lung für nöthig erachtet, in ihrem vollen Umfange fortbestehen lassen.

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Frankfurt a. M., den 20. Okt. 1848.

Der Reichsminister des Innern.

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Bernßurg, 13. Okt. (Magdeb. Z.) Auch Bernburg hat sntheute einen Landtag, der sich für permanent erklärt, Kexekutive Gewalt an sich genommen und einen Land- Wausschuß niedergesetzt hat. (Jetzt also ist für die Linke in nassauischen Kammer das Exempel eines Landtags gefun- im, der auch die exekutive Gewalt besitzt! Man sieht larauë , daß die Radikalen in der Paulskirche wohl Recht Men, den Fortbestand auch der winzigsten Ländchen zu wün- M; denn nirgends wuchert der politische Unsinn üppiger.)

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In Braunschweig zogen, wie dieDorfztg." berichtet, eine große Anzahl Handwerker zu dem Volköredner Lucius Md verlangten von ihm Arbeit, um die er sie gebracht habe, en ^ er sagte, er könne ihnen nicht helfen, so rückten sie ihm j 1° auf den Leib, daß er zum Fenster hinaussprang. Dann

gt Ren sie zum Herzog und baten ihn, der Wühlerei ein Ende ir^ machen, sonst würden sie die Ruhe Herstellen; im Nothfalle N Ane er auf sie rechnen.

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_ Berlin, 16. Oktober. (Köln. Ztg.) In der heutigen S'ßiiiig der Ratio nal-Versammlung wurde die Bera­tung über den Eingang der Verfassung fortgesetzt, und "ach mannigfachen Diskussionen, durch Annahme eines von âiel gestellten Amendements mit 284 gegen 83 Stimmen tatet Verwerfung des Kommissions - Antrages) dahin festge- wWir Friedrich Wilhelm, König von Preußen ( . . . ) ^künden hiermit die von den Vertretern des Volkes durch Vereinbarung mit Uns festgestellte Verfassung."

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Berlin. Die berliner lithographirten Nachrichten vom ^Oktober bemerken zu dem bereits Bekannten: Unter dem hört man beiweitem weniger über die Bürgerwehr als 3 Mr die Konstabler Klagen äußern. Selbst die im Schlosse 1 Angelegten Leichen sollen von der Rohheit dieser Polizei- ^hnfchaft nicht verschont geblieben sein. Die Erbitterung Mgen dieselbe ist seit gestern unglaublich gesteigert worden.

1 a . Die Zahl der im Schloßkeller aufbewahrten Leichen wird J mV8 hugegeben. Verschiedene Personen, die sonst bei dem Einfluß haben, waren vom Beginn des Kampfes bis c e ^n bemüht, zu vermitteln und zu versöhnen. Der zu dem Konflikt war so geringfügig und schien zu den ~ ii Folgen so wenig im Verhältniß zu stehen, daß ^t Ueberzeugung nicht zu erwehren vermochte, der m geflissentlich m;d zu fremden Zwecken angefacht wor- ' ' beiden Seiten gewann die Ansicht Raum, eine Partei

bezwecke, die Bürgerwehr zu ermüden und das Heranziehen des Militärs nothwendig zu machen. Ein mehrfach genannter Mann, der sich besonders durch seine Agitationen unter der Landwehr zu Gunsten des Prinzen von Preußen bemerklich ge­macht hat, soll unter den Arbeitern das Feuer vorzugsweise geschürt haben.

Berlin, 17. Okt. In diesem Augenblicke, Abends 7 Uhr, herrscht die größte Ruhe in der Stadt; das herzlich schlechte Wetter scheint Konstabler-Dienste zu versehen.

Berlin, 18. Okt. (K. Z.) Diesämmtlichen Kanalar­beiter" haben heute in einem Maueranschlage den Hergang der traurigen Vorfälle vom Montage so berichtet, daß ein Führer der Bürgerwehr einen Arbeiter Namens Stiefel ge­schlagen, worauf dieser entgegnete:Bedienen Lie Sich nicht solcher Grobheiten," und jener Führer nun ein Terzerol ab­gedrückt hätte, wenn nicht der Bürgerhauptmann Jahn dazwi­schen getreten. Letzterer will den anderen Führer nicht kennen, heißt es in dem Anschlägedoch müsse er ermittelt werden.

Wie man hört, beabsichtige der General der Infanterie von Pfuel, die Stelle als Minister-Präsident aufzugeben.

Aus Nachfolgendem möge man ersehen, in welcher Art und Weise die schlesische Demokratie gegen die gesetzliche Vertretung Deutschlands auftritt.Die Redaktion dieser Zei­tung" so läßt sich die in Breslau erscheinende Allgemeine Oderzeitung vernehmenwird hinfort keine Berichte über die Gesellschaft in der Paulskirche mehr mittheilen. Eine Versammlung, welche im Bewußtseyn ihrer verlorenen Ebre sich durch Strafgesetze vor der Kritik sicher stellen muß, ist moralisch todt. Ihr gegenüber hat die Presse nur noch Eine Waffe, Verachtung und Schweigen."

München, 18. Oktober. Mitternacht. Die um 2% Uhr durch ihre Hornsignale zusammengerufene Landwehr fand sich rasch auf ihren Sammelplätzen ein; bedeutende Massen ^Linien- Militär erschienen zu gleicher Zeit. Ein Zug von 24 Mann Bürgerwehr, deren empörtes Gefühl über die Klugheitsregel, das Ansammeln einer größeren Menge von Landwehrmännern abzuwarten, den Sieg davon trug, leitete zuerst auf den Schauplatz der Verwüstung, und drang in das Pschorr'sche Brauhaus; über ihren Köpfen stürzten eben die Frevler ein kostbares Klavier, das letzte Stück der Mobiliarschaft, aus den Fenstern des ersten Stockes auf die Straßen. Alle Ein­und Ausgänge wurden besetzt und 51 Gefangene nach und nach heraus und auf die Studentenhauptwache gebracht. Un­ter den Gefangenen befanden sich 8 Soldaten und ein Geist­licher (!), erst kürzlich zum Feldkaplan ernannt. Manche, mit­unter werthvolle Gegenstände, fanden sich in den Taschen der Frevler. Seit dieser Zeit bis jetzt ist keine weitere Ruhestö­rung vorgefallen, und die um 5% Uhr erfolgte Verlesung der Aufruhrakte, welcher die Drohung angefügt war, bei Wieder­holung so unerhörter Auftritte das Standrecht zu verkünden, fand außer friedlichen Neugierigen nur noch die bewaffnete Macht auf den Straßen. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind jedoch in vielen Lokalitäten noch zahlreiche Verhaf­tungen voxgenommen worden. (O.-P.-A.-Z.)

Die Ällg. Ztg. schreibt: Die Wiener Post vom 16. Okt. ist uns bis jetzt nicht zugekommen. Der erwartete Kampf hat also begonnen, oder es sind wenigstens die Poststraßen nach Südwcstdeutschlanv von den kaiserlichen Truppen abge­sperrt. Vorerst beschränken wir uns auf Mittheilung der Briefe vom 15., die wir gestern verschieben mußten, und derer die uns erst heute früh zukamen, da die Wiener Mittagspost am 15. schon um 2 Uhr adging, so daß eine Anzahl Briefe erst mit der Nachtpost vom 15. befördert wurde. Ueber die Stärke der Armee des Banus erhält man fortwährend nur schwankende Angaben. Ein Brief aus Baden (bei Wien) von einem sonst zuverlässigen Manne, der die meisten Abtheilungen des Kroatenheers selbst gesehen, versichert uns, dasselbe zähle 50,000 Mann Das klingt durchaus unwahrscheinlich, obgleich gewiß scheint, daß der Banus mehr als blos 20,000 Mann hat, wie man im Wiener Reichstage berichtete; denn mit 20,000 Mann hätte er nicht fast unangefochten von der Drau durch ganz Ungarn bis zur Donau kommen können. Auch die andere Angabe jenes Badener Berichterstatters, als hätten über 100,000 Menschen Wien verlassen, scheint übertrieben. Indessen ist gewiß, daß die ganze Umgebung Wiens und eine Menge Städte auf den nach dem übrigen Deutschland führen­den Straßen, vor allen Ischl, Salzburg, Linz, von Flüchtlin­gen wimmeln.

Wien, 15. Okt. (A. Z.) Vergangene Nacht gegen 12 Uhr weckte uns die Trommel und die Sturmglocke. Es hieß, die Kroaten hätten angegriffen. Doch war dem nicht so.