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schen Einheikssinü wieder sehr bezeichnend ist, die preußischen aus der Stadt ziehen möge, soll derselbe erwidert haben: Meine Herren, Sie selbst haben ja immer gesagt, ich sey nur eine Puppe, ein bloßer Popanz; nun wenn ich das bin, so kann auch Nichts thun gehen Sie daher zu meinem Minister, wenn es Ihnen gefällig ist."

In Bezug auf den Meuchelmord sagt das Mornig Ehronicle:Es schmerzt uns tief, hinzufügen zu müssen, daß die fluchwürdige Politik des Meuchelmords Erfolg Hatre, wo Rebellion und Anarchie ihren Zweck verfehlten. Die barbarische Ermordung des Fürsten Lychnowsky wirft ein Licht auf den verabscheuungswürdigen Sinn und das Ziel einer Partei, in deren Wörterbuch das Wort Demokratie die gesetzlose Tyrannei Weniger und der Ausdruck Nationaleinheit Nichts als Bürger­krieg bedeutet." In beiden Zeitungen wird übrigens dem edlen Charakter Auerswalds und den glänzenden Talenten und der Beredsamkeit Lichnowsky's großes Lob ertheilt. Der Frankfurter Korrespondent des Morning Chronicle erzählt ferner in der Nr. vom 23. Sept.:die Wuth des teuflischen Pöbels (diabolical niob) gegen Lichnowsky rühre namentlich daher, daß er, wie behauptet wurde, einen Schnellschreiber aus die Pfingstweide geschickt habe, mit dem Auftrage, diejeni­gen Aeußerungen von Zitz aufzuzeichnen, die vielleicht zu einem gerichtlichen Eiuschreiten gegen ihn Anlaß geben konnten." Wahrscheinlich auch eine jener Erfindungen, welche ausgestreut wurden, um das Volk zur tollsten Wuth gegen den Unglück­lichen aufzustacheln. Man darf jetzt doch wohl hoffen, daß die Anhänger der vielleicht nur blaßrothen Republik sich von den Anhängern der blutroten Republik, der Anarchie, des Bürger- und Bruderkrieges, allmählich lossagen werden. Sie können dies um Jo eher mit ihrem Gewissen vereinbaren, da sich die Republiken der Absolutie durch den Mord der beiden preußischen Abgeordneten hinlänglich abgesunden hat.

Frankfurt a. M., den 27. Sept. Mittags 1 Uhr.

Papier.

Geld.

Oesterreich, 5 "/ Metalliques.....

73%

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60 %

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387,

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119%

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Preußen, 50 Thaler Prämienscheine ....

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37, % Staatsichnldscheine a 105 kr. .

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Bayern, 3/2 % Obligationen.......

77

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Verba cher-Eisenbahn-Aetien.....

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68

Würtemberg, 3% % Obligationen.....

76%

757s

4 */, % neue Obligationen . . .

92%

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Baden, 37, % Obligationen von 1842 ....

73%

737.

Lotterie-Anl. â 50 ff. bei G. u. S. . .

45

35 fl. Loose vom Jahr 1845 ....

25%

25%

Darmstadt, 3/2 % Obligationen.....

75

747,

4

83%

83 7.

50 ff. Loose........

607,

25 fl. Loose.........

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Kur Hesse n, Friedrich-Wilhelms-Nordbahn-Aetien

42%

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40 THIr. Loose bei Rothschild. . .

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Nassau, 3^ Obligationen bei Rothschild . .

80%

80

25 fl. Loose..........

207,

20

Frankfurt, 3 % Obligationen.......

78

3% % von 1839 ...

90

.

372 von 1846 . . .

85%

857.

Taunus-Eisenbahn-Actien â 250 ff. . . .

276

272

Holland, 2% % Integralen.......

457.

44%

Spanien, 3 % Innere Schuld . ......

18%

187,

5 Ardoin inci. 15 Coup.....

Polen, 300 fl. Lotterie-Loose.......

92

500 p. .......

677,

67

Sardinien, 36 Fres. Loose bei Gebr. Bethmann

25%

257s

D isconto..............

2

Bekanntmachungen.

Taunus-Eisenbahn.

Vom 1. bis 31. Oktober 1848 finden die Fahrten auf der Taunus-Eisenbahn folgendermaßen statt:

Von Franks

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von Wiesbaden

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nach Castel

nach Biebrich

nach Wiesbad.

nach Frankfurt

nach Biebrich

nach Wiesbad.

nach Biebrich

nach Castel

nach Frankfurt

nach Castel

nach Frankfurt

nach Wiesbad.

Vorm.

7

11 Nachm.

3 6%

Vorm.

7

11 Nachm.

3

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Vorm.

7

11

Nachm.

3

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Täglich vor

Vorm.

8

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Nachm.

3

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Außer vorst

Castel (1 Biebrich

Vorm.

8% 12% Nachm.

4%

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chmittags.

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Vorm. 8% 12% Nachm.

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Frankfurt, im September 1848.

In Auftrag des Verwaltungsrat Hs:

Kunst-Anzeige.

Dem verehrten Kunstliebenden Publikum hiesiger Residenz zur ge­neigten Beachtung, daß die rühm­lichst bekannten mimisch-akade­mischen Künstler Gebrüder Schneider hier angekommen find, und Freitag den 29. September Vorstellungen in einer dazu er­bauten Arena zu geben die Ehre haben werden.

Preise der Plätze: Sperr­sitz 36 kr., erster Platz 24 kr., zweiter Platz 12 fr., GaUerie 6 kr. Wegen dem kleinen Lokal und dem kurzen Aufenthalt der Künstler, ________ werden täglich Zwei Vorstellungen gegeben.

Anfang um <; Uhr und um 8 Uhr Abends.

Der Schauplatz ist in der dazu erbauten Arena auf dem neuen Markt. Dienstag den 3. Oktober zum allerletztenmal.

Zu zahlreichem Besuche ladet ergeben st ein

Franz Schneider, Direktor.

"J Traubenkur.

Einem längst gefühlten Bedürfniß zu entsprechen, haben einige hiesige Weinbergsgutsbesitzer in der alten Colonnade Nro. 24 und 25 jeden Tag frische Trauben für die Traubenkur von heute an zu mäßigen Preisen aufgestellt, dieselben hoffen damit die Einleitung zu einer förmlichen Traubenkur für den hiesigen Ort getroffen zu haben. .

Wiesbaden, den 28. September 1848. Dr. ^»als.

406] Vom 2 bis 7 Oktober lasse ich Steinkohlen in Biebrich ausladen.

Wiesbaden den 28. Sept. 1848. L Marburg.

In der L. Schellenberg'schen Hofbuchhandlung in Wies­baden ist vorräthig:

Geschichte, Erscheinungen und Prophezeiungen des Johann Adam Müller, Bauersmann auf dem Mawbacher Hofe der Heidelberg. Nebst allen dazu gehörigen Originalbriefen in getreuen Abschriften. Mit Johann Adam Müllers Bildniß.

Preis 24 kr.

Kosmos für Schulen und Laien nach A. v. Humboldt von Ür. K. G. Reuschle. Erster Theil. Preis 1 fl. 45 kr.

Verantwortlicher Redakteur: W. H. Riehl. Druck und Verlag der L. Schellenberg'schen Hof-Buchhandlung in Wiesbaden.