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wie Welcker, Jordan, Wittich, Uhland bilden den übriggeblic- denen Rest des Bundestages.

cf Frankfurt, 3. April. Der drohende Sturm ist be­schworen. Die 40 republikanischen Mitglieder, welche sich ge­stern von der Versammlung trennten, haben sich heute wieder mit derselben vereinigt. Bei der Vornahme der Wahlen führte Jtzstein die Ausgleichung herbei, wozu die Auflösung des alten Bundestages die Möglichkeit an die Hand gab. Hecker erkannte den gestrigen Vorfall als ein Mißverstäiidinß an, als eineu Fehler gegen das parlamentarische Wesen, welches fordere, daß sich die Minderheit der Mehrheit füge und brachte- ein Hoch aus auf ein Einiges Deutschland.

v. Soiron stellte hierauf den Antrag, das Programm der Siebenerkommission fallen zu lassen. Die spätere Versammlung solle freie Hand haben, das Wesentliche selber auszuführen, ob sie ein fürstliches Oberhaupt, Ein- oder Zweikammersystem re. für rathsam halte. Dieser Antrag wird angenommen.

Im weitern Verlauf der Diskussion kam man noch auf die Fragen vom Bekenntniß der jetzigen Versammlung, von den Rechten der arbeitenden Klassen, von Lehr- und Lernfreiheit, auf die nationalen Verhältnisse der Deutschen in Westpreußen, Posen, Kurland und Livland zurück. Das Wichtigste aber bleibt, daß mit dem Loiron'schen Antrag die Volkssouveränität, wie sie thatsächlich bereits besteht, auch im Prin­zip anerkannt wordnn ist.

Die Namen der für den Ausschuß gewählten Mitglieder werden durch die Presse bekannt gemacht werden.

Die ganze Versammlung wird mit einer Rede des Präs. Mittermaier geschloffen.

Z Wiesbaden, 3. April. In der Volksversammlung, welche heute Abend in den Vier Jahreszeiten zusammenkam, um die neuesten Nachrichten von Frankfurt zu vernehmen und über

Wahlangelegenheiten zu berathen, machte Hr. N. A. Braun auf den großartigen Edelmuth aufmerksam, durch welchen sich die weiland Verfolgten und schuldlos Bedrückten, wie Jordan, Eisenmann, Venedey auf der Frankfurter Versammlung so beispiellos ausgezeichnet. Eisenmann, der 15 Jahre tm Kerker geschmachtet, weil er vor dem Bilde des Königs nicht Abbitte thun wollte, sprach zu Gunsten des monarchischen Priw zips, Jordan der fünf Jahre schuldlos in Untersuchungshaft go sessen, hat keinen Groll aus dem Gefängniß mitgenommen geger die Fürsten, Venedey, der hart Verbannte, redete für der König von Preußen, der ihn von der Amnestie ausgeschlosser. hatte. ,

Die Versammlung brachte diesen edlen Männern ein drei faches lautes Hoch, die so großherzig vergeben und vergesset. gelernt.

Schweiz Bern (Geschworengericht. Einziehung der Klöster in Freiburgs ' Ungarn Preßbnrg (Zivilehe zwischen Juden und Christen).

131 Aufforderung.

Diejenigen, welche zum Kartoffelban taugliche, in der Gemarkuuc Wiesbaden belegene, Aecker zu verpachten geneigt sind, wollen gefälligst de Größe der abzugebenden Grundstücke, deren Lage, sowie den Pachtschilling der gefordert wird, einem der Unterzeichneten recht bald mittheilen. Wiesbaden, den 3. April 1848.

Philipp Birk. Henoch. Wilhelm Kaesberger.

Steingasse. Kirchgaffe. Langgasse.

Auch im laufenden Jahre sollen, höherer Anordnung zufolge, eim 1 Anzahl zum Kartoffelbau geeigneter Aecker, sowie die nöthigen Saatkartoffel« t an unbemittelte Einwohner 'Wiesbadens unentgeltlich abgegeben werden. Wer auf diese Unterstützung Anspruch macht, wolle sich bei einem der Unten j zeichneten melden.

Wiesbaden, den 3 April 1848.

Philipp Birk. Henoch. Wilhelm Kaesberger.'^ ( Steingaffe. Kirchgaffe. Langgaffe. ,

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Wiesbaden, den 19. Februar 1848. DIE AGENTUR.

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jeden Montag und Donnerstag nach Arnheim (Amsterdam) Rotterdam und London.

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Wiesbaden im Februar 1848. DIE AGEN'UR.

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Veramwortlicher Redakteur: W. H. Riehl. Druck und Verlag det L. Schällen bërg'jchen Hof-Buchhandlung in Wiesbaden.