brauch und Würckung gmigsam zeiget, ist in Gläsern wohl verwahret und versiegelt von r st i. A. 20 kr.
Zu verlehnen in der Stadt.
Ein gantzrs völliges Hauß an der Hauptwacht vor honet!« Lenthe ist zu vcrkbiuii , und findet man deswegen bey Ausgebern dieses weitere Nachricht.
Personen so allerley suchen.
Eine ledige Person Evangelisch Lutherischer Religion/ die Theologie stuyiret nnd sich in der Mathaii , Geographie > Universal - und ReithS- Hjstvrie umgrsehen hat; anbei) einen Franhösis- Autorem erklären kan, sucht als Informator Con- dition.
Ein Jäger so das grosse und kleine Weydwcrck verstehet/ auch mehr gedient, und gut Schreiben und Rechnen kan, auch wegen seiner Treu sichle- ßitimu'cn kan, sucht wieder dergleichen Dienst.
Es befindet sich anff der Allerheiligen Strasse in der Riitergaffcn bey der Wittiben Stumpen «in gebohrner, der teutschen Sprache wohl mach- tiger Frantzose/ welcher in der Frantzösis Sprach enethodicé nach denen Reguln instruift.
Ein Junger munterer Mensch seiner Profession «in Schneider, welcher perfect Frantzösisch spricht fich auch eine geraume Zeit in Franckreich aufgehalten / sucht als Laquay zu dienen.
Ein Parnquen-Macherder das Frisiren perfect »erstehet / und Livrey tragen will, wird für eine sichere Herrschafft gesucht / wäre er katholischer Religion, rodet es desto besser.
Eine Comode Kutsch mit 4 Pferdt , gehet nach Erfurth, Gotha,Jena , keipjiq und Halle/ sucht Passagier/ logtet im Weydenhof.
Ein sauber Harleqnins - Hilndgeu ein Männ- gen klein von Statur wird je ehe je lieber zu kauffen gesucht.
Sachen die Verlohren worden.
Den r; April i?4u Morgens ist ein Wexel- Bneff Verlohren gegangen von fl. ?$r.> den^r. Decemb. 1742. auß Basel gezogen / an die Oräre Hrn. Philipp Heinrich Stern auss Hrn« Peter
Paffavant asthi-r; solle solcher in Unkundige Hande gerathen seyn, so wird der ehrliche ^ir- d^ freundlichst ersucht, sich mit selbigem de» Aus- gebe.'« dlß oder bey obgedachtem Herrn Peter Man»« aiimtndben / falls aber dieser Bricss in unrechte Hand mogle gekommen seyn/ so wirb hicmil ein jeglicher gewaruct solchen weder an Zaylung anzunehmen, noch sonsten tinznhaudlen/ weilm der geleisteten Arceptation nngeacht / die Zahlung an Niemand anders als an den wahre» Etgenthmner geschehen wird.
Lehtverwicheuc» Donnerstag den rzten dieses ist ein Rubinen CrenK mit kleinen Dri^nken tarmoihrt, vermuthlich in dem Römer Verlohren und abhanden gekommen/ wer solches funden, so vielleicht ein ehrlich Gemüth seyn kan und bvu dem Verlust seines NechstenS nicht profiti- ren will, geliebe sich zu melden , bey H». Joha«-^ nes Preye in der Saalgassen soll dagegen ein gutes Recompens zu gewarien habe».
Avertiflèmenr.
Die bey Juden Stink Mösts und Compagnie, wohnhaffl allhier in Zrauckfnrt am Inden-Brück« lein rechter Hand ersten Hanß im grüneu Löwen in der Utrechter und Ravensteiner zweyte Elaß getroffene Gewinsten/können stündlich abgcholr und empfangen werden, bey uns feind sehr schönen Preyse» gewonnen worden, die in der zweyte tzlaß liegen gebliebene Navensteiner Looß muff'» anff das aSerlangste biß diesen Freytag als den zten May bey deren Dcrlnst alle iimgtschrieben oder rcnvvirl seyn, weilen die Ziehung der dritten Ciaß Montag den 6 May schon angehet / in dieser kiaß sind viel schöne Preyse »u gewinnen , als a 4000. st 2000. 2 st leoo, und sonst vielMit- tel-Preysen zu gewinnen , es sind von gedachten Juden von dieser Claß, gantzr/halbe und viertel Looß zu habe-n, wie auch die liegen gebliebene Utrechter Looß in der zweyten Claß muffen zur dritten Elaßumgeschrieben werden/auffdas aller- längste biß den 1- May bey dero Looß Verlust, weilen die Ziehung der dritten Claß den ro May schon angehet, es feind auch noch etliche ganßr Looß/ wie auch halbe nnd viertel biß dahin bey «ns zu verkauffen, alle Plans sind bey obgemelv- lrn Juden Lenil« Mofts und Compagnt« «msenp zu bekommen.