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Innerhalb drey Wochen istinderJahrgaß eint Wohnung jU verleyhen bestehend in 2 Sluben, 1 Sruben-Kammer/ 2 Küchen, verschlsßner Dor, Platz einer Fliegen hoch/und ; biß 4 Kammern drey Stiegen hoch nebst ein Stück vom Laden und Keller.

Unter denen neuen Krahmen in der besten Lage ist so wohl inmls ausser denen Messen ein wohl verwahrt-und schöner Laden zu verleyhen, und ist bey Ausgeber dieses fernere Nachrichtzu erlangen.

Eine räumliche Stube annehmlichen Aussehens mit oder ohne Mendel vor einen ledigen Herrn ist bey Eanun - Händler Nagel am Bleyhauß zu »erlehnen, auf Begrhren.könti auch vor einen Br- dienten Platz gegeben werden.

Personen so allerley suchen.

Eine vornehm« Persohn sucht in einer pfaifan- trn Gegend ein Logis bestehend in 2 Stuben 2 Kammern Küch/welche hoch sein müssen und zwar «mff einem Slockwerck, daß man aus einem gleich m daß ander Zimmer gehen könne/ Hierwechst wird auch ein Keller verlangt worin ein Fuder Wein seleget werden kan/ nicht weniger eine Wasch- Küche zum Waschen, wer nun dergleichen Com- modilät hat, wolle sich bey Außgebern dieses melden.

Es werden an einem gewissen Hof zwey biß drey Personen gesucht so da Evangelischer Reli­gion , in der Music wohl erfahren , und eine Hautbois blasen auch eine gute Vioiin spielen , sie müssen die Livrée tragen/ Laquayen - Dienst­thun, und liegt nichts daran ob sie ledig oder Der» beuralhet/ihr Behalt ist Jährlich 84 fl Kostgeld, 4$ fl. Besoldung, wann sie ledig / haben sie frey Quartier/Licht und Holtz bey Hof, und partidpi- rt» an denen eingehenden Tranckgeldern. Wenn Èitfe Conditiones austehen, und solche erforderte Eigenschaffttn besitzt, kan sich bey Außgebern die, fts melden, und weitern Bescheid haben.

ES wnd ein grosser Violen zu kauffen gesucht, Md kan bey Außgebern dieses gemeldet werden.

Ern Jagd-Schiff ist allhier am Fahrrhor an» kommen , hat 3 schöne Zimmer und alle wohl ver» -wahrt/ sucht wohin es auch wäre, Passagiers/ dir

nähne Nachricht davon kan man k«y Mathes H« im Schiff selbsten bekommen.

Eni Frauen- Zimmer welche in weiblicher Ar­beit wohlerfahren, ist willens gegen raisonableS Kostgeld sich bey honetten Leuten in die Kost z» begeben /und hat man sich desfals bey Ausgebern dieses zu melden.

Ein junger Mensch sucht Dienst als Kutscher oder Neit-Knecht/ wie auch als Keller sich gebrau­chen zu lassen, bey Ausgebern dieses lst weiter Nachricht zu haben.

Ein quaiificirtcr Mensch so studiret/ auch her Francs Sprach mächtig ist, sucht Dienst als Schreiber oder Laquay.

Ein lediger Mensch welcher so wohl dnnStur dio Juridico einige Zeit obgelegen dabembstauch in der Music erfahren, und schon viele Jahre an einem Fürstl. Hof als eammtr-Muficus gebienet/ über das auch noch in anderen Gaianderie-Studüi erfahren / suchet ein Engagement als Secretarius oder Lammerdiener.

Ein Junger Mensch so studiret hat und Cath. Rel. ist/ silchl Dienst bey der Feder/ oder auch als Laquay zu dienen.

In einer gedeckten Kutsch »ach Leipzig wird ein Platz gesucht / wie auch ein dergleichen Platz vorn herauß auf der Kutsch.

Eine noch wohl cenbittonirte ^ity^- Chaise auf 4 Persohnev wird billigen Preyftè zu kauffen ge» sucht. .

Avertiflement.

Es wird hierdurch dem Publico bekannt ge­macht/ daß auf vbnlangst erfolgtes Absterben Ich. Wilhelm Kuniberts gewesten Chursurstllch-Mayn, tzischen ChranenMeisters im Flecken Oester ch, Lands-Rhingau/ dessen allda gelegenes ekgeuthum, liches Wohn Hauß, und hiezu gehörige mallem wohl eingerichtete Rothgerberey und ^^^^^^^^^/ in welcher so wohl Winters-als zur «EmelS Zeit bey gröster Hitz zu arbeiten »st, samt ""r sondern LoheMnhI in einem^4. auch befindenv « Dingen nach mehr-jährigen Bestand zu bc« sey«; Wer nun hierzu Belieben traget, kan lw bey obgedachtem Fleckens Obrigkeit, und ang-orv' ueler Vormundschafft mtldcu, und dlk Conbllis ues allda velnehmm.