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Verschiedene wohl meublirte Zimmer mit aller Bequemlichkeit / find hinter dem Römer anFrem- Le billigen Preyses zu verlehnen.

Auf der Dreitengaß im Platzgen ist ein schöner Lust-Garten / samt einem grossen Hauß / darin ein grosser Saal und Küche, darunter ein gewölb- ' ter Keller, samt citiern Stall und 2 Neben-Hausser- gen /entwederzu verlausten oder stückwciß zuver« lehnt«.

Dey Johann David Jung Buchhändler/ ist ein saudèrs Zimmer zu verleyhen.

Personen so allerley suchen.

Eine Herrschafft aus dem Brandenburgischen suchet einen ledigen geschickten Frauens-Schnei- der-Laqua», der seine Profession, Herkunfft und Sluffübrung wegen mitglaubhafften guten Attesta­ten versehen / wer nun zu solchem Dienst Lüsten hat/kan sich bei) Hn. Gerhard Fischern zum gül- Dei.en Brunn allhic melden, und dirConditivncs von ihm vernehmen.

In eine renomirte Apvteck in der Neustadt Hanau wird ein Lehr-Jung gesucht/und ist sich desfalls bey Herrn David Behaghrlin Der.grvf« fen Saudgaffen allhier zu melden.

Ein sichere Freund suchet je ehe je lieber Gele­genheit nach Braunschweig in Compagnie zu ver­reisen.

Ein wohlerfahrner Handels-Bedienter, der sich sonderlich im Reissen wohl versucht hat, begehret Conditim, wer dergleichen zu vergeben hat /wolle sich bey Ausgebern dieses melden.

Eine noch wohl condilionirte Reyß-CKsis- auf 4 Persohnkn wird billigen Preyfts zu kanffen ge­sucht.

In einer gedeckten Kutsch nach Leipzig wird «in Platz gesucht / wie auch ein dergleichen Platz vorn heraus auf der Kutsch.

Ein Junger Mensch so studiret hat undCath. Nel. ist/ sucht Dienst bey der Feder / oder anch als Laquay zu dienen.

Eine Dienstmagd von 30 Jahren die lange Zeltallhler gedienet, und mit aller häußlichen Ar­beit wohl umgehen kan, auch das Neben UlldSpi- tzen Nicken verstehet, sucht Dienst. P

Es befindet sich ein Passagier allhier, so nach Ufa in der dritten Meß-Wochen zu verreisengedencket, derselbe sucht Compagnie zu Pferd oder mit der Chaise, und ist sich deswegen bey Frau Barensfei- dm zu melden, allwo man weiteren Bescheid ha­ben faq.

Ein vorheurather Kunst,Gärtner, so langt Zct Fürstlichen Herrschafften schon gedienet, will sein Fort»ii anderweitig suchen, und kan seinetwegen bey Hrn. Gerhard Fischern zum güldenen Brunn allhier / nähere Nachricht beliebig eingezogen werden.

In einer gangbaren Straß wird vor eine stille Hanßhaltimg eine völlige Wohnung gesucht, und hat man sich drsivrgen Ausgebern dieses anzmuel- den.

Ein ansehnlicher Kutscher Luch. oder Nefor- miner Rel der mehr gedient und gute Zeugnisse ha',wird für eine hiesige Herrschafft gesucht.

Avertissement.

Es wird hierdurch dem Publico bekannt ge­macht/ daß auf ohnlangst erfolgtes Absterbm Joh. Wilhelm Cuniberts geweste» ChurfürMch-Mayn- tzischen Ehrancn-Mcjsters im JWetr Oesterich., Lands-Rhingan/ dessen allda gelegenes eigenthüm­liches Wohn Hauß, und biezu gehörige in â« wohl eingerichtete Rothgerbercy und Wttustadl/ in welcher so wohl Winters - als zur Sommers­zeit bey grösser Hitz zu arbeiten ist, samttmer be­sondern Lohe-Mühl in einem l4.auch befindci!den Dingen nach mehr-zahrigen Bestand zu begeben seye; Wer nun hierzu Belieben traget, kan sich bey obgedachtem Fleckens Obrigkeit, und ^geord­neter Vormundschaffl melde», und die Condlll»- nes allda vernehmen.

Avertiflèmeht.

Ein rares lebendiges Pferd dergleichen allhier wenig oder gar nicht gesehn worden/ welches we­der Mahnen noch Schweiff und nicht cm ^ac auf dem Leib hat/ sich in Mohren-Farbe sentirét, auch einen guten Gang zu Rèiten geh r/ wird nach standes Gebühr jeden, ritdhadki n akrekglich in dem langen Gang aus oer Allerheiligen Gast gegen a Kr. vorgezitget.