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9. Ein Pulver / mit welchem man alle Mäuse und Natten aus den Häusern i» einigen Tagen dringen Emu es ist die neue Italiänische Compo- fition . sie werden davon getödlet und kommen weg/ daß man sich darob verwundert/es ist auch also zubcrcirct,daß es die Mauß und Ratten ger­ne fressen / und sogleich crepinn. Das Packlein io Kr«

Don diesen vorstehenden Siücken ist ein jedes wohl passieret / und wird dabey ein gedruckter Zettel gratis mitgetkeilet / darinnen die weitem und bessern Beschreibung / desgleichen wie ein je­des ins besondere zu gebrauchen, es wird auch der Gebrauch, jcdermänniglichcn die Probe besser zei­gen/ als in dem gedruckten Zettel enthalten.

Extra saubere nach der Neuesten Fecon ge­machte Haar-Beutel von ganzem Taffet auch halb mit Leder inqleichem Hüih und Zöpff Coquarden, sind bey David Blund unter der Catharineu Psorlh wohnhafft, sowohl Dutzend alsSlückweiß billigen Preyses zu verkauffen.

In dem ILebstock in dem Städtischen Hauß feind bey einem Fremden allerhand seidene Zeuge um billigen Preyß zu haben,

Herr Christian Lüdicke , Zirckel- Schmidt von Manheim / welcher vorige Messe am Fahrthor an Hn. Mezler Hauß außgestanden , hat diese Messe durch, in seinem Laden aufm Römerberg am Springbrunnen in der breyten Strasse zu ver. kanssen allerley des besten Werckzeugs vor alle Künstler und Handwercker / sie haben Nahmen wie sie wollen, wie auch gute Englische Fehlen / und sauber Küchen-Zeuch.

In der Schnurgaß in Hrn. Johann Isaac Bayns Behaussung feind bey Ernft Carl Quans welcher vorm Jahr aus Ost - Indien angekom- men/ in einem gantz wohlfenlem Preyß zu bekom­men allerhand Sorten von TheeBoy, Chizen, Ost- indisch Zimmet-Oehl, Soannische Rohr, als auch allerhand Sorten von Holländischen Taback , diejenige welche etwas en gros zu kauffen verlan­gen/werden mit dem Preyß sehr wohl zufrieden seyn/ weilen der Verkauffer diese Meß^lles von der Hand zuschlagen gejumetift.

In der seelig verstorbenen Frau Priorin Haust in der güldenen Hutgaß am Marckte, ist zu haben «mb billigen Preiß 6 und 7 Viertel breit sein Lein-

wach von ro. ir. 12. biß 4; kr. die Ehle, Stück und Ehlen weiß, dienlich zu Ober-Hcmbdcr/Vor­hänge Sack-Tücher und so weiter/ auch gutstarck Haußmachcnd Leinwänden Unterhemdder.

Jn verSt.Catharincn Kirch nahe anderCau- zel im Stuhl No; 2;. ist ein Weiber-Platz zu verkauffen und bey Außgebern dieses weiter Nach- richt zu haben.

, Sie schon lang bekandte Hamburger Juden/ welche sich nunmehro schreiben Marr IacobKohn, scmb wieder allhier in der Judeugaß / int Hauß zur Bluhm genandl, gegen berSynagog über/an­kommen, bey welchen kaufflich zu haben allerhand Couleeren Roßhaarne , neumodische Gold-und Silberne, weiß Metallene/ wie auch allerhand Schwartze, Zwirnerne und hübsche Frantzösische Kuöpffe, nebst allerley Farben Sammet und Haar- Sippen.

Personen so allerley suchen.

800. biß 1000. Gulden', werden in allhiesige Rachbarschafft Hanauischcr Jurisdiction gegen gerichtliche Verlegung auf pur Wiesen und Baum« stücke alles Pachlfrey zu lehnen gesucht.

Eine Retour Kutsche nach Basel in die Schweitz oder Men ff, sucht Passagier, und zwar eher je lie­ber, Nachricht davon kan man bey Hrn. Naville in den 3 Römer bekommen.

Auff ein nah ibey Franckfurt gelegenes Frey- Adelichcs Ritter-Guth , wird ein Verwalter ge, sucht der etwas im Schreiben erfahren, das Land- Wesen verstehet, und mit Seen umzugehen weiss, die weitere Conditiones sollen ihme bey Anmel­den mich bekaudt gemacht werden.

Zu verlehnen in der Stadt.

Neben dem Römer feind verschiedene Zimmer wie auch eine grosse Stube Meffentlich vor Frem­de zu »erUpwén , welcher Platz zu Packen, und ist bey Außgebern dreses ferner Bescheid zu haben.

Sachen die verlohren worden.

Ein weiser Frauen-Zimmer Schuch mit einer breyttn goldenen Borten besetzt und mit rothem