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In bet fettig verstorbenen Frau Priorin Haufe in der güldenen Hutgaß am Marckke, ist jii haben umd billigen Preiß 6 und 7 Viertel breit fein Lein- wach von ro. 11. 12 biß 45 kr. die Ehle, Stück und Edlen weiß, dienlich zu Ober-Hembder/Vor- bdiw Sack-Tücher und so weiter/ auchglitstarck HaußmaHend Leinwand zu Unlerhembder.

Sue approbilte Salbe die Wantzen auß dem Grund ja vertreiben, daß solche nicht wieder Nach­wüchsen / ist frei) Außgebern dieses / das Glâßgen um 20 Kr wieder frisch zu haben.

Die schon lang bekandre Hamburger Juden / welche sich nunmehro schreiben Marx JacobKohn, feind wieder allhier in dec Jndcngaß / im Hauß rur Bluhm genaudt, gegen feer Synagog über/an, kommcy, bey welchen käufflich zu haben allerhand Couleeren Roßhaarnr , neumodische Gold - und «silberne z weiß Metallene / wie auch allerhand Schwartze, Zwiruerne und hübsche Frantzösische Knöpffe, nebst allerley Farben Sammet und Haar- Eippcn.

Zu verlchnen in der Stadt.

Eine nahe bey der Haupt-Wache wohlgelegene saubere Stuben und Stuben-Kammer, benebst denen Mvbelen , ist zu verleyhen,und findet man deswegen bey Frau Wallrappin Wittib guten Bescheid!

Verschiedene Zimmer mit guter Bettung unb Meubles wie auch Laden und Gewölber feind in der Saalgasse vor Frcmbdc diese Messe jedes «parke zu verleimn und findet man bey Ausgeber dieses guten Bescheid.

Sechs biß sieben Tapeziert und mrudlirte Zim, hier, mit der Küche und allen Bequemlichkeiten feind vor frembde Herrfthafften / oder auch vor hiesige Einwohner von DiAmftion ohne Meubleu in begeben,und können stündlich bezogen werden.

Ju der Sl-iiurqaffen bester Lage/ ist ein gros­ser Laden mit einem grosse» Zimmer, diese und folgende Meß vor einen Frembden Nerkanffer tu begeben, und giebt Ausgeber dieses Bericht.

Es sind 1 biß; meubiirtc Zimmer die Messe durch vor Ireinbde in Der Steingaß in »rrlch-

Im Gast-Hauß zum Wilden Mann 7 inwendi- im Neben-Hauß ist ein saubere Wohnung zu ver- lehnen/ welche in; grossen Stuben und Kam­mern Küche und sonsten aller Dequemligkeit be­stehet und kan inan deswegen bey dem Einwoh­ner Hn Watlacher guten Bescheid haben.

Ferner ein Weider-Platz in der Barfüsser Kirch im ersten lStuhl am Altar unter dem Studenten« Ledner ist zu verkauffen oder zu verlehnen unb findet man deswegen bey Hn. Wallacher / im wil­den Mann guten Bescheid.

Offnweit dem Römer, ist eine Stube, auch auf Begehren einer Kammer mit Mobilien diese Me^ an einen Frembden zu verlehnen.

Personen so allerley suchen.

Zwey Cvmode Kutschen, eine jede mit4Pfervt sind allhier im Weydenhof ankommcn , zu der» Retour werden Passagier gesucht/ als Sofennady Gotha, Erfurth, Weymar, Jena, Nauendurg, Weisenftlß, Leipzig und Halle

Nachdem der bisherige Kupffer-Handel-Be- stand in der OderGraffschaffl Cazexelnbogen und Herr schafft Epstein mit i mo May a.c.-zu Ende gebet, und dahero solcher den 18 April auff dec Fürstl. Rent-Cammer zu Darmstadt öffentlich aufgesteckt und plus offerenti überlassen werden solle. Als wird ein solches dem Publico hiermit zuwiffkn gethan / damit diejenige / so Lust darzrr haben, sich auf bemeldte Zeit daselbst einfinden , und der Steigung beywohnen können.

Ein hvunctter Luth. Mensch/ der in der Fe« der wohl versirt ist / auch eine saubere Hand schreibt / anbey Rasiren und Parngnen accoino-. Viren Luv sucht Dienst bey einem Hn auffReyft« als Secretarius oder Cammerdiener.

Eine honette hiesige Burgers-Tochter-von it Jahr, so bey vornehmen Herrschafften mehr ge­dient hat/ so auch CüUtton stellen kan , sucht wie­der Dienst, als Brschlitlser vderHaußhälterin-

Eme hiesig bekandte Burgers-Wittib sucht Warth-Dienst bey Krancken.

Aus Caff l in Hessen ist eine Kutsche mit 4 Pferdten allhier, zu deren Reldur tyerben Passa­gier gchchs,