künfftiaen Donnerstag zu haben.
i. Der beste Cabelliau und Dolch oder Herzo« geniouscher neuer Laperdan gewässert, desglei- chen ncd) dieses Jahr nicht hier gewesen von dick weiß von Fisch.
2. Wie auchungewafferterfrischrr Cabeliau.
3. Frische S'l ell - Fisch gme süsse Bicking.
4- Auch neue Cöllnische gewassert« Stockfisch.
s. Dilling und ?dngling.
6. Sardellen und Dricken alles im billigen Preyß. NB. Dessen Laden ill neben der Saltz- Hütten gegen dem Rosen - Eck über an der Sladt-Waag.
Das Hauß zur gnldnen Waag aufdem Marckt -ehrt nach wie vor zu verpuffen / und bat inan sich desKaufft wegen keinen Abtrieb zu befürchten, auch stehet solches nebst Laden und Wohnungen zu verlehnen, sowohl in als ausser der Messen kan der Laden nebst Contoir Gewöid und behörigem Logis gegeben werden.
Das am Eck der Hasengaffc dem Türckenschuß über zu allerley Nahrung wohl gelegene, vor- mahls zum Neuen Eck gcnandte Hauß, ist bei) am noch währender und denen Heinzischen Kindern erster Ehe zum besten Hoch Obrigkeitliche vergön- fiigren Entschüllungs- Zeit, um billigen Preiß zu »erkauffen , und soll der Kauffer dießfalls judi- c^aiiter vcrtrettrii werde»/wovon bey deren cur^- tore Hm Lic. Schweizern / auf der Allerhcili- jtngag / weitere Nachricht zu haben.
In der St. Catharine» Kirch nahe an der Can» jtMm Stuhl No. r;. ist ein Weiber-Pial; zu »erkauffrn und bey Außgedern dieses weiter Nach» richt zu haben.
Ein grosser Holländischer Waagen - Balcke» «tbft Schalen und Gewicht ist zu verkauffen. •
In der stetig verstorbenen Frau Prwrin Hause in der güldenen Hutgaß am Marckte,ist zu haben «Mb billigen Preiß 6 und 7 Viertel breit fein Lein- wath v^n 10. ii. 12 biß 45 kr. die Ehle, Stück »M Ehlen weiß, dienlich zuOber-Hembder Vorhänge Sack-Tücher und so weiter/ auch gutstarck Hü ßniaä end Leinwand zu Umerhembder.
Eine approbirte Salbe die Wantzen auß dem Gsv»d zu vmr«btU/daß solche nicht wieder nach
wachsen / ist bey Angebern dieses / dasEWm um 20 Kr. wieder frisch zu haben.
Bey Johann Georg Bracht , in der Mayntzer- gaß/ bin.EdemPappggey feind zu hab n, txrra schöne Slberne,Kupferne und linnene Medaillen, «uff die Russische Thronfoige/ IhrerKayseilichm Hohhcit des Herrn Hertzogs von Hollstein / mit Ihrer Kayseri. Majestät vo - Rußland Drust- Bild/desgleichen sind auch noch CrönunB-S-ücke von Ihrer Römisch Kayseri. Mejcstal, und von den zu Breßlau geschlossenen Frieden , zwischen Ihrer König!. Majestät von Preussen und Ungarn zu haben.
Zu verlehnen in der Stadt.
ZN der Kandengirffergaß bey dem Schuimcher Meister Mörschel ist vorstehende Messe eisl Laden nnb i Bett zu verlehnen.
Stoff dem Marck in denen ; R-mèr ist die Helfft eines grossen Ladens, mit Dreier vcrthâ nebst einigen nieublirten Zimmer>mcffentlich zu verlehnen/ und findet man allda guten Bescheid.
Eine nahe bey der Haupr-Wirchs wohlgillguie saubere Stuben und Sttch^w-Kaiumer, denebst denen Möbelen , ist zu verleyhen,imd studet man deswegen bey Frau Wallrappin Wittib guM Bescheidt-
Aus den; Römcl'berg / in einem wMgelerMy Hauß ist auf nächste. Ostern und folgende WM ein halber Laden/nebst Zimmer z« verlebneti. ।
In der Schinirgaß gegen über dem Nurmer» j ger Hofisi ein kleiner Lade, wie auch einGeiVM, und Log «n ent, für hcrannahcu-e Oster^Mc'st/ 1 und folgende Messen zu verlehnen. . . :
Herrn Pfarrer Zeitsman» Wohnung inHecm Doct Grambsen Behauffung stehet zu verleiäieir, und findet man bey Frau Wittib Melderin S^ ten Bescheid. . .
Ein Laden in her Kaickengiesselgaß/nebst w< und Betke^ ist diese Mrffczu verlehnem .
In der grossen Sandgaß ist eine comode uw mcublirtt Stlib zu berleyk^n. .
In der Nengaß ist in Meß-Zeiten em W«1 den zu allerhand Woll ober andern Waaren oder ohne Zimmer zu verlebte».