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«merStiege hoch, sind vor fremde Meß Herrn zu verlehnrn, bey dem Schrifftgieffer Halle / ohn- weit dem Carmeliter-Kloster Thorweg neben dem Schnmburger Hof wohnhafft-

Sechs biß sieben Tapeziert und meublirte Zim­mer, mit der Küche und andern Bequemlichkeiten feind vor frembdc Hcrrschassten in einer breiten Strassen zu begeben , können stündlich bezogen werden

In der Schnurgaß ist ein grosser Laden, dabey ein Stube, ein Comoir, einGewoib, ein Kelles- fü ll ff Stuben, vier Cammern, zwey Küche, zwey Speicher unb sonsten was man in einem Hauß nö­thig hat^zu veriehnen.

In der Schniirgassen sehr guter Lage, ist ein Gewölb / wobey Comodität um Waaren an dem darvok gelegenen Laden außzuhencken oder auß- zustellen gegeben wird/ nächste und folgende Mes­sen zu vcrichnen, wie auch etliche Zimmer zum Logieren und Waaren darinnen zusammen zu tragen.

In einer sehr wohlgelegenen und plaisanten Strasse sind diesen Sommer über , eine Stube &üet, Camin , Küche rc. nebst Meubles und aller sonstiger Bequemlichkeit, auch mens erfor­dert wird ein Keller / zu verlehncu und ist bey Stüßgebern dieser weiterer Bescheid zu gewärti­gen.

Bey Hrn. Peiargus in der kleinen Sandgaffen, ist in bevorstehender Messe,an Frembde i Stube und Cammer beysammen zu verleyhen.

In dem Ldbenstcin ist ein Gewölb wsrmuen biß andero mit Silberpaaren gehandelt wor­den und Herr Weißhebel innen gehabt / drese bevorstehende und folgende Meß/ nebst noch ei­nem aparten Auhäng Lädgen zu verleh»«, , und tan. inan bey Ausgebern diß mchrer» Beftb<id be­kommen.

Personen so allerley suchen.

Derjenige wohlerfahrne Sprach-Meister wel­cher unLefchr vor 9 Monathen denen rest-âè Herrn Liebhaber» der Frsatzöstsch und Italiani, schen Sprachen feint getrese und steiMgeDienste

anerbotten, thut solches hiermit zum letztenmahl wiederholen. Ec hat in dieser kurtzen Zeit die Gnade und Ehre gehabt allhier zu Franckfurt verschiedenen vornchmen und mi fielt» affigen StandS-Persohnen zu dienen, welche fambtlich aâ seiner leichten und Methodisten Information ein vollkommenes Vergnügen gesunden/wie nicht we­niger in der Lehre dieser nützlichen Wiffenschafft einen so guten Grund gelegt haben, baß die mei­sten sokhane Sprachen nicht allein mit einer gu­ten Pronunciation Lesen, Fragen und Antworten, einen kleinen viscourL führen/ sondern auch eine» zierlichen Briefs Orthographicè verfassen können / und wann sie bey ihme noch etliche Monathe lang Lection zu nehmen cöntmuiren sollen/ so werden sie die übrige Lehre mit Lust und Freude vollend- geendiget haben. Er kan Hochfürstliche, Hoch- gräfl. undReichs-Städlische Atteftata anfweisen, Er ist auch ein guter Übersetzer/ allerhand Schriff- ten und Bücher, ist auch fähig einen Hauß-8scre. tarium oder Lorresponäence-Fühper inTkUlscher, Frantzöfisch - und Italiänischen Sprachen ver­mittels eines zierlich »erfaßen Concepts und rei­ner Schreid'Art abzugebe»,die Hauß-Rechnun­gen und Bibsiothequen in guter Ordnung zu hal­ten, bey Jungen Herren als Hoffmeister zu die­nen, und folglich in frcmbde Länder zu führen. Alle obbesaglt Bedienungen hat er schon öffter- mahlen bey vornehmen Herrschafften pratftirf, uh6 allzeit glücklich und getreu zu Ende gebracht/ seine Conduite ist bescheiden und vorsichtig. Er ist Himer der Haupt-Wacht bey Hn. Friesen Sauer- Wasser-Händler und Fuhrmann allhier zu er# fragen.

Ein hiesiger Junger Burger der wohl Schrer- ben kan / und mehrmahls Meß - Dienst gelha» hat, sucht wieder MeßDienst bcyKauffleütken.

Aass ein in hiesiger Nachbarschafft Ehur- Mayntzlsch und Hessischer Jurisdiction gelegenes Frey-Adeliches Gutb wird 1020.Rthlr-zutGe­richtlichen Hypothec ZN lehnen gesucht.

Ern Arcanum den Rappe - Toback auß puren Tobacks-Blattern ohne Stangen so zu prepari- ren/ daß er der Gesundheit weit nützlicher rmd mit geringern Kosten angeschafft werden kan /