Zu verlehnen in der Stadt.
Es sind die folgende Kirchen-Plâtz zu verleyhen (i) Ein Manns - Platz in der Barfüsser Kir, i chen No. 119. Lit. C.
(1) Ein Weiber - Platz in der St. Nicolai- I Kirche in No. 7.
(;) Ein Manns - Platz in dec St. Nicolai- Kirchen in No.;.
Und ist bey denen Herrn von Kellnerischen Herrn Curatoren Herrn Schöpffeu von Günderodt und Herrn Schöpffen von Kettner fernern Descheidt . zu erfragen.
In der Grauchengaß oben an derDöngesgaß, feind i. 2. biß ; Stuben eine Stiege hoch , mit oder ohne Mobilien und Kost zu verlehnen.
Auf dem Rvß-Marck gegen der Linden -Allee über ist ein mitlere Stock , welcher bestehet in ; Stuben/ 4 Kammern/ i Küche / Ketter wie auch Pompe und Wasch-Küche, unb'ade Bequemlichkeiten zu verleyhen, und findet man neben Hrn. Petsch bey der Fr. Pfeifferin Wittib guten Bescheide.
In der Gelhaarischen Behaussung im Rebstock, ist eine gantz vollständige Wohnung zu begeben und käme in weniger Zeil/ ein Gewölb oder Laden dazu gegeben werden.
Eine unter den Neuen Krâhm befindliches Ge- wölb nebst Logiment, dabey ist so wohl in bevorstehender Oster-Meß, als folgenden Messen/wie auch em geraumlich - und wohlverwahrter Laden auf die Straß gehend zwischen der Meß billigen Preyses zu verleyhen/ und beyAußgebern dieses fernere Nachricht zu erlangen.
Auf der grossen Eschenheimer Gaß', in dem so genandten von Stetzenbachischen Hauß, ist die vordere Wohnung zur Erden , bestehende aus fünff Stuben und etlichen Cammern, einer Küch nebst de>n grossen Keller und Stallung zu 4 Pferdten / wie auch der Lust - Garten zu verlehnen und sich desfalls bey Herrn Matthias FuchßanfdemRö- merberg, als nunmehriger Eigenthümet gedachten Hauses zu melden.
Die dem Hospital zugehörige Eckbehaussung/ oben an der blauen Handgaß, klein Einigung ge- tiaildt, stehet zu verlehnen, und findet man bey
Herrn Hospital - Meister Ammerich dcsfatts mehreren Descheidt.
In einer Bockenheimer SontagS Vormittags- Fahrt ist in einer Kutsche die in der Gegend der Zeil und grossen Kornmarck mit dichtigen Pferdt abfahret, ein Platz oder ein Drittel von der halbe» Kutsch jährlich abzugeben.
Vier und einen halben Morgen und 26 Ruthen wohl conditionirte, zwischen dem Bocken- heim-und Eschenheimer Thor , am Taubenborn liegende Grab-Lander, sind wegen der bißherig zu End gegangenen Leyhe auf künfftigen Peter -Tag entweder an einen Vestsinder allein / oder auch an mehrere vertheilt/zu verleyhen und können diejenige so Lüsten darzu haben/ sich noch vor an- gesetzter Zeit alle sonstige Nachmittags um zwey Uhr bey sitzenden Ambl des allhiesigen Armen- Waysen-und Arbeits-Hauses um fernern Bescheid anmelden.^
Personen so allerley suchen.
Am Sontag Abend hat eine Magd bey Hrn. Klingling des Raths eine Zinnene Schiffel ver- kauffen wollen, weilen sie was verdächtig vorgekommen, hat man sie dem Menschen abgenomme» weme solche gehört und sich darzu legitimst enkan, kau sie allva abholen.
Ein Junger Mensch Reformirter Religion dec das Bender Handwerckgelernt/ Teutsch, Fran- tzösisch, Dänisch/ Norwegisch , Schwedisch und Holländisch spricht, mrhrmahl als Keller gedient hat/ und sich legiumiren kan/sucht wieder Dienst als Kelleilodcr in ermauglung dessen als Laquay zu servircn.
Eine perfeâe Köchin Lutheris. Rel. die auch sonderlich im Backwerck und der Haußhaltung wohl erfahren, sucht Dienst als Köchin oder Hauß- Halterin.
Ein noch wohl conditicnirttr Sceleton wird zn kauffen gesucht.
Leere Dönigsteiuer gebrauchte noch sauber« Wasser-Krüge/ werden zu kauffen gesucht.
Ein Schneider-Gesell Câthol Rel. der gute Zeuchnüß und Rccomendation hat / mehrmahls '