Einzelbild herunterladen
 

An her Neuen Allee neben dem Zimmermann Meister Lieöhard , bey Frau Lutzin feind zwey Studen sambl Küchen und Kammern zuverlehnen.

Vier und einen kalben Morgen und 26 Ru­then wohl conditionirte, zwischen dem Bocken« heim-und Eschenheimer Thor , am Laubenborn [ liegende Grab-Länder, sind wegen der bißherig zu End gegangenen Leyhe auf künfftigen Peter«Tag entweder an einen Bestander allein / oder auch an mehrere vertheilt / zu verleyhen und können diejenige so Lüsten darzu haben/ sich noch vor an- gcsctzier Zeit alle Montage Nachmittags um zwey Uhr bey sitzenden Ambe des allhiesigen Armen- Wansen und Arbeits-Hauses um fernern Bescheid anmclden.

Im weisen Engel / auf dem grossen Korn- Marckt, sind $ biß 6 meublirte Zimmer, worun­ter das gröste sauber tapedrt , dann ferner eine räumliche Stube und Kammer an einander, noch verschiedene Kammern / Küchen / grosse Böden , Keller, Gewölber, Stallung, Remisen vor Kut­schen, zuverlehnen, und findet man daselbsten nähere Nachricht und Bescheid.

Personen so allerley suchen.

Ein per&cter Koch Luth. Nel. der mehr gedient jMWM Zeuchnüsse hat sucht wieder Dienst in her Küchen. ^^

Ein ständiger Mensch Luth Rel. der den Acker- Bau wohl verstehet sucht Dienst als Reit-Knecht Hauß - Knecht oder als Stall-Knecht in einem Wirthèhauß zu dienen/ hat gute Abschiebt.

Ein lediger Mensch von ständigen Jahren Rcformirter oder Luth. Rel. der das Land -Leben wohl verstehet, und dabey erzogen ist, auch guth Rechnen und Schreiben kam, wird auf ein nahe bey Francks gelegenes Frey - Adeliches Ritter» Guth als Aufseher gesucht/die übrige Conditio- nes sollen bey Anmelden ihme weiter bekandt ge­macht werden.

Eine Wittib mit einer Magd sucht bey Honet­ten Leuchen eine Wohnung in einer chohlgelege- Mèn Strasse/ wer solche zu begeben^ geliebt sich bey Ausgedrrn dieses zu melden.

Ein Dlumen-Gärtner Cath. Religion der mich in Holland gedirnet, und gute Abscheidt hat sucht Dienst als Gärtner, will auch Laqueyen-Dienst dabey thu«.

Es wird ein Auffsatz billiges Breyfes zu kauf- fen gesucht.

Sachen die gestohlen worden.

Es ist letzt verwichrnen Mitwoch aus einem sichern Hauß abhanden kommen / ein goldenes Ohr-Gehäng, ein Schlangen Köpfgen darauf ein galdern klein Muschelgen gesetzt und daran Han» gend von Perlen-Mutter ein klein Klöcklein/wem solches verkaufft ist worden oder noch solt ver- kausst werden/wird dienstfreundlich gebetlen, doch den Gefallen zu thun / und bey Außgevern dieses zu melden , eS soll dopelt mit dem grösten Dallck wieder außgelöffet werden und steht noch ein Rr- compcus zu Diensten.

Am letztverwichknen Mitwoch als den 16 die­ses Abends um halb 9 Uhr ist einem sicheren Hn- tn der Schnurgaß an der Krugaaß ein Hut mit tiner_ breiten goldenen Borte hinkerwerts vom Kopff genommen worden. Der Dieb welchen man im Laust nicht weiter erkennen / ist ein klei­ner Kerl, mit einem Maußgrauen Kleidt anha­bend/ein schwartz kurtz Haar, wer davon einige Anzeia thun wird/ daß der Hut/ oder der Kerl / erwischet werden könte soll recht wohl recompen» siret werden.

Sachen die verlohren worden.

Sieben Schnühr gute Granaten an einem schwachen Band gebunden, feind verlohren wor­den , wer solche gefunden und anzeigt soll eine gute Verehrung davor erhalten.

Das Neuste hiesig Luth. dünne Geiangbuch ist Corduan und veiguldten Schnitt mit 1 glaiteti silbernen Krappen eingebunden, ist letztverwichè- nen Sontag Nachmittag in der Barfüsser Kirch.