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PHwesscl, Bech oder andern brennenden Matr- rie/ stillet das hesttigste Verbluthen der PulS- iinb Bluth-Adern, sie feixn wenig oder viel ver­letzet , durch Schiessen / Hauen oder Stechen/ stil» lcr a'ien Schmertzen, Enlzindung und Geschwulst heilet ohnfehlbahr baS Pana.i icemober svgenand- te böse Ding an fingern / die Mauck in der Hand, Katzensporn am Fuß, Summa Die Mixtur heisset alle Verletzungen des Menschlichen LeidcS, ist gut und bewerth in Hitze, Brennen, Jucken und Trieffen der Augen - ist fonderl. gut denen , welche die Auae^sedr brauchen müssen, wieder darüber gedruckte Zettel / sonderlich wegen Ge. brauch und Wuckung gnugsam zeiget, istinGlä» fern wohl verwahret und versiegelt von 2 fl. i. fl. 20 kr.

Item ein Balsam gegen die sogenannte Leich- febriler Hüner-oder Krähen - Augen, der Gebrauch ftt in den Zetteln zu sehen/ das Gläßlein kostet so Kr.

Iiem eine Savvnette gegen alle Flecken der Hauth / Hitze und Röthe des Gesichts /das Stück kostet 20 Kr

Jiem ein Haupt - und Fluß - Toback , das Schachtelein to Kr

Es wird hiennr. Jedermann zuwissen gethan / daß bei) Hrn. Pop Uhrmacher auf dein Romer- derg eine schöne und künstliche Zimmer-Uhr umd einen civilen Preiß zu haben feix : es zeiget solche den MonatS-Tag , wie anch den Monath selbst, sie rei etirct / und hat einen Wecker, fit schlägt die â Stund mit zwey Hammer / dir Stund aber mit einem aparte, wer solche zu kauffenLust hatte / fan sich allda des mehreren erkundigen.

Zu verlehnen in Der Stadt.

Zwey gerüste Dette mit oder ohne Bett-Tücher feind zu verlthucn. ,

Neben dem Compostell bey Frau Elmsin lst vor stille Leute eine Wohnung zu verlehnen.

Ein recht wohl optierter Laden , nebst einem «omoden Laden - Stüdgen daran/ sambt einer Stuben , Küch und 2Kammern/ Keller / alles erschlossen, gerad gegen dem Krachbem über, ist

bey Frau Wittib Rabenaum, zuveriehnen / und kan «in Zeit von ; Wochen schon bezogeit wer­den.

Auf dem Marck in dem Würtzgarten genandt, ist ein Laden mit einer comoden Wohnung juver- lehnen und findet man bey der Frau Heintzel» männin als Inwohnerin guten Bescheidt.

In der Fahrgaß nahe dem Krachbein ist eine saubere Slirve mit oder ohne Meuölen, für eine honette ledige Persohn zu verlehnen.

Im Zimmer-Hof ist eine apart« Behausung bestehend unten auf der Erde in r. Stüben, Küch, grossen Hauß Ehren/ eine Stiegen hoch ein Saal/ Stube,Camin und Kammer, zwey Stiegen hoch/ verschiedene Kammern / Böden rc. ist auch ein räumlicher Keller dabey und auf jedem Stock i s v. Privet, deswegen ist am Fischer-Thorge» bey Hrn. Conrad Müller / Schiffmann weiterer Bescheid zu haben.

Im weisen Engel / auf dem grossen Korn- marckt sind 5. bis 6. Stuben, wovon die gröste sauber Tapeziert, bencbst dazu gehörigen Meublen v rschiedene Kammern, Kücheu/ Keller, Gewöl­ben und Stallung vor 6 bis 8 Pferdt zu verleh- nen / und finbet man daselbst nâtzern Bescheidt.

Personen so allerley suchen.

Ein Mensch , welcher fertig in Rechnen unD Schreiben auch in der Jägerei) und darneben in Aufwartung zu gebrauchen ist / suchet Londitiöw lind vfferiret sich allenfalls auf einige Zeit eine Probe seiner Dienste besonders in der Feder, mw° fener die Classen durchgangen und im Rechnungs­wesen und sonsten bey verschiedenen Aemtern et­was erfahre» und sich wohl darinnen grübet/ad- zulcgen.

, Ein Mensch Luth. Rèl. der Teutsch und Frânr- zosch kan / so mebrmahl als Laqnay gedient und gute Zeuchnüsse hat / sucht wieder derglriche» D.'« >st.

Auf ein Freyadelichrs kandgtith in der Nach- barschafft , so 60 biß 65002.A Werth , suchkt ein Partr uher 20 big 25000^ davon die näbett Nachkur bey Ausgebern ditfes zu Habru.