neo fl. ltegen parat auf einen sichern Zusatz außgelichen zu werden.
?ooo fl. liegen parat auf einen ersten guten Gerichtlichen Infatz außgelichen zu werden.
Bey Hrn- Joh. Otto Eyftnhändler in der Fahrgaß, ist zu verteWn / r schöne Stube fern auf die Straß mit oder ohne Meubles/ wann Zee Westander etwa die Kost daselbst haben will/kan jhme auch damit gedient werden.
In der Gelhaussergaß auf dem Platzaen bey Meister Roßtäuscher, ist eine saubere Stube , Stuben-Kaminer , vrrfchloKne Küche und zwey besondern Kammern zu verlehnen, und ist daselbst ferner Bescheid! zu erfragen.
In der Fahrgaß an der Mchlwaae feind 4 Stuben zu verlehnen nebst andern Comodilären-
Personen so allerley suchen.
Eine Persohn sucht mit Compagnie in einer Retour-Kutsch oder sonstigen Gelegenheit nach Straßburg diese Woche zu verreissen.
Ein Frembder CavaLer welcher zu Ende dieser Wochen gegen Donnerstag oder Freytag von hier nach Dreßdrn zu Reisen will / sucht Compagnie mit extra Post oder mit einer hiesigen Kutsch dahin abziigehn / Er log irr im schwaryen Adler, wo man sich ferner dieserwegen erkundigen kan.
Ein Junger Mensch Resormirter Rel- der wohl Schreiben, Rechnen und Haarfrisiren auch sich mit guten Abschieden legitimiern kan , sucht Herm-Dieuß
Es suchet ein ansehnlicher Junger Mensch Dienste / der von Profession ein Paruquenmacher und wohl in Accomodiren als Frisircu , perfectionirt und auch schon bey vornehmen Herrschafften in Diensten gestanden / und iß bey Ausgebern dit- sis zu erfragen.
Eine honette Wcibs-Perfohn , auf der Aller, heiligengaß, gegen dem langen Gang über bey ^rau Wittib Maycrin wohnhafft/ hat eine Französische Schuhl vor Kinder angefangeir/worinnen Mägdlein auch Rehen und Stricken und die Französische Sprach lernen könne» / hierzu wer? den Scholaren gesucht.
Avertissement.
Nachdem« die zu Claß der Hannöverischen kst- terie ausgezogen, so können die tn Joh, Carl Münchs Jünger in Franckfurth College gefallen Gewinste stündlich abgelangt werden, es gehet die ;lr Claß den i7ten Drcrmbr. an, nnd müssen die liegen gebliebene Looß bey Verlust ultimo diß längstens renovirt seyn.
Avertissement
Demnach Christoph Hochstein/ ein Bender und Bierbrauer von Eckertshauffcn/in der Grafschafft Isenburg, vhngefehr 4« biß 4$ Jahr alt / viele Schulden contrahiret / hier und da Gelder ausgenommen , und darauf den 6un letzt verflossenen Monats Octob. Heimlich durch gegangen, mithin viele ehrliche Leuche diebischer weiß angcführet und betrogen hat; Als wird derselbe in Krafft dieses LckârNter, und zwar peremptotie ein vor altemM/ chiret/ sich a dato in vier Wochen all« hier bey Ambt einzufinden, und mit seinen Ere- ditoren Richtigkeit zu machen / oder gewärtig zu seyn, daß nach deren Verlauff, und ferner nicht Erscheinung, ein ordentlicher Concurfus Credi- torem formitct , und sedem nach Proportion des Vermögens zu dem Srinryen »erlebten werde. Des Endes dann alle dessen Creditores zrigleich hiermit emret werden/ auf den z^ten dieses all- hier zu Eckertshauffen vor Ambt zu erscheinen / ihre Schuldsorderuugen behörig zu dodren und zu verificiren und darauf fernern Bescheids ge, wanig zu seyn. Signatum Eckertshausen de» 9ten Novemb. 1742.
Hochgrafl. Jfenbnrgis. Ambt daselbsten.
Avertissement.
Es ftiehlen die Sächsische Camödiantm alle Tage praecife um 5 Uhr , ; Stunde» lang, auf der Allerheiligengaß im langen Gang/ sehens würdigt Haâ und Staats-^^ivaer.