dem Gebrauch flNr&nttBmtn wkkd , bestehet: O Hr timm rsthlichen Pulver/ 2) aus eimar Wasser/ und ;) Sluz/Temigenbcn Pillen. Will man nun Sommer-Leber - und andere Wai Des Gesichts weg machen / so nimmt man ein stöckgen geschabtes Schaaf-Leder f thut auf die inwendige glatte Seite / einer Bohne oder Erbse groß von diesem Pulver/ reibet früh dieFlecken über» «8 wohl Mannit an / alsdann mit einem weichen Lapgen das Gesichte wieder abgtsiiM unb envaS adccwischet/ Abends, wenn man will schlaffen gehen, wird das Wasser auf ein weich Lapgen ober Ncttcltuch gegossen, daß es wohl feuchte ist, alsdenn werden die Flecken einige Muruten damit ge- rieben / alsdenn aber von sich selbst trocken werden lassen. Nebst dresen muß man sich auch währendem Gebrauch dieses Mittels, mit nichts anders waschen, sondern nur das Gesichte trocken abrei« den 5 will man nun Minen, rothe oder Kupfer-Flecken, und sogenannte Pulver-Körner , oder schwartze Dipgen vertreiben/ und das Gesichte für Runtzeln bewahren, so gebraucht man das Pulver nicht; sondern nur das Wasser, mit welchen man sich des Tages 2 biß zmahi bestreichet , und übrigens wir oben gemeldl damit verfahret. Nebst denen Blutreinigenden Pillen / worvon man früh Morgens bey Thee oder Caffee alle Tag 4 Stück einnimmt, dieselbe offenen den Leib ohne die geringste Jncommoditäl etliche mahl/ daß man dieselbe (nachdem die Rothe und Unreinigkeit des Leibes starck ist, 4 bis 6 Wochen) also gebrauchen kan. Und diese Medicamema, welche niemahls verderben, oder ihre Krafft verkehren, feind einzig nnd allein bey denen Herren Appolt rind Kühnreich in Leipzig zu nachfolgenden Preiß, nebst diesem gedruckten Avertissement zu bekommen. Das Pulver a 8 gute Groschen. Das Wasser a 16 gute Groschen. Pillen auf 8 Tage a 8 gute Groschen , Briefs und Gelder müssen franco eingefendel werden. NB. Alle diese Medicamema seynd gut einem Pelfchafft gesiegelt/ worauf der Nahme i. F. und zwischen diesen Buchstaben ein Taub- Sèit auf dem Helm sitzend / und im Schilde einen Pelican führend.
Sachen die zu vertauffen/ to beweg- 6m/ man -rii-ch-, M auch biimii afswt» i>lrMb-w-gMMnb,ind-rMM'! EW$11”
-.» Hr. «Mfl« in d.rz.h-gaffm, ^ÄXÄS ist än habw, «d-Dâ' oder das wahrdaff. SÄ ÄSä S » tig epprobirte Bex«, propne.a* ParacelliS. ein Ä Ä
Universal vor verschiedene Zustande/ vor Manns, 9 UTtoüiu
Frauen, als Kinckr, es dienet zu starckmig des - Rknge zeder mit 7 z
Magens, w e auch Grimmen des Leibes, machet xppetit zum Essen / und digeiiret die Speise, so man zuviel zu sich genommen, starckct die Lebens- Geister, conferDirt cor böser Lasst / ist eine fon-
derliche Hertzstä ckungso wohl Manns als Weibl. Geschlecht, èin Manns -Persohn barst 60 Tropfen ein Frau 40 Tropffen und ein Kind 20 Tropfen/ in Wasser mit etwas Zucker vermischet / einneh- men, das Loth vor 10 fr. zu haben / ferner ist Hey Herrn Joh. von Löwen in Augspurg , alle Sorten in Gold geprägt Drapd’or . Türckisch / £o«qn und andern Archen von Papier in sehr diüichtn Preuß zu haben, oder obigen Hn Kling- âg gnjubkßeüen, soll nach contento bedienet wer-
sind styl. w
Quendesti Systema Theo! Fol.gkbt!NdèII/tlM ein wohlklingendes Clavier seiird billigen Preyle» feist.
Allerley überzogene Neue Stüh! und Sessel / seynd am Gerstpsörtgen im Wirthshauß bey n- nem Frcmbdcn Sattler zu verkauften. , .
Hinter den Predigern am Juden - Drualmr i.t die Röhmische neu erbaute zwischen Hm. GMt Decker und Gerlach Miltz MehlhânblergeleM comode Bchausuttg, bestehend in 4 Stuben, 4 Kuchen, 6 biß 7 Cammern, Laden / und gewoi^ ten Keller zu verkauften , und findet man bey^m Johannes Röhm , den den Hn. Gebrüder MM chen Banquiers1 neben der CapllcincrKlrchwov^ hasst guten Pescheidt.