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suf verschiedene Jahre krstandsweife Überkassen. Das Gewölb ttnttk der LiblioL« aber teimöi Schreiner/ rund Mlflben bincininlegett, verlehnct werden soll : Diejenige nun, welche ein »der Das andere zu miethen gesonnen,/ dieselbe belieben auf die bestirnte Zeit Morgens Frühe preise umb 9 Uhr in der gewöhnlichen Casten-Amts Stuben sich rinzusinden/ und des Erfolgs zucieä tigeu. Frankfurt am Mayn den $Un Septembr. 1741.

Lasten, AM,

Avertissement.

Nachdem eine Zeithero der Misbrauch sich geäussert / daß verschiedene Satyrisch und recht ärger, riche, fast alle gekrönte Häupter Europa/ Churfürsten/ Fürsten und Stände / auch Dero allerhöchst Md höchst abgefchickle Botlschafften, Gesandte und sonst Abgeordnete betreffende SchmäffSchriff ten, sowohl auffer-als innerhalb des Reichs im Druck erscheinen, heimlich verkauffr oder auch aus- getheiler werden ; Dieses alle Recht und Reichs, Satzungen zuwieder lauffende Refpedt vergessene Krasiicht Verfahren aber nicht langer geduldet werden kau ; als wird nicht allein allen BiMänd- jerv und Buchdruckern.und damit sonst handelnden-sondern auch allen andern Personen/wes Stand «nd Wnrocn dieselben seyn möchten/ zur Nachricht und richtiger Warnung hiemit wissend gemacht, daß wo ferne ein oder der andere darinnen schuldig befunden werden solle / die Kayserliche Reichs- Fifcaies nach denen Reichs »Satzungen und Kayserlichen allerhöchsten Verordnungen ohne Ansehen ober Ausrede der Personen verfahren, sodann die darauf gesetzte Straff mit aller Schärffe allerun» lerlhanigst verfolgen und eintreiben würden.

Sachen die zu vertauffen/ so beweg- als unbeweglich sind, in der Stadt ;

Im weisen Bahren in der Schnurgaß in Hn. Bains Behanssung feind diese Meß aus der er­sten Hand in sehr civilem Preiß bey gantzen Par­theyen zu bekommen / diverse Sorten von gutem frischen Lhee,Ostendische Chitzen/spanische Rohr Pvreelin, Caffce - Bohnen, Ost - Indes Zimmer Oehl rc. allemahl von dem Verlauffer feinsten euis Ost-Indien mit gebracht.

Im Brauncusilß auf oem ersten Gang beydem- Mund - Koch log. Hr Joseph Valentin Zockhy Silberstecher und verzogener Galanterie Tafel- ruacher aus München, bey welchem zu toben eine Reue Invention von Poris nemlich VieVerande- rungs-Tafel da man in einem Augenblick allerley nur verlangende Figuren presemirtn kan.

Ein Blumen - Gatten mit 2 dabey tregenden Häusern auf dem Klaprerseld gelegen / feind zu derkauffen und deswegen zu Sachsenhauffen ge- Mu btt Bluhm über bey bcm Wagner weiterer Bescheid M Habru.

Bey einem Schweitzer ist die^e Meß vemabfe von schivartzen Kirschen , gebrandlen Kirschen- Geist die Halde Maß -LoureRe a 9 Batzen/ wie auch Baseller Lebkuchen / das Duzend av Batzen zu bekommen/ und die Nachricht bey Herrn M. Preye in der Saalgaß zu haben.

Bet) Hrn. Zuber, Zucker-Becker allhier/ in der Schnurgaffe neben dem Vogels - Gesang, ist in Commission zu haben, die weit berühmte Englü sche Compoßtion - Seiffe / solche machet appr^bir# ter malten die Hauth des Angesichts und der Hän­de / (bloß durch das gewöhnliche Waschen, es ge­schehe warm oder kalt) ungemein weiß, zart und gläiitzend / und nimbt alle Unreinigkeit hiiiweglt- wie in dem gedruckten Zettel weiters zu ersehen/ 12. Fugten in einem Pack a q? kr. und 2 Taffen in einem Pack a 24 kr. Item das Maylandi- sche weise Zahn - Pulver a^° kr.

Bey Anton Heinscheit ist in Comnliffon zu ha­be n , ein Balsam vor Dit sogcnandce Leichdörner/ Hüner-ober Krähen-Aug^n/Mll weichem derftt- ben Schmertzen gleich gestillet wird / und solche mit denen Wurtzeln ausiiehet, wie der gedruckte Zmel mit mchrrrem zeiget- Ist in GlaM w