Sâchcn diè zu verkauffen/ so beweg- als unbeweglich sind, in der Stadt :
Die in der Grauchengaß gelegene Wclpifche Schrciner-Dehauffung ist zu verkauffen, und kan man sich bey den Erben Meister Deckesbach Schreiner auf dem grossen Hirschgraben oder Meister Peter Dittmer / Schreinern in der Grauchengaß Melden/es haben sich auch die Kânffer keines Abtriebs oder sonstigen Wiederspruchs zu befürchten.
Bey Hn. Gvliftied Prvuschwitz unter den Neuen Erame ist in Eomniiffion zu verkauffen gutes Ham» burqcr Dürr sieisch in civilem Preiß.
Ein Marmvrsteiner Sarg in ein Garten-Hauß, eine schreye Bettlade vor eine einzelr/Persohn mit einem grühnen Vorhang/ item; Fenster Vorhän- §e sind senk
Zwey Stück firner Aepfelwein seind feyk.
Delikater Kirschen Safft und Senffte/ ist bey Hn. Hausser Zuckerdeckern in der Fahrgaß gegen dem Krachbein über zu verkauffen.
Das Trautwelnische Hauss neben demNonnen- Kloster das Eck/ ist zu verkauffen und bey Hrn. Hasselbach Zuckerbeckern amIuden-Brückleindes- weaen weiterer Bescheid zu haben.
Em risif^und nützlicher Garten anderPfingst- weyde, worinn 4 Zimmer zum Lvgiren/ ist zu ver, kauffcn oder zu ve lehnen.
Extra feine gegossene Frantzösische Unschlicht Sinter, diegantz g äntzend,soweiß als Wachs auch nicht Dampffen und NB, garnicht (V-iauffen jedes Licht auch zwey Stunde langer als andern L-chler trennt / welche man also statt Wacks Achter gar wohl gebrauchen kan, sind den Johann Bernhard Kläger an der Stadt - Waag den Hrn. Clausius w^hnhafft, in dem alle-wohlfeilsten Preiß so wohl Pfundt als Centnci weit: beständig zu bekommen , desgleichen auchFrantzösnch Haar.Puder, so wohl extra fein als Mittel, den CèNtncr zu 13 und 8 ein Q art Guldcn.
Bey Hrn. Mu in der Töngrsgassen sind zu verkarsten allerhand / feine Frantzösncke Liters, Franhö cht Lichter davon 6 und 8 Stück auf ein Fratwösch Pfundt gehen, a >skr. so aber jemand ßonße Küsten von 100 und mehl Pfundt ei'aufft, ist der äusserste Preyß 14 kr. das Pf. desgleichen
-erkaufft mehr gedachter Hr. Vogt den ater aH richtigsten Tabac Saint Domakique in SlanM und gel teben in billigem Preyß. Eine ausser ordeau liche schölte neue Haut de Lizze Tapet in Ver. dure ist zu velkai-iff-n , die Höhe und Wèitltiiß davon ist zum grdstem Zimmer / dabcyfindtma» auch gemahlte Tapetten allerhandt Protraiie, n«6 auf Wacks-Tuch gemahlte Lâe- Tisch in eines gar leidentlichen Preyß.
In der Barfüsser Kirch gerade derCantzel übek ist der zweyte Weiber-Platz in No. 1; zu vcrkalif- fen, und findet man desfalls bey Hn. Procuratot Hempel gegen dem Bleyhaußüber wohnend nahe, ren Bescheid.
In Commission ist zu haben in sehr billigen Preisen der selig verstorbenen Frau Priorin Haufe in der güldenen Hukhgaffe am Marckte / recht gut Niederländisch Leinen-Tuch 6. und 7. Viertel breit von io.fr 11.fr. ia.fr. 13.fr. 14.fr. -s. bis 40. fr. die Ehle/ dienlich zu Hembder/ MM ge und so weiter.
Eine approbirte Salbe dieWandläuß auß deK Grund zu vertreiben/daß solche nicht wieder nch- wachsen, ist bey Außgebern dieses in Commission das Gläsgen um ao fr. zu verkauffen.
Zu verlehnen in der Stadt.
In der Baarfüsser Kirch unter dem Studenlt» Lettner in No. 6. ist der zte Weibri-Platz zu vrk- leh»m.
Auf der Bockeuheimrrgaß ist eine bis 2 Stuben a Kammern, Küche, Keller zu 13 SM Weiu jufainmen oder getheilt , ist zu serlehnen
In der Fahrgaß an einem recht wohlgelegenen O'th ist ein Laden nebst Lvgiament zu vcrlchnrn.
Drey Bette mit oder ohne Leylücher feind zu verlehnkn-
Eine geraumliche Behauffnng in der Mayntzekr gaffe nrben lir. Hn. Rath de Neufviüe nach bek Frantzösis. Kirche zu gelegen , mit aller Bequemlichkeit, als Vorder und Hinter - Hof, Garten/ Brunnen Regen-Sarg, Stallung/Keller/Kut- fchen-Plane, Speicher zrstHeu und Strohe rc. zir verlehnen / ist bey Ausgebern dieses westert Nachricht zu haben.
Lvvo. isos biß isoa.tzulbt», llMt?«"