Num. ji. AttytSgs
MitMRöm- Kays» und Kö-- mgl. Cathol. Maj. asiergnä* digssem Privi- tegio
Anno 174^ des 23 Ium
Wie auch ew MS Hoch» Edles
And Hochweises Magistrats Hoch- güvstigm Bewilligung.
Wochentliâ Franckfurm Fmg-lmd MZeiZEachrichtM/ vouâchaW itb und ausserhalb der Stadt zu haften und verhaften, zu verleyhe« und lehnen seyenden, auch v^rlohNit,:, gefundenen mud gestohlenen Sachen - Sodann PersonmMclcheGeld auslehnen,ober M«m wollen, welche Bedienung zu vergeben haben, oder die Bedienung und ArLeitsuchen/ iu$leihen denen Prociamirb IIuh copu.wttn, getauff? und gestorbenen/ Lä^sllter c-ürten,Gerichtliche Feyltmgs- Ztttuhwie auch ankommende Fremden, :c. Welche jti Francksurtam Mayn,in derHeinfcheidischcn Buch, ^uckercy gedruckt, nunmehro bey SamuelTobiasHockcr, Not. Caef.Pubi. Immatt. in allhiesiger Dom- Dechaney aw Pfarreise«/ Der dem Thor-Weg forn Heraus, eine Stiege hoch ausgegeben und drkattnt gemacht werde«.
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AVERTISSEMENT.
Auf 5)ochDbrigkeiMe Verordnung / soll Fremags/denZo. Jun./741. der allhieffstDorcellainHoss Md Fabrique/ sambt dem Meßladen ain Metzger, Thor, so meffemlich4s. S..?mß erträget/und Weinberg auf dem Mühlberg/ nebst der Wiese / und Leuich-Grube, öffentlich au 0« Mr«ük-e;s«ttdm gegen baarr Bezahlung veâufft und loßqefchlagW worden/ und koimen die Herren 5 evvaberc biß dahin, alle Dienstag und Donnerstag von n-bißir. Uhr das gaiitze Merck in Augenschein nehmen unb fernern Bescheid zu gewärtigen.
Langen-Schwalbach/vom r6teu Junii 2741.
Man ist hier im Merck begriffen/ alles nöthige/ was zu einem guten AceommodimeM derer ankommenden Brunnen Gäste gereichen niag / zu veranstalten. Ohne Jhro Hoch-Fürstl. Durchl. de« Fürsten von Tour- und Taris, als Ochst-welche oroiuair eine starcke Suite mit sich zu bringen pflegen / werden noch andere höchste und hohe Herrschafften allhier erwartet/ mithin also wird dieser Orch vor das mahl recht lebhafft werden. Da inzwischen auch einige den hiesigen Saur-Brunnen / welcher von den alten Medicis seiner F-ürirefflichkeil halber die Königin aller Saur-Vrmmeo in Teutschland genennet wird / m ioco nicht gebrauchen wollen/ oder könlen; So dienet denenselben zur Nachricht/ daß man solchen Brunnen in weisen steinernen halben und gautzen Waaß-Krügen wohl und doppelt verwahret, wohin er verlangt wird/ in billigem Preiß lieffern und schaffen fan / dergestalt / daß auch beym auswärtigen T rincken kein Abgang an dessen Kräffken und Annehmlichkeit zu tzerspühren seyn wird. Und brauchet man deswegen nur,an den hiesigen BrunnemMeistrr Zippelium auf der Kayser!, oder Heßischen Post zu schreiben, so wird sofort alles zu fordersambster Ubermachung derverlangten Quantität veranflaltrk - und ein jeder nach Dewangen bedienet werden. Denen benachbahrte« aber füget man zu gantz besonderer Wachrichr und Wahrschauung Hierbsy an / daß sie sich für dem unpitschirlen Saur-Wasser/ welches von denen Trâ» mn dry denen hin.-und wieder sich asthier besindmdm wilden Queüen 5tf<ci und sefüsiel/sa zuweim