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Nam. 9®, Freytags

MtJH.Röm KM.usdKö- mgl. Lathol. Mas- aller» gnädigsteur Privilegio.

.^ Anno 1740.

den 28. Oct,

Wie auch el- O nesHoch-Edlm ^K und Hochweisen ^^W Magiftr. Hoch-

MF günstigen Be- wiLlgung.

Wöchentliche Franckfurter Frag-und Anzetgs -Nachrichten / von aller, handin-undauMhalb derÄadtjukauffcn und verkanffen/ zu verleyhen und lehnen seyenden / auch ver- kvhrsen/gefundenen undaestohlenen Sachen ; Sodanit Personen / welche Geld auslehnen / oder lehne« 'vollen/ welche Bedienung m vergebenhaben/vderdie Bedienung undArbeit suchen / ingleichen densn-krv- dämirt, uns CopuH'tcn/ getauft und gestorbenen/ Lckiâ»iiter Citizen/ Gerichtliche FeyltragWettul / tvie auch ankommende Freuwen/ic. Welche zu FranSfurt am Mayn / in der Heiufcheidifchen Buchdruckerey gr- druckt/ nunmehro bey Samuel Tobias Hocker/ r^c»t. Cxs.Pubi. immatr. in allhiesiger Dotn-Decha- uen am Pfarreisen / über dem Thor-Weg forn herauß/eine Stiege hochansgegeben und bekandt gemacht werden.

* " " " ÄVERtTsSEMËNT

Dem-Wblic» wird hierdurch behorig wissend gemacht/ daßderHoltz-Pförtgen-Einlaß von ultim» dieses Occobr. biß letzten mit GOtt hoffenden Februar. 174-. gesperrrl bleiben wird. _____

D^Publics dienet hierdurch zur Nachricht , baß mit Verganthung derer verfallenen Unterpfän­der/ küufftige Woche in dem Pfandl-Hauß wird continuiret werden / und zwar alle Nachmittag/anssce des Sambstags/ dahingegen die ordinaire AmbtS-Seßion auf die gewöhnliche Ambts-Tage nurVormit- tags i biß die Berkauffung zu Ende / wird gehalten werden. _____ Pfandt-Hauß-Ambr.

Demnach die vornehme G-sellschafft zu den ordentlichen Freylags-Concert / beliebet hat / sübiget künfftighin wiederum bey der Frau Scharsin halten zu lassen; Ais wird solches hiemit bekant gemacht, und die Herren Musique Liebhaber« gehorsamst ersucht/ heute um;. Uhr sich daselbst einzusinde«. Extra- ordinaire Billets werden dazu beym Capell - Director König a 30- kr. erlassen.

Zwey Burgers. Wittwen/ ohngefchr ;o biß 40. Jahre alt /so guten Gerüchts und mit Kindern wM und vernünfftig umzugehen wissen/ werden insLöbl.Armen-Hauß / gegen Empfangung guter Köst und kohn / verlangt/ und zwar eine / als eine Kinder-Frau, die andere aber / als eine Krancken-Wärte« rin Wer sich nun darzu zu schicken vermeynet / kann sich jedesmahl Montags Nachmittags bey fi­tzendem Ambt deßwegen anmelden.

Sachen die zu vcrkauffen/ so beweg- als unbeweglich sind/

In der Stadt:

AufHoch Obrigkeitl Verordnung sollen Donner­stags den;ten Novembr. Vormittags um n- Uhr folgende Juwelen: Ein grosser Brillant - Stein-«IS «in Coular gefastet, von 12. biß i;. Eran, ein Paar Ohrbomles mil r.Bmaiiien/ in hiesigem Braun-

felß gegen baare Bezahlung an den Meistbitthendeâ öffentlich verganlhèi werden.

Auf Hoch-Obrigkeitliche Erlaubnuß werden ge­gen baare Bezahlung an den Meistbietenden vex- kanfft in der LantzischenFarb-Behausung ruSach- senhausen Mittwochs als den r. Nov. Nachmit­tags um 2. Uhr eine kommode Kutsche, zwey Pfer­de, samt zugehörigem Geschirr, ferner sechs St«E und zwey Mst Wein, 171?-173$. r7;6âh 17z-