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Mm. 76» âiUryslazs

MitMRSm Kays.und- nigl Lathol. Maj. aller? ßtlädigstem Privil egio.

Anno 1740., den if. SM-

Wie auch ei­nes Hoch-Edlen und Hochwèisek Magiftr. Hochs tzünstlgm Be­willigung.

Wöchentliche Fmnckfurtcr Frag-und Anzcigs -Nachrichten / von aller* hand in-imd ausserhalb derSladtzukauffeu uudvcrfauffen/zu verleyhen und lehnen seyenden / auch ver- tohrnen/gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen / welche Geld auslehnen / oder lehne» wollen/ welche Bedienunazu vcrhobcu haben/ oder die Bedienung und âlt'Mt suchen / ingleicherr denen Pro- damiit li.ndOopuNttcn/getaufft und -estorbMo/WA-iitttt! c-titten/ Gerichtliche FèyltragS.Zettiü / wie such ankommende Fremden re. Welche zu Franckfurt ain Mayn / in der Heinscheidifchrn Buchdruckerey ge# druâ' nunmehro bey Samuel Tobias Hocker/ Not. c*f. Pob!. Immatr. in allhiesiger Dom-Dechs- ney am Psarreisen/ über dem Thor-Weg for» chemuß/ eine Stiege hoch ausgegeben und bekandtgemacht werden.

" " A yERTIS SEMEN T.

« Demnach Lobb Psandchauß-AuSl Mier resolviret hat, in bevorstehendem Monath Octobris alle diejenige Unterpfänder , so biß u? imo Augusti « c. verfallen und nicht renovirt worden seynd, Dntlich nn den Meistbiethenden zu «erkauffen ; als wird jedermènigllch , so dergleichen Unter­pfänder im Pfandthauß hab hierdurch erinnert/ entweder ihre Pfander einiulösen oder proiongireg zu -a^u , in Entstehung desseir aber gewärtig zu seyn v daß solche vcrkaufft, und damit nach der Psandthanß-Ordnung verfahren werde. PubKc#tum Franckfurch den 29. Augusts Ao. 1740.

____________________ Pfandthauß-Ambt._________

Km chigm Sonntag/ tm -s ^, mbenös gegen $. Uhr/ wird in der Frau Schärst» Hauß/MLieb- fraubcrg/ ein grosses Lowcert gehalten / und dabey nebst mancherley angenehmen Veränderungen in der M-chgue/ ein von Herrn tckman-tomponirttiSranm/auSdem unqcmein schöne» Davidischen Draterio/ aufgrführet werden. D'e Billets a zo. kr. findbry Hrn Capessmeister König/ am grossen KorniNarckt wohn­haft t abzulangen. ________ ______

Sachen die zu verkauffen/ so vcwcg^ als unbeweglich sind/

In der Stadt:

Ein noch ganh neu in stählerne Federn hängen­de , mit dem feinsten rothen Tuch und geiden Zwe­cken beschlagen , auf zwey auch drey Personenein- 5 richtete/mir Schlage - und Klaß-Fenstern / auch v rdeckre in- und auswendig zur Reise versehene Laternen / nen-vcranlde Reiß -Chaise/ welche so­wohl zur Reise als Parade zu gebrauchen / ist um einen billigen Preiß zu haben/ deßgleichen ein Rußi- scher Reise-Wagen/ welcher noch gantzneu/ ist auch billigen Prei'ßes zu verkauffen / und im goldenen Bockshorn zu besehen.

Dey Herrn Georg Riscl/ermo/ Cbymico undDe- stillarore von Angspurg/ vermahlen gegen dem Rö­mer über / unter dem Bogen des Eingang des Daar» füsser: Crentzgaiigè/ wie auch in der Granchengaß in Herrn Arnold / des Naths / Behausung ist zu haben / Universal-Eordial-Balsam/ vor alle Kranck- heften innerlichnnväitfferlichnützlich zu gebrauchen/ wie solches der daselbst zu habende getruckte Zettul mit mehrerem besaget: Es ist solcher nicht alleine von Röm. Kayftrl. Majestät allergnädigst privilc» giret/ sondern auch von Lobl. Medieiuis. Facultät zu Jngolstatl mit einem Attestat vondessen Vortress-i i lieben versehen.

Es hat jemand hier eine Sammlung Heydnischee rarer sowohl Kupfferner als silberner Müntzen, item umas &c. nebst einem artigm Vorrath Mu-