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^. Anno 1740.

den 20. May

L^Sn Wie auch es» âMk? Nès Hoch,Edlen §2j>U und Hochweisen ^M^A Magiftr. Hoch- -ÄÜF günstigen Be- ' willigung.

Num. 43»

Freytags

MitJH.Rüm

Kays-und- nigl. Eathol.

Vraj. aller- gnädigstem Privilegio.

Wöchentliche Franckfurter Frag-und Anzetzs-Nachrichten / von aller# hand in-und ausserhalb derStadt zukauffen undverkauffen/zu verleyhen und lehnen seyenden/ auchver« lohrnen/gefmidcncu und gestohlenen Sachen; Sodann Personen/welche Geld auslrhnen/ oder lehnen wollen/welche Bedienung zu vergcbenhaben/oderdie DedienungundArbeitsuchen/ingleichen denen Pro- ciamirt und Copulir tcn/ getaufft und gestorbenen/ Bdiäaiiter Citirttn/ Gerichtliche Feyltrags-Zettul/wie auch an kommende Fremden rc. Welche zu Fi anckfurt am Mayn/ in der Heinscheidischen Buchdruckerei) ge, druckt/ nunmehrobey Samuel Tobias Hocker/ Not. Caef.Pubi. Immatr. in allhiesiger Dom-Decha- ney am Psarreisen/über dem Thor-Weg forn herauß/eine Stiege hoch auègegeben und bekandt gemacht werden,

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AVERTISSEMENT.

Nachdem auf ein einqrlangtrs Kayserliches allerhöchstes Refcrip' die ^ot^Admodiatior, ausgehoben/ auch die so genannte Frey-Monat acintzlich âbgestellet worden; als wird solches zu dem Ende hier­mit jedermânmglich bckaut gemacht / damit diejenige so Brenn Holtz verlangen sich bey lobt Amt deefalß hinführo zu melden/ des eigenen Bcschreibers aber zu enthalten haben.

kubdcsmm, Franckfurt amMaynchtn 19. May 1740.

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Demnach in den hiesigen Frag- und Anzeigs-Nachrichten, unter andern auch das Eck-Hauß an der Zeil und Haasen-Gasse, zum neuen Eck gcnandt, zu vrrkanffen oder zu verlchmn airgetragen worden. So wird auf Hoch-Obrigkeitl. Befehl hierdurch bekandt gemacht, daß' derjenige, wel­cher gemeldtes Hauß kauffen will, mit dem Heintz nichts aoschiesen, noch etwas am Kauff-Schil- ling an ihn bezahlen, sondern sich desfalß bey lödl- Eurat'el-Amt melden solle.

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Rachdcme in dem allhiesigen Pfandt-Hauß die Anzeige geschehen, daß einer sichern Persohn ein Pfande- Schein No. 1534. abhanden gekommen; als wird von Ambtswcgen derjenige so obgedach- ttn Pfandt-Schcin elwann m Handen bekommen haben mögle, hiermit erinnert, denselben in ge­dachtes Pfandt-Hauß zu lieffern/ oder so er einiges Recht daran zu präiendiren hatte, sich von daw an innerhalb 6 Wochen bey Verlust seines etwann darann habenden vermeintlichen Rechteszumel­den, in Entstehung dessen aber, solle das in mehrgedachtem Pfandl-Schein gemelvte Unterpfandt, an den Versctzer desselben gegen die Gebühr verabfolget/ und Ntrmandi weiter darüber angehöret- werden. Pubiicatum, Franckfurt den 16. May 1740« Pfandt-Hauß-Amt.