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Sachen die zu verkauffen/ so beweg- als unbeweglich sind/

In der Stadt:

Künfftigen Montag als den 9. May, wird in der Schnurgaßim gnldnen Adler durch öffent­lichen Ausruf eine Partie juristischer, Histori­scher und Philosophischer-Ducher, an den Meist­bietenden gegen baare Bezahlung überlassen wer­den.

Extra feine Manns Ober- und Untcr-Hembter, tzann auch ein Sattel und Zeug, nebst ein Cha- barac seynd zu verkauffen.

In derBarfüsser-Kirch, gegen dem Gettes-Ka- Ken über, ist em Weiber-Platz und ein noch wohl conditionirt Tolffor mit 4 Thüren > wie auch ein Laden- Tisch mit 35 Schubladen dazu gehörig , ftynd um billigen Preiffes zu verkauffen.

Es ist ein guter Reise-Wagen zu verkauffen , worlnuen 4 Personen überaus comode, geräumig und verdeckt sitzen können, vorne hat er einen gantzen Spiegel, so in die Höhe gezogen werden kan, der Kutscher-Sitz bestehet in einem Kasten, und können hinten und forne annoch Coffres auf- gepackt werden; wer mehrere Nachricht davon ver­langet, beliebte sich bey Hr. Joh Reinhard Wel- - <ker, im Türckenschuß auf der Zeil zu melden.

Zwey Eichene Kleider-Schrancke und 2 einge­legte Nußbarlincne-^->, seynd bey Meister Fischer, Schreiner an der Barfüffer-Kirch geMn dem Back-Hauß über zu verhülfen.

Bey Hr. Kücker, Krämer ausdemkleinenKorn- marckt ist ru haben: Guter Burgunter-Wein , die Bouteltie vor 6 Batzen , item Mußcalen- Wein, die Doiiullie vor 8 Batzen; weine aber «in Filier beliebig', kan selbiges um billigen Preiß bey besagtem Commiffirio erfragen lind in eben selbigen Hatch den Proprietäres besprochen wer­den.

Die Reichs- in llvo. von i biß *4 Theil inciufive, in 7 Pergament Banden, ist billigen Preèssrs su haben.

Odwohlcn in diesen letzteren Nachrichten bekandl gemacht worden/ das gestrig verwichenenDonner­stag/ die öffentliche Verkauffung eines Vorraths rmgebundener Bücher vorgehen sollen/ so hat sol­ches wegen vvrgcfaüener Hinderung in vorbesag­tem Termino nicht geschehen können/ dâhero diese öffentliche Verganthung biß nachst-kommendcn Don­nerstag den ix. May außgesetzt worden/ alsdann solche ihre» Loxtgang vhnfehlbar haben soll/ und

kan man sich deswegen in Hr. Phil. Wilhelm Stocks Buchladen gegen der Stadt-Mayntz über melden.

Ein extra schöner Ostindischer Dctt-Tcpjg wel­chen die schwartze Lenthe verfertiget/ ist bey einem Fremden weicher bey Hm Bayn des Raihs/ in der Fischer-Gaß logiret/ um billigen Preiß zu ver­tan ffen.

In Der güldenen Roose/ in der Buch-Gassen ge­gen dem Mohren über/ ist in dieser teueren Meß- Woche/ nen angekommen/vor 2 und einen halben Rthlx. pr. contant zu haben; Les milk & une L- veurs contes de Cour Tirès de Parteien Gauloispar la Reine de Navarre & publiés par k Chevallier de Mouhy VH!. Volumes, gvo. Londres 1740,

Auf der Caldächer-Gaß / ist ein Hauß zu ver­kauffen.

Eine Parchie feine Pariser Câstor-Hüthe/ sind in der Juden-Gaß bey Wolff Maiß im Fröligen- mann/dutzend und eintzling/ billigen Preiffes zu verkauffen.

In der Barfüsser.Kirche auf dem untersten Lett, ner an No. 154 ist ein Reit-Vancklein zu verkauf- fen / und kan man sich dcsfalß bey dem Glöckner/ Meister Samuel Schniager melden.'

Das auf der Andauch in der Fahrgasse gelegen« Hoßische Hauß / welches Feuer Recht bat/und wo- rinncu geraume Jahre Kupfferschmidts-Nahrung getrieben wordcn/stchct mit Öbrigkcitl. Etlaudmiß zu feilen Verkauff/und ist desfalß bey hiesigern Stadt- Schreiber/Hn. Doctor Hoffmann nähere Nachricht zu haben.

Die Europäische Fama 360 Theil/ in 30 sau­bern und gleichen Bänden/ ist bey Ausgebern die­ses billigen Preiffes zu verkauffen.

Das weit berühmte Englische Wasch-Wasser so alle Sommer-Flecken / Hitz-Pochen und uureinia- ktiten beuimbt/ wie der gedruckte Zeitul besagt / das Gläßgen 3° kr. und eine Englische schwartze ^MVzPomade so bey csntinuirenden Gebrauch alle Haar schwartz machek/ wann die Haare nur Dennis angeschmierek und mit einem warmen Tuch drucken ausgerieben werden / ist wieder anfommen/ das Päckgen zu Lo. kr. bey Herrn Carl Wild in der Ro- sengoß.

Au verkauffen ausser der Stadt.

Wetzlar, Demnach die Frau Eigenthümerin , des hiesig wohl rcnominten Gast-Hauffes zum gül­denen Krachbein gesonnen ist, dasselbe zu ver­kauffen, in solchem befinden 14 Stuben, 4Kam­mern, zu 12 biß 14 Pferde Stallung, ein schö-