Num 34» Samstags
MüJH.RSm Kays-und König!. Cachos. Maj. asser- gnädigstem Privilegio.
Anno 174a Den rz. AprK
Wie auch eines Hoch-EdlM £k und Hochweisen Magiftr. Hoch- günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Frankfurter Frag-und AnZeigs -Nachrichten / von aller# hand in-und ausserhalb derStadtzukauffen und verkauffen/zu verleyhen und lehnen seyenden/ auchvee- lohrnen/ gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen / welche Geld auslehnen/ oder lehne» wollen/ welche Bedienung zu vergeben habcn/vderdie Bedienung und Arbeitsuchen/ ingleichen denen Pra- cUmirt und copuNrten/ getauffk und gestorbenen/ LöiâsNter clntten/GerichtlicheFeyltrags.Zettul/wie auch ankommende Fremden re. Welche zu Franckfurt am May«/ in der Heinscheidischen Buchdruckerey gedruckt/ nunmehrobey Samuel Tobias Hocker/ Not. (M.Pubi. Immatr. in allhiesiger Dom-Decha- neyam Psarreisen/über dem Thor-Weg fern herauß/eineStiegehochausgegeben und befand gemalt werden _______ ^â TIsTe ME N T.
Es dienet jedermann zur dienst-freundlichen Nachricht, daß auch bey mir, der hinterlassenen Collettischen Tochter Susanna Collettin, in der kleinen Sandgaß bey Herr Calb, Burgern und Büc- M-binder wohnhafft, so wohl in-als ausser der Meß, zu haben ist, dasaufrichtige und wahr hasst« Eöllcklische Wurm-Drand-Roth-Laussund Wund-Pflaster. ---------
Sodann offerire ich mich, alle Menschen, weß Standes und Herkunfft sie seynd, Fremde und Einheimische, auf Verlangen, die Wiffenschafft, dasselbe selbsten machen zu können, gegen einbil- ligmäsiges Honorarium, nachfolgender Ursachen halber, mitzutheilen und zu offenbaren.
i .) Weilen mich bereits in einem ziemlichen hohen Alter befinde, und gerne meinem Nächste« , aus Christlicher Liebe, mit der von GOtt verliehenen Gabe annoch bey Leb-Zeiten andienen mögt«, damit man eben nicht nöthig habe, das Pflaster, wie sonsten, mit schweren Kosten von Franckfurt allein, und von einem einzigen Mann verschrieben und kommen zu lassen, sondern es aller Orten, ohne solchen Aufwand, bey der Hand haben könne.
2 .) Veranlasset mich dazu mein darauf ohnstriltig habendes Erb-Recht, dessen sich der Blund widerrechtlicher Weise angemasset, und mich aus der PotMon, folglich auch um meine Nahrung j» bringen gesuchct, ohnerachtet ich mich dazu von Jugend auf, ohne den mindesten Nntze» oder Genuß, von meinen Eltern gebrauchen lassen, und daher auch in solcher langen Zeit eine weit bessere Experienz, als jener in denen ; Jahren, binnen welchen er dem Merck obgelegen/ erlanget habe.
. Weilen aber die Anlage zu diesem Pflaster gar gelingt, mithin ein guter Profit daran zu mache» lst, so kan es, so wohl deswegen, als seiner ausnehmenden Güte halber, penenjentgen, die sich davon zu ernähren gcdcncken, mit allem Recht das veritablc Gold-Pflaster heistn.
Wer aun dazu Lüsten hat, der beliebe sich bey mir in meinem Obenangezeigten Logis einzufinde», dâ chme dann mit aller betörenden Satisfadion gedieuet werden solle.
Es wird hiermit allen «^s-De Herrn Liebhaber bekand gemacht, daß künfftige» Sontag alt den -; dieses, aufdemLieb-Fraucn-Berg an der Dönges-Gasse bey der Frau Schârffin tinDrama von denen vier Elementen, mit so wohl w^/n^ ujirumentai Music soll aufgrführt werden. Wek nun Belieben hatte, dieses ganß um componirtc Werck mit anzuhören können bey oben gegachter Frau Schärffit; Billet vor 30. fr. abhohlen lassen- Mann versichert daß solches nach dem neueste» Gusts gesetzt ist,