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Num. 24,. Dienstags

MitJH.Röm Kays-undKö- .nigL Lathol. M^

Maj. aller- gnädigstem Privilegio.

^ Anno 1744. den 22. Mertz

& Wie auch «l- ^WMi nes Hoch-Edle« ^ und Hochweise« Magiftr. Hoch- günstigen Be­willigung.

Wöchentliche Franckfurter Frag-und Anzeigs - Nachrichten / von aller# hand in-und ausserhalb derStadtzukauffen und vèrkauffen /zu verleyhcniind lehyen seyenden/ auchver- lohrnen/g-fundencii und gestohlenen Sachen; Sodann Personen / welche Geld äusseren/ oder lehne« wollen/welche Bedienung zu vergeben haben/oderdic VedienungundArbettsuchcn/ingleichen denen Pro- clamirt und Copuiirte«/ gemusst und gestorbenen/ Lckâsiiter Likirlen/ Gerichtliche Feyltrags-Zcttul/wie auch ankommende Fremden rc. Welche zuFbanckfurt am Mavn/in der Heinscheidischen Biichdruckereygr. drâ nunmehro bey Samuel Tobias Hocker/ Not. os.Pubi. Immatr. in allhiesiger Dom-DWMs neyam Psarreisen/über dem Thor-Weg forn herauß/ eine Stiege hoch aurgegeben und bekand getilgt werden.

Avertissement.

Demnach ein löbl. Pfandt-Hanß-Amt allhier resolviret hat/alle diejenige Pfändter so biß aufulnm« Martii dieses Jahrs verfallen und nicht eingelöst oder reuoviret worden seynd/ theils in bevorstehen­der Oster-Meß uno gleich nach derselben / öffentlich an den Meistbietenden ja verkauffen; Als wir» jedermänniglich so dergleichen Pfänder die verfalle»/ in dem Pfandt-Hauß hat hierdurch rrriunert / entweder ihre Pfänder einzuloffen oder rcnoviren zu lassen/ in Entstehung dessen aber gewärtig 1« seyn, daß solche verkaufft und damit nach der Pfandt-Hauß-Ordnung verfahren werde. Pubiicatum Frankfurt / den 21. Mertz 1740._______Pfandt-Hauß-Amt.

Nachdeme sich e n junger Mensch/Nahinens Gottfried AndreasDrehwitz von Berlin gebürlig/ver- wicheiies Jahr 1739. den 3- Sulu / von hier auf den Epssenacher Post-Wagen begeben um nacher Ber­lin zurück zu rcyssen/ hat aber seine Route anders wohin genommen, und dato sich noch nicht in Ber­lin cingcfunbcn; Als wird jedcrmânniglich Dienst-freundlich ersucht / wer etwa von gedachtem junge« Menschen-seinem Auffenihalt einige Anzeige thun könte, solches ohnschwer allhier an Notarius Hocker/ als Ausgebern dieser Nachricht / die Anzeige zu thun oder zu berichten/ der Mensch ist 17 biß 18 Jah« alt / schwang und lang / schmahl und blaß von länglichtcu Angesicht/ trägt seyn eigenes langes draie- nes Häar/ hatte damahlen an/ einen braunen Tüchcru-Rock mit rothen Wollen-Futter/ die Knöpffe von gleicher Couleur des Rocks/ ein weiß Camisohl von Barchel/ mit 2 Rehhen weisse Knöpffe/ blaue Lllchcrnc-Hoffen/ und ein paar halb steissc Sliffcll tragend vorncn rund/ weilen dieser junge Mensch noch unter der Vorinundschasst sichel/ so ist seinem Hr. Vorninndler an seinem Auffenthalt zu wisse» sehr verlegen / man wird nicht allein gerhane Auslagen und Porto mit gröstem Danck ecNttuircN/svtl- derii auch vorgehabt« Willfährieikcil / viele Obligation, und in gegen Dienste bereit seyn.

als unbeweglich sind/ In der Stadt:

Machen die zu verkauften/ so beweg- cher Gattung und diversen Prcissen, den 26. April ' öll.ms^ a nachß-künffNü Vormittags und so ferner im Creutz,

als unvcwcguch ftNv/ gang/ in des Hll. Casten. Schreiber Roths Woh»

, In der Stadt: nung/ untenin der Stube/ gegen baarè Pezah«

Auf Hoch-Dbrjgkeili. Verordnung soff eine Par, lung an den Meistbietenden öffentlich verkaufft »er- they feine LrabMdlsche-Smeu von unterschirdli- den-