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Hum. 19. Freytags

MitJMSm Kaysund- nigl. Lachol. SOMj. alter- gnädigstem Privileoio.

Ânno 174«. den 4. Mertz

Wie auch ei­nes Hoch-Edlen und Hochwei sm Magiftr. Hoch- günstigen Be­willigung.

Wöchentliche Franärcer Frag-Md AnZeigs - Nachrichten / tön aller, hand w-luldausserhalb derStadtzukauffen midverkauffen/zu verleyhen und lehnen seyenden/ auchver- tvhrnen/geftindenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen/welche Geld auslrhnrn/ oder lehneu wollen/welche Bedienung zu vergebcnhaben/oderdie Bedienung undArbeitsuchen/ingleichen betten Pro- damirt und copuiirten/getaussc und gestorbenen/ L-chÄLlittr Lmrten/GerichtlicheFeyIlrags.Zetkul/wie auch ankommendiFttmdentc. Welche zu Frankfurt am Mayn/m der Heinschcidischen Buchdruckerey gr« drrè/nimmehro bey Samuel Tobias Hocker/Not. Cxf.Pubi. Immatr. in aghiesiger Dom-Decha- ney am Psarreisen/ über deni Thor-Weg fern herauf/eine Stiege hoch ausgegeben und bekand gemacht werden.

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Grehweiler den rz. Felr- 1740. Demnach ocs von hier misgetrettenen Burgers und Ober« Wwchs--Müstcrs allhier gelegene Behausung nebst Stallung, Gärten re. den 17- iustehenge« Monakhs Martii öffentlich dahier versteigert und an den Meistbietenden verlassen werden son; Als wird svlches^ hiermit öffentlich bekannt gemacht nm damit so wohl dessen ad liquidandum allbereits Ediâaliter citirte Creditoics sich hiernach achten / als auch diejenige welche zu dieser so wohl zur Krämercy als Wirth- schafft recht wohl gelegener auch best conditioiiirtcr Behausung/ und sich allhier niederzulaffell Lust hätten/ um bemeldte Zeit dahier oder auch ehender sich einßnden und die Gelegenheit in Augenschein nehmen können / näheren Bescheid man auch bey Ausgebern dieser Nachrichten bekommen kam

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Das ZoUikofferische renomirte Handels-Hauß in der Schnurgaß'an dem Eck derNeu-und Sack- Gaß gelegen, zum güldenen Trauben, sonsten aber zum grossen Palmmen-Eck genandt, soll den 10. Martii Nachmittags von 2 biß 4 Uhr an den Meistbietenden, weilen die Erden gesonnen sich zu frparircn, uäb kan 6 biß soso st. als einen best Kauff-Schilling darauf hassten bleiben, öffentlich versteigert und verkauffet werden.

Es hat die Behauqung ;» Schuh breittung, 8s aber in die Tieffe, hinten so breit als fer­nen und mit einer Brandmauer btiq^mm, har einen wohl gewölbten Keller mit doppelten Stiegen zu 40 Stück Wein, ein grosses Maaeen-Gewölb, ein dito vor Holtz, 6 grosse Stuben, 2 grosse Küchen, i Cammin, 8 grosse Kammern, ansehnliche Vorplätze, rüder einander räumlich grosse Speicher,grossen Hof,ticjftü Bruancn. Cystcril,Wasch-Kessel und 2 f. v. Privel,darneben ein fepanrtes Reben - Hauß, von einem baden, Stuben, Küche, etliche Kammern und Speicher wird aparte bewohnet,und zahlt $4 st. Zinßmnd. kau beydes täglich Morgens von 10 biß er Uhr in Augenschei» genommen werden. â U " -

Dann soll den n. Martii als des Tags hernach in vorgemeldten Hauß/ der Zollikofferische- Hoffund Garten Nachmittags von 2 biß um 4 Uhr auch an den Meistbietenden hinweg gegeben -vw» »kN/ Md kan nach Belieben 8 reff Kaiiff'SHlWg darauf hassten bleiben,