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Philosophisches Lraclätlein eines anonimi zufäl- kM Gedaucken von der animalischen/ Vegeiabili- schcn und MinevÄrfthrn Artzuey wie auch von der Wiivu'salâcdtcin in 8vo. vor 6 kr.

Hell-polirker Tugend-Spiegel/ des mit inu-und au etlicher Schönheit prangenden Weiblichen - Ge- fW!)»/ die vortreffliche Eigenschafftcu derselben/ in vemütisstigen Grundsätzen und glaubwürdigen Historien abbildrük/ aus dem Englischen übersetzt in izo vor i'l fr.

Lassnü Heiliger Perlenschatz über die er Mo­nathe im grauen Jahr / sich täglich mit zweyen Christlichen Betrachtungen zu erbauen, sambt des­sen Biwnüß und Lebenslauf In 4to. groben Druck vor 2 |L 40 kr.

Dessen Biblischer Weyrauch/ zum süssen Geruch Eotlseeliger Andachten ans heiliger Schrifft also zusammen gelesen / mit allerhand neuen Morgen- Abknd-Buß-Beichr und Communion-PtfVern und des Auctoris L-benèlanf Bildnüß und Kupfferu in 8V0. vor 4$ kr.

Bey Hr. Spring in der Buch. Gaß ist zu haben: tim ? i kr. M, Wilhelm Jeremias Jacob Cleffen/ drittes Jubel-Fest der Buchdrucker-Kunst oder Christliches Senss $ uni) DauckmaMdem Allerhöch­sten GOtt zu Ehren/ wegen der vor 300 Jahren erfundenen und bißhcro erhaltenen edlen Buchdru­cker-Kunst Ursprung x nebst nugebengten 3 Christ­lichen Dnnck - Predigten zu Straßburg 1640. von Hin D. Joh. Schmidt gehalten 8vo.

Ein schöner Rappen und fahles Pferd / ist zu verkaUffen / und im Bockshorn dieselbe zu besehen.

Zwey enra schöne schwache KutscheN'Pftrdc s biß 6 Jahr alt, welche allhier wohl bck-mnt/seyud Mperksoffen.

Frisch angekommene Canarien-Vögel seyud im Juden-Slall/bey einem Frembden billigen Preyses ;u verkausscu.

Allhier ist ankvmmen Then-Ray in Propen ser weiß Baum Oehl / marionirt wie auch Harder- wicker süsse Bückling/ und marionirte Kieler Mu- schèlm, Cabliatz und Austern welches aus dem- Merberg im Englischen Castor-Huth zu haben.

In der Barfüsser Kirch gegen der WatzÄ über/ ist ein wohl fldeoener Weiber.Platz/zu verkausscu.

An der St. Catharinen -Pfart ist ein wohlge legenes Hauß styl

Das Dierhauß neben dem Krachbein ist zu ver- kauffen/ und kau täglich b-eschen werden.

. Dey Hn. Melchior Handelsmann im Mohren/ lieg« etwas Durgunter-Wein in Lvmmitiiso-wel-

cher billigen Preys es zu haben ist; die Doutcisse davon kommt 6 Batzen.

Ein Hauß an der Sachsenhäusscr-Brück/ wel­ches darmncu besteht/ als einen grossen gewölbten Keller/ zweylens ein schöner Laden, ein Hoff nebst einem Brunnen und Wasch-Kessel/ im ersten Stock befindet sich «ine Stube/ Küch und Kammer/ im zweyten Stock eine Stube / Küche und Kammer/ im dritten Stock/ 2 Kammern/ 2 Bühnen/ im Hüttern Hauß/ ein Pferds-Stall und s. V. Pripet/ im ersten Stock/ eine Stube / im zweyten Stock/ e ne Kammer/ im dritten eine Bühne/ wer sol­ches zu kauKn gesonnen / geliebt sich bey den An- trivl'schèn Bormundtèr als Hr. Carl Antriost und Hr. Joseph .Wmmnm zu melden / und ton selbi­ges alle Tag in Augenschein genommen werden/ welches ist sehr dienlich vor einen Krämmer.

Bey Hr. Peter Krauß/ im Blummen-Crautz an der Ziegel-Gaß/ ist ertra schön und groß Lionisch Post-Par-pier in Folio und Quarto beschnitten/ in billigen Preyß zu bekommen-

gir verlehnen in der Stadt.

Demnach die in dem Ldbl. Weißfrauen-Clostcr/ befindliche Wohming sambt einem Bleich - Garten/ und dazu gehöriger Häng-und Trückcu-Bühnen/ künfftigen -6. Kebr. als Freytags Nachmittags um 2 Uhr an den Meistbietheuden verichnet wer­den soll; Ais können diejenige / so solche in Be­stand zu nehmen gcwuncn/ auf bestimte Zeit sich in obigem Closter bey Ambt einstudcn/ und das weitere erwarten.

Eine L-lubc nebst einem Gewölbe / an einem wvhlgklegemesDrth mitten in der Stadt/ ist in Meß Zeiten zu verlohnen.

Zwey Stuben mitten in der Stadt / seyud an emhle Persohnen, entweder zusammen odereintzeln zu vcrlchuen

In der Hospithals-Kirch ein Männ-Platz hin­ter dem Althar/ und ein wohl-gelegener Weiber- Platz nah an der Cantzel sind zu verlehncn / und kau man in der gdotmen Kopf>Apotheck weitern Bescheid haben.

In der Fah^-Gâß neben dem Krachbein ist das gantze Wrdcr-Haußdcr güldenen Lasch/ mit La­de» und Keller zu 30 Stück Wein zu verichneu/ und bey der einwohncnden Frau Wittib Ktieusse- lin / deswegen weiterer Aschoid zu buhen. -

Die Hinter-Dchausung zum Goldstein welch« primo Marrii lehr werden wird, stehet wiederum mit allen Bequemlichkeiten, Keller und Gewörbex auf