Num. 104. Freytag
MitJH-Röm Kays-undKü- mgl. Cathol. Maj. aller- gnädigstem Privileoio.
Anno 1739. den 18. «Dec.
Wie auch es» nes Hoch-Edlen
und Hochweisen Magiftr. Hoch- günstigen Bewilligung-
Wöchentliche Franckfnrter Frag-und Anzeigs -Nachrichten / von aller, hand m-undausserhalb derStadtzukanffenundverkauffeu/zu verleyhc»undlehnenscyenden/ auchver« lvhrnen/ gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen / welche Geld auslehnen/ oder lehne« wollen/ welche Bedienung zu vergeben haben/oderdie DedienunqundArbeitsuchen/inglelchen Denen Pro- damirt und Lopuiirten/gemufft und gestorbenen/ L-liâziner c.n^en/ Gerichtliche Feyltrags.Zektul/wie auch ankommende Fremden rc. Welche zu Franckfiirt am Mayn/in der Heinscheidischen Buchdruckerey ge« druckt/ nunmehro bey Samuel Tobias Hocker/ Not. c«s.Pubi. immatr. in allhiesiger Doin-Dechäs ney am Psarreisen/ über dem Thor-Weg foui herauß/eine Stiege hoch ausgegeben und befand gemacht werde».
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Auf Hoch-Obrigkeitlicher Verordnung wird hiemit kund gemacht Ulm den r. Decemb 17t* Nachdrme wieder den seiner vielen Schulden halber entwichenen allhiestgen Apotheker / Matthias Al« brecht Leuchterhand/ der ordentliche Gant Proceß erkannt worden, und nun dessen Apothek bestehend/ nebst der wohleingerichteten Officin und Matenai-gannncr / in einem mit aller Bequemlichkeit versehenen wohlgebauten/ und erst kürtzüch mercklich verbesserten vordcrn-und hindern Hauß/ Hofraite« und Hof/ alles an und beyeinander/ bey dem hiesigen Gast-Hoff zur Cronen gelegen/ hiernechstver- kaufft werden; Als wird solches hierdurch jedermânniglich/ mit der Nachricht/ kund und zu wisse» gethan/ daß/ wo jemand zu Erkauffung vieler schönen und von vielen Jahren her berühmten Apo- thck Lust haben solle, der-oder dieselbe sich bey dem Gericht-Stand allhier förderlich zumeldt» Bi« lieben wollen.
Sachen die zu verkauffen/ so beweg- als unbeweglich sind/
In der Stadt:
NachdèMt der Bierbrauer Herr Johannes Sauer / das in der Saal Gasse stehendes Hauß Ilir neuen Welt qenandl gekauffet, als ist gedachten Johannes Sauer gesonnen/ seyn in der Fahr- Gaffe neben dein Krachbein wohlgeiegeneS Hauß,
zum güldenen Rath genandt / hinwiederum an einen Bierbrauer zu verkauffen. Solches Hauß bestehet im vordem Hauß (i.) In einem Keller zu $s. Stück Bier zu logiren. (2.) Im vorder Hauß die Bier-Stube / und daran eine hübsche Küche. (3.) Im ersteren Stock/ eine Stube vorne» heraus/ nebst einer Stuben - Kammer und ein Vorplatz/ wobey noch eine Stube ist. (4$ Im zweyten Stockwerck / eine Stube vornen heraus/ nebst einer Küch / und darair noch eine
Stube.