Hanauer Frucht-Preiß Don- lncrsiag den z. Dec. 1739*
ff. Alb. Hllr. biß fl. Alb. HS.
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Zu verlehnen in der Stadt.
Sil ber grossen Gallen-Gasse ip das von Kelk- Ucnssye Neben-Hauß, und zwar das Eck/welchcs «inen gmen gewölbten Keller/ hiernächst anff dem untersten Stock/ i grosse Stube/ Wasch- und andere Küche / anff dem andern 2 Stuben/ wovon Die eine mit 2 Stuben - Cammer»/ und 1 Küche / «uff dem dritten edensfals eine Stube mit 2 Commern / Küch / noch i Cammer/ oben ab.er einen geräumlichen Boden / sodann im Hoss eineugemrinschafft!/ Brunnen ünd andere Deguem- lichkeiten hat/ zu verlchiien / und findet mandes- hâldeNchcy den von Kellnerifchen Herren Cura- toren weiter» Bescheid.
In der Buch. Gaß ohnfer» des Glässern-Hoffs ist in der von den Veldischen Behausung eine schöne und räumliche Wohnung zu verlehnen/ bksuherin;-Stuben / 5-Kammern, Küche, Kel, Itr/ Holtzplâtz als übrige Bequemlichkeiten/ wie auch gcmeinschafftlicher Hoff / und Wasch-Kuch, auch scind in gedachtem Hauß noch einige Magazins/ als Kellers aparte zu vermiethen/ wor- von mehrere Nachricht bey Hn. Frantz von den Velden an der Caiharincn-Pfort zu haben.
Anff der Bockcuheimer-Gaß gegen dem weisen Ochsen über/ ist eine gantze Behausung zu verlehnen, mit allen Bequemlichkeiten und plai- kayten Gärigen-
Das nächst am Wen-Thor gelegene vormahlige Hangenmantelische / nun mehrige Wein- Hauß ist zu verlehnen / und sowohl bey dem Einwohner als auch Meister Speckhard/ Huff- Schmidt an der Haubtwacht/ deswegen weiterer Beschcidt zu haben.
Zwey neue in der Stein - Gassen erbaute und ineinander stossende Häuser feind zu verlehnen/ teer hierzu Belieben träget / hat sich bey des Layserlicheu Stiffts St. Bartholomäi Dechanten
Tit. Herren AmvS im Käpler-Höffgen wsn hasst zu melden.
Das Bierhanß zur Reitschuhl gegen der Steltz über ist zu verlehnen/ und bey Hu. Neckel dem Einwohner/ weitererBescheidt zu haben.
Zwey comode Kutschen-Plätze in einer Kutscht nach Dockenheim fahrend / seynd bey Kutscher Herrmann Diehl/ auf der Alten-Gasse zu etc» lehnen.
looo. st. Müntz liegen anff eine gute Gerichtliche Hypothek aiisgelehnt zu werden parat.
Personen so allerley suchen.
Ein ständiger Mensch Cachol. Rcligion / der mehrmahls als Laquay gedient hat / und das Tapezieren versteht / sticht wieder Dienst alS Laquay.
Es wird zu einer Bockenhcimer Kirchen- Farth gesucht 4. Persohncn / in einem saubern weiten Schwimmer / und gute Pferd und Geschjèr darvor, welche jährlich beständig dabey blewen/ der Anfang kau gemacht werden nach Belieben/ und ist bey Ausgebern dieses umsonst nachzusra- gen.
Ein Brieff an Johannes Friedel in Sachsen- haußen addreflirt. dem äusserlichen Vernehmen nach soll dieser Johannes Medel ein Hauß- oder Bierknecht seyn/ weil er aber nicht zu erfragen/alt wird solches Hiermit bekannt gemacht/ daß er sich melden und den Brief ablangcu möge.
Die Wittib Susanna Stroheckcrin zu Sach- fenhauseu in Der Klapper - Gaß in Des Fisherâ Trammanns Hauß / in äußerster Armuth und Kranckheit darnieder liegend / bittet um ein All- mvsm.
Eine honetteWeibs-PersohnLukheris. Religion so als Beschlieserin mehrmals gedient hat, sucht wieder dergleichen Dienst / oder auch als Eammer- JuWr.
Vor eine Honette klein und stille Hanßhal- tmig ^ lvird eine Wohnung auf dem erst-oder zweyten Stock von;. Stuben, Küche/ Kammer/ Höffgen je. Jahr-weiß zu lehnen gesucht/ wäre ein Gärigen oabey / wäre es um so lieber.
Ein sauber Èogmment von 2. Stube» und Zu- gehör / um die Haubtwacht herum / der Zeil/ oder Dönges Gaß gelegen/ wird zu miethen gesucht.
Ein Conditors-Gesell / Lutherischer Religion sucht Conditio» bey einem Hoff./ er will auch dabey Laquapen Dienste thun. Et»