Nunu 36. Dienstags
Mit Ihrs Röm Kayseil.undRv' mgl.Ca H. Mu- jest. a lergnadig- stem r rivilégio.
Anno 173^ deN29. April.
Wie auch et# nesHoch-Edlen unD Hochweisen Magistrats •£)&$* günstigen B^ Billigung.
Wöchentliche FranMrterMagmttd Anzeigs-Nachrichten- von allere handln- und ausserhalb der Stadt zukaussen und verkaussen,^zu vetleyhen und lehnen seyenden, auch ver- lohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen /welche Geld auslehnen, oder lehne« wollen, welche Bedienung zu vergeben haben, oderdie Bedienung undArbeit suchen, ingleichem denen Pro chmirtunb Copulirfen, getaufftund gestorbenen , L6-«-liccr c>cnten. Gerichtliche Feyitrags-Zettuhwie auch ankommende Fremden re. Welche zu Franckfurt am Mayn, ausder-Heinscheidischen Duchdruckerry nunmehro bey Samuel Tobias Hocker, Not. C«s. Publ. imm-cr. m allhiefiger Dom-Dechaney am Pfarreisen, über dem Thor- Weg forn herauß, eine Stiege hoch ausgegeben irnd bekand gemacht wird.
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Avertissement.
Demnach Johann Balthasar Hegè! aus Heilbronn bürtig', »on Ptofcffion ein Schlosser, ohne gcscbr i8 .^echralt, mittelmäßiger mager Scarur, 5. v. etwas keatzigt an den Handen, ein neu OiLi. Kleid, Asch grauer Farb anhabend, mit einseitig Camclhar Kiivpff biß in die Tail/e, kirint Ausschlag ohne Knopff, lange.Taschen, gelb Lederne Hosen, rothe Ltrumpff, mit Silber bordirtcn Huth, weiß und bratzigtem Angesicht, weißbraune kurtze Haar, furzen Halß und breiten Schultern, seinemHerrn, welchem er als Lagiray etliche Monath Igedienet, gottloser Weiß Stuben und Coffee mitDiebs-Schlüs- " ‘ sein erbrochen, und daraus folgendes als?o. doppelte Carolinen, ein gegossenes goldenes Medaille den Duc de Marlbourg und die Bauille von Höchstâtt vorstelleüd, wiegt.4.-1.001^0/,, ein Diamanten Creutz 400 Mbl werth, i;7- kleine Zahl-Perlen -70. fl. werth , r. Ohr-Buckeln.mit r. Diamanten !^. Thaler werth, eine Maten Tabattiere, 2. Thaler vom Jnb-leo und Franckfurter Frey-Schiessen !c. gestohlen, und den 2 $ ttojus Nachmittags von hier durch gegangen^ also werden jti)e respeaive hohe Obrigkeit freundlich ersuchet , bey betrettenden Fall, solchen Spitzbuben sogleich in Verhasst juuehmen, und einem Hochedlcn Magistrat allhier in Francksurth schleunige Nachricht zu ertheilen.
Demnach ausHerrschafftlich-Gnadigsten Befehl daß hiesig Hochfürstlich -Heßische AmtHom, finden pro yrrce wiederum aufs neue verpachtet werden solle > A f, $ _ anzutretten ge» Ende hierdurch kund gemacht, auf daß sich der oder diejenige, so diese Ve Pf $ 5 eoickricht des« Len , bey hiesig Hoch ,n Zeiten anmelden, d.e nähere Nachricht des« faL L^ pflegen mögen. Homburg vor de- Höhe den ^
: AprW i7,r.