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Num. 19,

Freytags

Mit Ihre Röm Kayserl.undKo, mglCach. Ma- jest. a lergnädig- geM Ftivilegio.

Anno 173 g, den 7» Mart.

Wie auch e^ ms Hoch-Edle« undHochweèse« Magistrats ^od^« günstigen Be­willigung.

Wöchentliche Franckfmter Frag - und Anzeigs-Nachrichten, von aller» handln- und ausserhalb der Stadt zu kauffen und verkauften, zu verieyhm und lehnen seyenden, auch, ver- lohxnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen , welche Geld auslehnen, odtt' lehnen wollen /weiche Bedienung zu vergeben haben, oder die Bedienung und Arbeit suchen, ingleichemdenen?!« c!»mirt undco,olirten, getaufftund gestorbenen, Edictaliw Dickten, Gerichtliche Feyltrazs--Zettul,wie auch auboinmende Fremden re. Welche zu Franckfurt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckerey nunmehro bey Samuel Tobias Hocker, Not. Czs. Pubi. imm»tr. in allhiesiger Dom-Dechaney am Psarreisen, über dem Thor- Weg sorn heraus, eine Stiege hoch ansgegebcn und bekand gemacht wird.

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Avertislement.

Demnach auff Hoch Obrigkeitliche Verordnung die in der guldnen Febergasse am Brunnen ge­legene aus der einen Seite mit einer Brandmauer versehene, Marchandifthe Behausung , zur gnid. neu Feder genant, den. nachsikommenden Mattii gegen Kaare Bezahlung an den Meistbietende« öf­fentlich verkaufft werden solle: So wird solches zu dem Ende hierdurch dekandt gemacht, darmit die­jenige so Lüsten darzu haben, sich an gcdachtein Dato Vormittags von 8 biß n. und Nachmittags vo« a. biß 4- Uhr daselbst einfinden , gedachte Behausung nach gefallen, < wiewol solches auch noch vorher geschehen, nnd man sich deshalben bey der darinnen wohnenden Frau Marchandin anmelden kan) in Augenschein nehmen, sofort ihr Gebott thun, und anbey , daß mcnriomrte Behausung precise um vier Uhr, nach gewöhnlichen dreymaligen schließlichen Außruff an den , so das Meiste c-Kcriret würck- lich loßgeschlagen werden solle, gewärtigen mögen. Es sind in diesem Hauß folgende Gemächer und Bequemlichkeiten.

Im ersten Stock.

Ein geplatteter Hauß-Ehern, und 1. Stube nebst Cammer nach der Gaffe zu. 1. Hoff mit Stei­nen geplattet- 1. kleine Stube nach diesem zu. i. Küche im Hoff. 1. Wasch Küche. ,. Wasser-Puntpe. I- Regen-Cistern mit Pmüpe. r.apsrrer verschlossener Holtz-Platz- und L v. Prim. Ferner ein Hinter- Hoff ebenfalls geplattet, und am Ende desselben ein Altan, worunter ein geplattenes Zimmer zu«, nein Waaren-Laager oder Contoic mit vergitterten Fenstern.

Im rten Stock, ein kleiner ,geplatter Vorplatz und nach diesem I. dito verschlossener. 1. Stube mit i. Akove nach der Gaß zu und darneben r- geplattes Zimmer mit rineni Camin. ,. Küche nach dem Hoff zu. Im Hoffbgu i langer Vorplatz, r. grosses Zlmmer nachdem Hoff zu, nebst ».Läm­mer. i. PrivM, Oben auf ein gediehlter Speicher samt schwartz Gerathkammer.

Im rten Stock *, geplatter Vorplatz, 1, Stuben und 1. geplatte Kammern vorn und hinten hinaus. ' Im