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Num. 18,

Dienstags

Mit Ihrs Röm Kayserl. und.M- niACach. Ma- jest. a lergnadig- siem Frivilegio.

Anno 173^ den 4» Marr.

Wie auch ei#

und Hochweisen Magistrats JpOCt)< günstigen Be- wlüigung.

Wöchentliche Franckfurter Frag «und Anzeigs- Nachrichten / von aller- hand in- und ausserhalb der Stadt au kauffen und verkauffen, zu verkyhen und lehnen seyenden, auch vex« tohrnen, gefunden-en und gestohlenen Sachen; Sodann Personen , welche Geld auslehnen, oder lehnen wollen,welche Bedienung zu vergeben haben, oder die Bedienung und Arbeit suchen, ingleichcm denen"» âmirtundcoxulirten, geraufft und gestorbenen , EdiSUlker Cirirren, Gerichtliche Feyltrags- Zettul, wie auch ««.kommende Fremden v. Welche zu Franckfurt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckcrey nunmchro bey Samuel Tobias Hocker, Not. Cxf. PiM immatr. in allhieslgcr Dvm-Dcchaueyam

Pfarreisen, über dem Thor- Weg foru Hernuß, eine Stiege hoch ausgegeben und bekand gemacht wird.

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Sachen die zu verkauffen, so beweg- als unbeweglich sind,

Inder Stadt:

Des Herrn Cantzlers de Ludewig r. Medaillen von seinem Silber I'. Rthlr. groß jede r. Loth schwer, auf der einen Seite xretèakiretchch sein Romanisches Brust-Bild, auf der andern eine Bibliotbcck, mit einer Umschrifft. Aufs der an­dern Medaille ist wieder sein Brust Bild , und dann eine Lateinische Schrifft rc. sind zu verkauffeu. Wie auch sind zu haben dreyerley Medaillen von feinem Zinn i.Rthrl. groß, dieVetorien der Rus­sischen Kayserin, als über Affoff, über die Tar­tar» und über Oczacow.

Bey Herr Henneberger am Eingang des Pfarr - eisens vom Marekt ist die an dein H. Frohnleich« nambs Christi Fest, im Stifft 8. Bartholom« gehaltene ctoarrov-rs Predigt kâufflich zu haben.

Weisse Nürnberger Seiffe ist wieder frisch an­kommen und zu haben, bey Herrn dEfcani, auff dem Marckè hintre dem Lammgen neben der gulö, mir Scheer.

Eine Hauß Orgel mit 4- Registern ist feyl.

Allerhand Sorten Dänische Handschuhe seyn- bey Frau Rabenaui» in der Fahrgaße neben dem Bockshorn dutzend weiß billigen Prerßes zu ver­sa uffeu.

In dem Melchiorischen Ausruff werden heute, als den 4teil Mertz die Handtüche r, Servietten , Tischtücher bestach, und Küssenzügen verkaufft, und Morgen als den Mittwoch, wird der An­fang mit Kupffer, Meßing -und Eißengezrug ge­macht.

Das Eck Weinhaust gegen dem Metzgerthor ge­legen , ist zu verkauffeu, und deßwegen bey Herr Lorentz Schwab, Metzgern, in der Lendergaß neben den, schwartzen Schild wonhafft, weiterer Bescheid zu haben.

An einem der best - gelegensten Orth vor einen Krähmer in der Stadt, ist ein wohl - gebautes Hauß mit einem Laden zu verkauffen.

llnvcrbastarte junge Moppel Hundger von der schönsten Gattung ftynd feyl-

Am Neuenthor , ist des seel. verstorbenen Hrn. Rachens Hauß , wie auch vor dem Nenenthor zwey Wkingarte 4. Morgen groß zu verkauffen, «nd