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Num. ?.

Freytags

MitJhro Röm Koyftrl.undKö- nigl.Cath. Mo, jest. allergnädig, siem Privitegio.

Wöchentliche Franckfurter Fra--und Anzeigs- Nachrichten, von aller* ha'bin-undausserhè der Stadt zukauffenund verkauffen, zu verleyhen und lehnen seyenden, auchver' iohlven, gesrndenkn und gestohlenen Sachen; Sodann Personen , welche Geld auslehnen, oderlehnen wollen, welche Bedien ; zu vergeben haben, oder die Bedienung und Arbeit suche«, inglcichemldenen Pf âmirt und Okulieren, getaufft und gestorbenen , Eaiäalicer citirfen. Gerichtliche Fryltrags-Zettuhwie auch anEommeade Fremden re. Welche zu Franckfurt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckerey nunmehro bey Samuel Tobias Hocker, Not. os. Pubi. immatr. in allhleffger Dom-Dechaney am

Pfarreisen, über dem Thor- Wegforn herauß, eine Stiege hoch ausgegeben und bekand gemacht wird.

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Sachen die zu verkauften, so beweg- als unbeweglich sind,

In der Stad!:

Hinter den Predigern, gegen dem kkoster über, ist ein wohigelegi ries Hauß zu verkauffen.

Frisch angekvmmenc Cauarien Vogel, seynd im grünen Wald bey einem Fremden billige» Preißes zu haben.

Ein Dannener runder Tisch, ein Schiefersteinr- «er llirro mit Schubladen, ein cisener Heerdschirm ein alter Bettschirm von 6. Blattern , ; Pülff und s. Küssen zu einem gantzen Bett, -..Wiegen Kinder-Bette, eine eiserne grosse Brat- Pfanne eine Btech-Psanne ein schwartz und weiß-qestreiff- ter Contousch von Englischem Zeug. D. Luthers Tisch Reden , und eine gebundene Hand-Bibel, seynd jedes aparte zu verkauffen.

Das in der Grauchengaß gelegene Weibische Hauß, bestehend in 6. Stuben, io. biß ir.K«i» mern, Küchen / ».Keller«, Hof, Regen-Eistern, £ v. Prim und allsvirstiger Bequemlichkeit »erse­

hen ist zu verkauffen, und bey dem WelbischenEr- ben weiterer Bescheid zu haben.

Eine Wein Kelter, mit allerZugehörde ist feyl.

Zwey Faß gefallene Rosen, um Wasser dar­aus zu brennen, seynd um billigen Preiß styl.

Zwey grosse auf Holtz gemahlte Schilderepen, eine von Albrecht Dürren den H. Francitcum, die andere von Lucas kranach, das Gericht Solomy- nis vorstcllcnd, seynd zu verkauffen, oder auch gegen Wein zu vertauschen.

Eine Parthey von i«o. Stück neue Commifs- Hembdn , wann solche zusammen genommen wer­den das Stuck a »4. Kr. butzcnd weiß aber das Smck um 30. Kr. seynd zu verkauffen.

Die Franckfurter gelehrte Zeitung mit dem An­hang , worinncn die zu Wien und Wetzlar pu- blicirte Sententien enthalten , wird bey Ausge­bern dieses alle Dienst-und Freytag richtig conti- ouiret, wie dann des ;ten Jahres 8sei Stück in 4to würcklich fertig ist.

Allerhand Gattungen guter Canarien Vögel, seynd in der weissen Schlang bey einem Fremden zu verkauffen.

Ei»