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Num, 103.

Freytags

MitIhro Nöm Kapserl. undKö- mgl.CDh. Ma­ßest, a lergnädig- gèM F’rivilegio.

Anno 17 5 ^, den 13 Dec.^

Wie auch ei­nes Hoch-Edle» und Hochweise«

Magiilrats^o^ günstigen Be­willigung.

Wöchentliche Franckfurter Frag ^imd Anzeigs - Nachrichten, von aller- hand in-und ausserhalb der Stadt zukauffen und verkguffen, zu verletzen undlehnen seyenden, auchver- lohrnen »gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen , welche Geld auslehnen , oder lehnen wollen, welche Bedienung zu vergeben haben, oderdie Bcdienungund Arbeit suchen, rngleicheiii denen Pro- clamirt unb Copulirten, getaufft und gestorbenen , EdiAaliter Licirten, Gerichtliche Feyltrags-Zettuhw!« auch ankommende Fremden re. Welche zu Franckfnrt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckerey nunmehro bey Samuel Tobias Hocker, Not. Ces. Puhl. imm»cr. in allhiesiger Dom-Dechaney ain Pfarreisen, über dem Thor- Weg form herauß, eine Stiege hoch ausgegeben und bekand gemacht wird.

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Avertiflement

Es hat der Buchhändler, Michael Turpe, zu kerp-ig, in zuverläßige Erfahrung gebracht, daß die in seinem Verlag , in der abgewichene« Michaelis-Messe dieses !7?7ten Jahres herausgekomme­ne Acta Comimlia RatiAoaensia., oder Regenspurgifche Reichs Tags-Handlungen und Geschichte von den Jahren 16^3 und i6f4- von Herrn Hofrath von Meiern beschrieben, von jemanden nachge­druckt werd:» wollen. Ob nun wohl dieses Unternehmen, des erlangten Kayser!. PrivilegülmprefTorn wegen, nimmermehr vollführet werden kan, auch der Herr Reichs-kiL»! sich seines Amtes gegen den wohlbekannten Nachdruckcr so fort bedienen wird , ehe noch dieser den unbefugten Nachdruck zu be* werckstelligen vermögend ist- So will dennoch der rechtmäßige Verleger des Wercks obgenannter Mi- chael Turpe, aus allen Fall Sorge tragen, daß niemand mit einer verfälschten und nachgedruckte« Edition hintergangen werden kan, (welche allemahl, wie Bücher-Kenner wissen» so beschaffen sind, daß inan sich darauf vettassen kan);

lènd i) auf das Titul- Slat eines jeden Exemplars sein Handelszeichen drucken lassen, welches dtk bwihmte Künstler, Joerr Tyroff'äu Nürnberg, rn Kupffer gestochen hat;

1) Sodann seinen Nahmen, Hst fr hier am Ende zu ' ^en ist, auf der Rückseite eigenhändig nn« terschrikben; Und _

;) SeinPettschafft U S * •

Daß also alle und jede Exempiarien , bey welchen diese Drey Merckmahle auf dein ^itul-Blate nicht befunden werden , vor verfälscht zu achte» sind, und künfftig mit Bestand Schrifften nicht allegü ret werden können. ■ “

Damit auch der Nachdrucker seine gewinnsüchtige Absich^n destoweniger erreichen möge: So ist der rechtmäßige Verleger urpc emlchtossen, den br^cks fertigen ersten Theil dieses Wercks, welcher

I F. Al-