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Num/87*

Freytags

MWroRöm Kayseri. unVKö- nigl.Cath. Ma- jest. alcrgnadig- liemFtivilegio.

Anno 1737, den i8 Octo.'

Wie auch ei# nesHsch-Edle« undHochweisen MagiÜrats^OC^# günstigen Be« willigung.

Wöchentliche frankfurter Frag-und Anzeigs-Nachrichten, von aller* handin-undansscrhalb der Stadtzukauffen und verkauffen, zu verleyhen und lehnen seyenden, auchver« l ohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen , welche Geld auslehnen, oder lehnen wollen, welche Bedienung zu vergeben haben, oder die Bedienung und Arbeit suchen, ingleichemdenen Pro. cl-mirt und copulirten, getaufft und gestorbenen, Ediélalitcr cmrten, Gerichtliche Feyltrags-Zettul,wie auch ankommende Fremdens. Welche zu Franckfurt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckerey nunmehro bey Samuel Tobias Hocker, Not. Cars. Publ. Immarr. j» allhiestzer Dom-Dechaney am . Pfarreisen, über dem Thor- Weg sorn herauß, eine Stiege hoch ausgegeben und befand gemacht wird.

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Avertiflement.

Johann Friederich Fleischer, Luchhandler in Franckfurt am Mayu, nimmt gegen Schein biß elt Novembr. -. c. auf folgendes Merck Pxa.-numcranon an :

LHistoire de Louis XIV. Roi de France & de Navarre, par Mr. de la Hode . en fix Volutnes ia quarto, mit mehr den 500. Gcdâchtnnß Müntzen sezieret, so von den besten Meistern gestochen. Die­ses Merck in dem Haag bey Jean a Duren gedruckt, das Papier ist sehr sein, auch die Schrifften gantz neu darzu gegossen worden; Man zahlet vor die erste Praenumerano» ;. Reichsthaler auf ord. Papier und vor das Exemplar auf groß Papier s. Reichsthaler und ;o. kr. bey Empfang der ersten beyden Theile, wird wiederum so viel bezahlet. Eine ausführliche gedruckte Nachricht von diesem Wercke ist bey obig-crwthutem Johann Friederich Fleischer gratis zu haben.

Sachen die zu verkauffen, so beweg- als unbeweglich sind,

In der Stadt:

Demnach dieEigenthumerin des grossen Sand. Hoffs Frau Wittib Kölbele gedachtes ihr in sehr räumlicher Bequemlichkeit an Stuben, Kammern/ Kellern, Gewölvern, Niederlage, Stallung, grossen Hoffrc. bestehende zu wcitlüufftiger Hand- thicrung absonderlich der Handclschafft sehr dien« lrchr Hauß tu »erkauffen entschlossen. Als wir)

solches hiemit bckant gemacht, damit diejenige st» darzu gefallen tragen, bey obbemeldter Frau Ei- genthumerin, oder bey dero Sohn, Herr Reche« neyschreibrr Kölbele, auf dem Römer wohnend, ferner beliebige Nachricht vernehmen können.

Auf dem Marckt im Lammgen bey Frau Köl« belin, seynd extra schöne Straßburger gegossene Unschlicht-Lichter billigen Preises zu verkauffen.

Die berühmte Wittenberger Bibel auf schön weiß Papier gedruckt in u- ist bey Ausgebern dieses um 40. fr. zu haben.

Das Fügenspahnischc Hauß neben dem schwär« tzen Bock zu Sachsenhausen, wie auch dessen^Gar- tk«