Num. 49.
Freytags
MitIhro Röm Kayserl.undKö- nigl.Cath. Mcr- rlL a lergnadig- ^vM Frivilegio.
^ Anno 1737.
denl4.Junli W^ Wie auch ei# nes Hoch-Edlen Sr und Hochweisen Magiftracs^OC^# günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter Frag-und Anzeige-Nachrichten, von aller» hand in-und ausserhalb der Stadt zu kauffenund verkauffen, zu verleyhen und lehnen seyenden, auchver- lohrnen, gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen , welche Geld auslehnen, oder lehnen wollen, welche Bedienung zu vergeben haben, oder die Bedienung und Arbeit suchen, ingleichem denen?«», damirt unb copulirten, getaufftund gestorbenen, Ediâaüter cicirten, Gerichtliche Feoltrags-Zettul,wie auch ankommende Fremden re. Welche zu Franckfurt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckerey nunmehr» bey Samuel Tobias Hocker, Not. Cxf. Publ. imm-irr. in allhiefigerDom-Dechancy am Pfarreisen, über dem Thor- Weg forn herauß, eine Stiege hoch ausgegeben und bekand gemacht wird.
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Avertissement.
In Herrn Obrist Lieutenant von Stötzenbach, am Hauß gelegenen Garten, am Eschenheimer Thor' ist die^ fuca Eioriofa welche alle Io. Jahr âonret, wurcklich in schönster Flor zu sehen, und ist sich deßwegen bey dem Gartner zu melden.
Denen Hrn. Pferdts Liebhabern wird hiermit bekand gemacht, daß den 17. nachsttünfftigen Monats Zunii zu Offenbach im Schloß bey dasig Hochgraffl. Menburgischem Rentmeister Schenck ein ohntadel« hafftes ansehnliches Reit-Pserdt, so ein Fuchs, von funff Jahren und allda in Augenschein zu nehmen ist, vor i2o.Looße, und jedes Looß zum st. durch Würffel, «usgespiehlet werden soll: Darsür aber nachfolgendes zu gewinnen stehet, als eermeldtespferdt, 2)10 st.;) 7. fl.;) ;.st.s)4.fl. i/.alb. 7) rff. 8.2 st.9) l.Rthlr. ro) i st.
Diejenige nun, so hieraus cinzusetzen Lust tragen, belieben sich bey Hrn. Stocklein allhierin Franck- furth deßfalls zu meldten, selbigem den Einjatz zu bezahlen, dann sich in Eingangs gedachter Zeit Morgens um« Uhr bey erwöhntem Rentmeister einzusiuden, und sothanem A<ftu beyzuwohnen.
Im übrigen aber wird derjenige, welcher ersagtes Pferdt im Spiehl überkommet, geneigt seyn, der spielenden Compagnie etwas zum besten zu geben.
Sachen die zu v-rkMff-n, so beweg- Ä*"g^ -f
alö unbeWe^Hst) |inv f (2) Ein Hauß M der Rosengaß, auf dem Platz-
Inder Stadt: gen, hinter dem Brunnen , ebenfalls aus einer
Ein Löb! Armen - Waysen - und Arbeits - Hauß Stuben, 2. Lämmern und i. Küche bestehend.
Hat folgende!keine Hauser und Wczngârten zu ver« M.U) Zwey firme wohlgebaute Weingarten im kausfen, als. Rreder Berg, 0 zusammeu ohngesehr anderthalb
(i) Ein Hauß aufder Zeil, im Güßgen Hinterm Morgen enthalten.
We-