Einzelbild herunterladen
 
  

Lxttaorââerâhattg zu denen FrWUNd WetzurrMWWiW^

Donnerstags den 25. April 1757.

Bescheid und Erfolg vernehmen können. Publkirt Francksurt den2;-Aprjl 1737.

Ein schöner Keller zu 20. Stuck Wein der Ge, gend des Roßmarcks ist zu verlehnen und bey Aus» fiebern dieser Nachrichten zu erfragen.

i$oo. item ar. biß 2200. Gulden Pupillen-Geld liegen parat auf allhiesige sichere Jnsätze ausgelie» hcn zu werden.

Sachen die verlohren worden.

Ein schönet Jüngling vimn.Jahren, mit einem plonnten lang ttngeflochtencn Haar, welcher einen hellbraunen Rock anhat, und kan keinWort teutsch^ wohlaber Frantzösisch sprechen kan / Nahmens de Troy so am Dienstag von Berlin mit seinem Herrn allhierankommcn, Hatisich im gangüber dem Lieb- stauen Berg von seinem Herrn verlohren, wer nun von diesem Knaben Nachricht hat, beliebe sich bey Ausgebern dieses, oder bcyHrn Käß in derBock Gaß zu melden.

Ein seidenesSchnupftuch ist gestrigen OsterMon» tag Baarsüsscr Creutzgang abhanden kommen, wer solches wieder herbey bringt soll ein gut Trinck- gelt haben.

Eine silberne Sack-Uhrmit dem Rahmen Franck- furth Roddè samt silbernen Kcttgen mit stählernen Hacklein, und verbrochenen Uhren-Schlüssel ist ob» Handen kommen, wer solche herbey bringet, soll eine Luis dor zum Recompenz bekommen, auch dessen Nahmen verschwiegen bleiben, wer sie gefunden, hat sich nur bey Ausgebern dieseLzu melden..

Sachen die gefunden worden.

Voriges Jahr in der Oster-Meß ist in einem La­den ausdemRömerberg von eineinFremden 3. Stück feiner Sitz liegen blieben, wer sich solchezueignen kam An sich bey Ausgebern dieses melden.

Sachen die gestohlen worden.

Zwischen dem '.und 14. Cunentis seynd aus ei? ner Wäsch 2. Mannshembdter welche über die or- dinaire Grösse noch ohttgèfehr ein halb Ehl seyn erk­langt worden, wodurch das Zeichen A. S. 12- im die Naht gekommen und i, Schnupftuch von Klo­ster-Tuch, Ki.L. $. i2 weiß gezeichnet, abhanden ge-- kommcn, wer davon einige Nachricht weiß zm geben, beliebe es nur. bey Ausgebern dieserNach-

richten bekannt zu mache«,, soll wohl recompcnfitt werden.

Persohnm so allerley suchen.

Am Ma'yn,an einem wohlgelegenen Orth , wird diese und folgende Messen eimLaden zu lehnen^ oder auchzukauffen gesucht.

Ein ansehnlich, jung, im groß und kleinen Weyd« werck wohl erfahrner Jäger, der mehrmahls gedient und gute Testimonia hat, sucht wieder bey einem Fürstlich oder Gräflichen Hoff Engagement,

Eine Medicin unter dem ?itul La tablette Rega­le > ou Pain de Rome &c. welche vor einigen Jahren allhicrzu haben gewest, nun aber nicht zu erfragen ist, wird zukauffen gesucht, weßwegen sich der Best. ^rberfelben, bey Ausgrberndieses beliebig meltrm

EinApothccker Gesell Cathol. Religion sucht bey einer Herrschafft auf Reisen oder sonst, als Cammer, diener oder auch als Laquayzudienem

Eine Judin allhicr in der Judengaß bey dem Wechsler Jacob Rieden am Steinern Hauß logi»- rend, offerirt ihre approbiere Kunst, in einer Stund die Hühner- Augen aus dem Grund ohne Blut und Schmertzen, so zu curiren, daß solche nicht wieder nachwachsen.

Allerhand Butter oder Fett, es sey so schlecht oder stinckend als es yollc, wird zukauffen gesucht.

Ein Reformirter Kutscher der mehr gedient und guteAbschiede hat sucht wieder dergleichen Dienst.

Ein junger Mensch Luther- Rel. der schreiben, lesen, rechnen und das Clavier spielen kan , sucht wieder Laquayen Dienst.

Ein beyder Feber mehrmahls gedientersia'iidig» Luther-I Mensch , der studirt hat, auch die Music, und das Rechnen versteht, sucht bey der Schreibe, ey Engagcimnt.

Ein- ständiger Mensch Evangel. Rel. von Profes­sion ein Bender, der die Wein - Proben wohl» versteht, und schöne Reisen gethan hat, sucht in ei­nem Gasi-Hauß chier oder auswärts, als Keller zu. Lienene

Ein munterer Haudels - Diener L sucht in einer Tuch-Handlung Condirion.

Eine versöhn sucht Gelegenheit' nach Berlin, im einer Chailen zu fahren.