Nurn. 24.
Dienstags
MitIhro Rom Kayser!. undKö- niqlEatl). Ma-- jest.a lergnädig- stem Privilcgio.
^^ Anno 1737.
denr2.Martz/ ^M^ Wie auch et* ^W/nesHoch-Ldlm und Hochweise« y^^Ä Magistrats^)OCt)* KM günstiges Be- M< willigung.
Wöchentliche Frankfurter Frag - und Anzeigs - Nachrichten, von aller* Hand in- und ausserhalb der Stadt zukauffen und verkauffen, zu verklärn und lehnen seyenden, auch ver, lohrucn, gefundenen und gestohlenen Sachen; Sodann Personen , welche Geld auslchncn, oder lehne« wollen , welche Bedienung zu vergeben haben, oder die Bedienung und Arbeit suchen, ingleichem denen ?ra- damirt und CopuliiKit, gctaufft und gestorbenen, Ediäatitcr Cititkn, Gerichtliche Fcyltrags-Zettul,wie anchankommende Fremden rr. Welche zu Franckfurt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckerey, nunmchro bey Samuel Tobias Hocker, Not. Czs. Publ. imm-er. gegen dem Compostek über, cu» Eingang des Thorwegs in den Arnspurger Hof, bey Hrn. Schleicher, im zweyten Stock, auSgegcbe» und bekaud gemacht wird.
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Avertissement.
Dem Pnbiico wird hiermit Wissend gemacht, daß der Holtz-Pförtgen, Nacht-Einlaß nächst künfftige« »e. dieses Monaths Martii wiederum eröffnet werden-und biß an den Novembris geliebts GOtt, ge# wohnlicher massen cvntinuiren wird.
Nachdeme von einer sicheren Hcl-rschafft allhier drey Liberey-Dediente nahmentlich :
Sebastian Steiger , ein Kutscher, von Wüsteretz in Teutsch -Böhmen bürtig, lang und starcker State kuri-eschwartze aufgeloffene Haar, bleichen Angesichts, nicht gar starcken schwartzen Barths, lincker Seith des Kühns ein erhabenes rundes Mahl habend, in derGröße eines Batzens, so viel starcker mit Haar als der Bart bewachsen, ctlich und 20. biß 30. Jahr alt: so dann
Johann ValentinKatzung, Laqua»,aus Derrenbach, HochsürstlichFuldifchen Amts-Fischbergbürtig, lang schmahler Statur, etwas lange schwartzbraune Haar tragend, schwârtzbraune Augen, rvthlichcn Angesichts , noch gar keinen Latt habend,biß r°. Jahralt, redet Fuldisch dabey, etwas durch die Nase«, deßgleichen.
Maximilian Böttiger, Laquay aus der^Stadt Fuld bürtig, kurtzgcsetztcr Srarar^ etwas langern schwartz- geflochtene Haar tragend, bleichen Angesichts, etwas Blatterstüpffct, und nicht gar starcken schwartze« Barts über 10. ^r alt, seiner Profession ein Tapezirer, so er bey dem Chur Tricrischen Hoff-Tapezierer juEoblkntz im Thal verwog habenden Lehr-Brieffs erlernet, mit völliger Liberep' und Roqueloures, so dio zwey erstere kaum ein halb Jahr, letzterer aber kaum ein viertel. Jahr getragen, ohne eintzigedie geringste Ursache allesamt auf einmahl Schelupund Diebischer Weiß durchgegangen, dabenebensauch andereDiebe- reyverübet, als werden nicht allein all andere Hexrfchaffteii vor diesen dreyen Schelmen bestens gewarnet, sondern auch jedes Orths Obrigkeit hiermit dienflsrrunolichst ersuchet, diese Diebe, wo sie etwa anzutres- fen seyn möchten, in gesangliche Hasst zu bringen,,und an Ausgebern dieses, gegen die Gebühr, ohnschwer zu berichten.
Eine