Nunn 6.
Freytags
MitIhro Nöm. Kapserl.undKö- nigl.Cath. Malest. ailergnâdig- sttM Priviiegio,
Anno 1737.
den i8. Jan.
Wie auch ct# - nesHoch-Evlm V und Hochweife» Magistrats^ O^ günstigen Bewilligung.
Wöchentliche Franckfurter Frag - und Anzeigs - Nachrichten / von aller- handin-undausserhalb der Stadtzukauffen und verkauffen, zu vcrleyhen undkchnen seyenden/ auch vcr- lohnen, gefundenen und gestohlenen Sachen: Sodann Personen , welche Geld auslrhnen- oder lehnen wollen , welche Bedienung zu vergeben haben, oderdie Bedienung und Arbeit suchen, ingleichcm denen Pro- damirtunbCopulirfen, gemusst und gestorbenen, Ediaaiker dritten , Gerichtliche Fcyltrags-Zcttul,wck auch ankommende Fremden re. Welche zu Francksurt am Mayn, aus der Heinscheidischen Buchdruckerey, nunmehr» bey Samuel Tobias Hocker, Not. des. Pubi. immacr. gegen dem Compostel über, am Eingang des Thorwegs in den Arnspurgcr Hof, bch Hrn. Schleicher, im zweyten Stock, ausgcgebcn und befand gemacht wird.
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Sachen die zu verkauffen, so beweg- als unbeweglich sind/
In der Stadt:
Ein Tannener Kleider-Schranck mit einer Thâr ist zu verkauffen , und bey Ausgebern dieses die Rachsrage, wo solcher anzutreffen umsonst zu ha- ben.
Verschiedene Znlast, und klcinereWeln-Grüne Fasse, scynd billigen Preißrs zu verkauffen.
Die Franckfurter gelehrte Zeitung, wovon das 4te Stück des »ten Jahres v-rosmig ist, wird bey Ausgebern dieses alle Dienstag und Freytags vor- mittagcrichtig cvmiomret und ausqegeben,eswrkd davor Prasnumcrando vor das halbe Jahr r, Gulden gegen Quittung bezahlt.
Das renomirt Englische Zahn-Pulver ist beständig bey Ausgebern dieses, ».Loth um -<-.Kr. zu verkauffen. .
Etliche 30. Matter truckener Hafer, ftynd billigen Preißes zu verkauffen.
Das grosse Univarfal-Lcxicon , wovon der 15. und i6. Theil nächstens heraus kommen wied, ist gantz compiet annoch roh zu haben, und bey Verlegern dieses davon weitere Nachricht zu haben.
Das an der gangbarsten Straaß zu Sachsenhausen , mit aller Beguemlichkeit versehene, großlund räumliche Bran-und Wohnhauß, zum Wasserweibgen genant mit der darzu gehörigen grossen Scheuer und Keller bcnebst Daß, Tisch, Banck, und allem Zugehor, stehet zu verkauffen, und findet man deß. wegen bey Einwohnerdessenferner Bescheid-
Bey Herrn Kuhff in der Schnur-Gassen gegen dem Vogelgesang über scynd nun wieder von denen extra saubern (wn. keine hier zu Land oder in Of- senbach verfertigte sondern) verkable Straßburger gegossene, und gebleichte Unschlüth Liechter derer ein Stuck bey 7. Stund lang schön hell brennet, in billigem Preiß zu haben,,wie auch von dem sehr deliea- ten Marinirten Heringen.
Einige Stückfeine Moseler Weine von den Jahren 1717. und 31. Hill Billigen Preiß.
Eine Parthie Commis- Mehl, um das Vieh damit zu mesien, ist um billigen Preiß zu verkauf, sen.
Den ar. dieses Monaths sollen auf der Breiten- gaß im kleinen Ritter eine Tuchscheerer- Presse nebst 3. Scheeren Nachmittags um *. Uhr öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung verkaufst und loßgeschlagkn werden. '