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Der Maynßer und Binger Frucht- Preiß feind dißmah! nicht eingc- lauffcn. _______________

Sachen die zu verleihen / verpfach- ten / und zu verzinssen sind/

In der Stadt.

In der Buchgaffe/ ist der grosse Buchladen da- rmnm Herr ÖOtlWalsbcrgcn von Amsterdam lange Jahren feil gehabt / auf zukommende Oster-Meß 17)7- und folgende Messen zu verlehnen und deß­wegen von dem Einwohner des Hauses fernern Be­scheid zu haben ist-

In der Hössgas neben der güldenen Waage ist zu verlehnen einige Böden und Keller wie auch in Meß-Zeiten/ Stüben und Kammern mit Möbel.

Ein Hinlerhauf auf dem grossen Hirschgraben darinnen 4. Stuben so viel Kammern i -Küche/ Kel­ler/ 2. Böden/ nebst gemeinschaffrlichen Waffer­und Regen-Pombe/ wie auch Wasch-Keffel/ ist zu verlehnen-

Demnach der Vcrleyhübcr einen hlesigen Stadt eigenthümlich znstehcnden Frcyhoff / samt darzu gehöriges Frey-Gelände von ohngèfehr 6. Huben zu Ricder-ilrsel Cath- Petri 1737. zu Ende ge­het/ und wieder an meist Pfacht-Biethcndcn öffent­lich verlehnet werden oll ; als hat man solches jedermanniglich hierdurch bekannt machen und da­zu den 20. Sept. pro termino anvrdnm wollen / wer nun dazu Lüsten hat / und wegen seiner Hcrrschafftl. Freyheit und der Cainion halber sich legkimim kan / hat sich auf bestimmte Zeit Vor­mittags um 10. Uhr bey Lobl. Korn-Aut cinzufin- den/ und den Erfolg sothaner Versteigerung ge­ziemend abzuwancn. Franckfurt den n. Sept. 47 36.

In der Fahrgaß in der Eck-Behausung zum grossen Weydenbusch genannt neben dein goldenen Löwen/ seynd Meß-Zeit vornen auf die Gassen $. Zimmer zu vct leihen/allwo in jedem Zimmer i. bis 2. Pcrsohnen gar comod logiren können / der Anfang tonte demnach darmit in zukommcnder Oster Meß 1737. gemacht werden / und findet man bey dem Einwohner dieserwegen guten Be­scheid-

Zwey grosse wohlverwahrte Gewölber auf dem Roßmarck.

3m Virmien-Crantz in derSchnurgaß an der Zie-

gelgaß/ in Meß-Zeiten ein Gewölbe von -.Bögen (an den Eckladen stossend/) wie dann solches vor renudeis-Lcute so mit Ainwrihen und Zeug-Maa­ren Handeln/ sehr bequemlieget. ^

JmAugspurgcrHofbasfordereThor-HLlißÜLec dem Bogen / hat 4- Stuben/4. Cammern und ass- sonstige Bcqucmliakeit / dieserwegen ist bey Hrn. Winckeler im Dogelsgesang weiterer Bescheid zu haben.

Zu vcrkauffm / außer der Stadt

Zu Rödelheim ist eine / aussen mit wohl »er- guldeten Leisten versehene/ was Leder- Holtz- und Eisen-Werck betrifft / noch wohl coäonlrte recht dauerhaffte vor 4- Persohuen bequeme Kutsche zu »ersäuften/ wobey noch dient/ daß selbige mit gu- tem grauen noch unverletzten Tuch und grünen Schnüren beschlagen / auch mit saubern Aufzieh- Gläsern wie auch mit einem räumlichen Magazin und guter Gelegenheit 4- grosse Coffre zu packen versehen ist. Wer dieses Stück zu sehen verlangt? kan sich bey ANton Heinscheid daselbst angeben.

§u verlernen oder zu Verpachten/

Ausser der Stadt:

Die von Honiburg abwesende Änthvnische Ge- schwisterc/ lassen hierdurch bekannt machen / daß sie ihr zu besagtem Homburg an der Höhe befindliche Wohn-Hauß / Hoffraikh/ Stallung / Graß und Baum-Garten / wie auch Baum-Stuckerund Wie­sen wiederum auf;. und mehrere Jahre / zu ver­pachten willens sind; wer darzu Lüsten hat/ kan sich in Franckfurt bey Tit. Hn Hof-Ilath von Lerßner im Baum / wie auch zu Homburg sclbsten/ bey dem Fürstl-Bau-Schreiber und Stadt-Schultheissen/ Herrn Schultz / biß auf den 24»» dieses Monaths Sept, anmelben und weitem Bescheids erwarten. Das wvhlgciegenc Wohnhauß har 4. hohe Stubefi/ 5. Cammern/eine Küche/2. grosse geraffelte Böden'/ und unten einen grossen gervölbten Keller. Die Fenster oben und unten sind von grossen Quatek- S' eiben. Darbey ein grosser Hof/ nebst Küch / Holtz und andern Ställen/sodaun eine Scheuer/und gegenüber eine andere Scheuer befindlich. Ferner werden im Pfacht mit überlassen / an Graß-und Baulit-Garten bey 4 Morgen. An Daum - Stu­ckern des besten Obsts;.Morgen. An Wießwachs 7. und ein halber Morgen / so alle Verbellen nahe an der Stadt gelegenen Gütern sind.

Sachen