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Num. 26» Freytags

Anno 173& den 30« Mart.

MitJhroRöm. Kayseri. unvKö- nigl-Cathol-Ma. fest, cillergnädig» ßemPrivilegio,

Wie auch binesHoch Ed. len und Hoch. toCisenMagiftra« Hochqüngjgev Bewilligung.

Wöchentliche Franckfurther Frag-u- ZInzeiqungs - Nachrichten/ Bon allerhand in-und ausserhalb der Stadt zu Haussen und verkaufen/ zu verleyhen und lehnen seyen den / «n» veUohrnen/ srfunden-n und gekoblenen Sachen ; Sodano Personen/ welche «cld anslehnen / oder letz» um wollen / wel che Bedienung za verzeden haben / oder die Dèdieoüug und Arbeit soeben/ ingleichem denen Proclamiru ontCoFuhrttn / Getavfft und xcHordentn / Editiaiiter citirten / Gerichtliche FeiltragS < Zettvl / wie en* «nfont» *«e Fremden «. Welche zu Franctforth am Maro/ aus der Heinttcheidtischen Bo^drackcreo / onnmerho he» Sawllei Tobias Hocker / r^e. Cef.pubi- immatr. gegen dem CemvoSel über / am Eingang des Thorwegs in devArosporger Hof/ bep Hu. Schleicher im zweyten Stock/ aosgegeben und bekannt gewacht wird.

Sachen dèe zu verkauften, so Beweg-als unbeweglich find/ E In der Stadt: ^^Jne grüne noch wohl conditioru'rte Chaise zu vier Personen / nebst einem neuen mit Messing 8e schlagenen / samt einem schon gebrauchten schwarzen Geschirr.

In Hn. Philipp Jacob Jägers Buchladen / gegen dem rothen Manngen über / sind folgende neue Bücher zu haben : HanckcnS Gedichteter Theil. 8. Clarcks geistliche Reden/ /r. Theil. 8. Des Hrn. Colberts Bisch offen zu Montpellier allgemeine Unterweisung in Form eines Catechismi/ 8.17,5. ;. Theile. Mamers Meticina Castrensis/ 8. 17? f- Waldschmids heilsame Gnade GOttes/ und Clangens allgemeine Gnade GOttes / 8. Biblia Gribneriana / 8. Widers Evangelische Krsncken- und Sterbe- Postill / 4. 17; r- Jsonnesons kurßes aber auserlesenes Leben der lieben Heiligen Got­tes/ 4.17} f. Jngleichem sind in desselben Buchladen zu bekommen / allerhand Sorten/ Schreib- pack« Gold - .Blau und Maculatur- Papieren.

Iui Römer in dem Mulhischen Buchladen ist zu haben / Eptract Eines Hoch- Edlen und Hoch« Weisen Magistrats Lerordnuug / wegen der Gold- und Silber - Müntzen.

Denen Hn.Bucher-FreDdcnwsyd hiermit besänne gemacht/ daß allerhand von einem Buchhänd­ler herrührende sowohl Theologisch- Juristisch-Mediciirisch auch philosophische und anderer Sorten Bü­cher den 9. Aprilis und weiter a. c. morgens von s.bis 12. Nachmittags von r. bis 5. Uhr/ vermög eines Hoch zu respectireOen Schöffen - Dccreri / in dem allhiesigeu Weiß-Arauen - Eloster Ballenweiß/ gantz gewiß versteigert werden sollen.

Folgende Wiffenschassien ist man ferner erbötig/ gegen Hinlanglicke Discretion zu communiciren / ' 4-) alle Wasserfarben zu machen / Tapeten damit zu mahlen / auch Stroh und andere Sachen zu fär« den. r.) Berliner Blau zu machen. 6.) Simpatttische Dinten zu machen/ daß die oberste Schlifft verschwindet oder weg gehet/ und an deren Stadt eine andere hervor kommt/ daß man also einen auf einem Blal rpeomendiren und disrecomentircn kan.

Montags den 9. April! soll mit öffentlicher Vergcknthung/ derer / in der bereits hin und wieder distribuirtcn Verzeichnuß/ enthaltenen Jubelen und Pretiosen/ auf der hiesigen Börse / und zwar mor« gendk um 9. Uhr / der ohnfehlbahre 2infang gemacht werden.