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jtnlge so ein oder anders zu admodnren gesonnen miss obgemeldte Zeit bey löbl. Recheney sich einffndm nd fernern Bescheid und Erfolg vernehmen können. Pubiicirt Stanffurt den 12. Jan. 1716.

Demnach bey löbl. kand-Ambt Sonnabend den 28. Jan a. c. Vormittags nm 9. Uhr die Benu­tzung derer Herrschafftlicheu vier Morgen Wiesen zu Sultzbach / von neuem an den Meistbiethendeu ausgebotttn «nb gegen tüchtige Caucion oder Vorausbezahlung eines Jahr-Bestands überlassen wer­den sollen ; Als wird solches hierdurch bekam gemacht/ damit diejenige so dieselben zu ersteigern gesonnen/ aufobgemcltc Zeit bey löbl.Landaml-t sicheinfinren und fernern Bescheid uud Erfolg vernehmen könne». Publicirt Franckfurt Len 20. Jan. 17;^

Hinder der Echlimm-Mauer die Dehaussung zwischen der grünen Hand/ und den 3. Hauen Tauben / bestehend in verschiedenen schönen Stuben/ Kammer / Eamin / Küch/ Hof/ Pumpe / Keller / und allso nstige Beauemlichkeit / und ist deswegen bey Hrn. Henrici in den z. blauen Taubes weiterer Bescheid zu haben.

An der Brück ein Keller zu 12. Stück Wei».

In der Barfüsser Kirch auf dem untersten Lettner / ein Manns-Platz in Rum. 178

In der St. Catharine» Kirch / ein Weiberplatz gerad gegen der Cantzel über/ ferner daselbst ein ditto in Rum. 7;.

Das Hortische ^mtë ist zu verlehnen / nechst bey der Leouhardts-Kirch gelegen / und findet man gey dem Hr. Andrâ deßwegen guten Bescheid.

Den 50. dieses Monats Jan. sollen zu Ditzcnbach die Hoch Grässlich Schönbornische Gâter/be- siehcnd in Hauß/ Hof/ Scheuern/ Stallungen / und dazugehörige Acckcr und Wiesen rc. auffdas neue an den Meistbietenden auf 6. Jahr verpfachlet werden/ wer dazu Lust hat /beliebe sich in obbè- stiniten Termin daselbst einznfiNden/ und des Ausgangs zu gewärtigen / wer vorher» deswegen genaue Kundschaffl einziehen will/beliebe sich zu Heusenstamm/ bey dem Hoch-Gräffl. Schönbornischen Amt­mann Hr Stessens zu melden.

Eine Stube vor eine eingele Pcrsyhn / wobey auch ein Bett/ Tisch / Stühle und Schranck gege­ben werden kau / ist um billigen Preiß zu verleyhen / und bey Ausgebern dieses zu erfragen.

In der Neugaß bey Hr. Seyboth eine comode Wohnung/ vor einen Bierbrauer zur Nahrung wohl gelegen.

Personen welche Geld auslehnen wollen.

3. 4. bis 6. Hundert gülden/ liegen auf guteHypotheauen hiesiger Dorffschafften liegende grün­de aus geliehen zu werden/ parat.

2000. und etliche 100, gülden liegen parat / auf ein gutes Unterpfand aus gelichenzu werden

Personen welche allerley suchen.

Es sucht eine Person Gelegerheit morgen oder übermorgen mit extra Post oder anderer Occasion von hier auffWürtzburg zu reissen solle sich also darzujemandfinden ist sich bey Ausgebern Nesses zumeldkn.

Nach Offenbach in eine honette Haußhaltung wird ein reputirlicher Luther. Studiosus Theologie zur Information der Kinder gegen gutes Tractament gesucht.

Ein benachbartter Beamter/ begehrt einen Studiosum Juris der auchärantzösssch versteht.

Ein junger Mensch Luth Relig der als laquay mehr gedient und Abschiede hat/ sucht wieder dergleichen Dienst.

Ein junger Mensch Reform. Relig der mehr gedient und Abschiedehat/saubet Schreiben/ Rechne» unt Paruquen accomodiren hin / Hit lllS Laquay mehr gedient/ sucht wieder dergleichen Dienst.

In eine hiesige Specerey Handlung/ wird ein auswertiger Lehr jung gesucht.

Eine Arantzösin w auch Leusch kan/ sucht bey jungerHerrschafft okeradelichen atë Mademoiselle, oder Eammer Jugfr. zu dienen.

EinMcnjch mittelmäsigen alters Cath. Relig sucht wieder Laquayen / Kutscher oder Reutknechts Dienst j er kan sich mit guten Abschieden legitim iren.

Ein Mensch von 20. Jahren Linh- Relig. der die Gärtnerey das Schneydern und die Kellerey ver­steht/ hat mehr gedient und gute Abschiede/ sucht bey ein oder andern wieder Dienst.

Ein Ständiger Mensch Reform. Relig- der mehr als Luther gedient / und gute Zeuchnüsse/ seines mhl.verhaltens hak sucht wieder dergleichen Dienst.