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Mm. x.

Dienstags

Anno 1736. den 3* 5s».

MitIhroRöm, Kayseri.junbKö- mgr-Cathol-Ma- fest. allergnädig, ^tmPrivilegio,

Wie auch CineöHoch Ed­len und Hoch» tWifenMagiftratt Hochgünstig e.y Bewilligung.

Wöchentliche Franckfurther Frag-u- Anzcigunqs-Nachrichte»/ Don allerhand in-und ausserhalb der Stadt zu fauffen und versaufen/ zu verleyhen und lehnen fevett ten / auch reclohrnm/ 8«fundcnka nud zcgobicntv Sachen ; Sodann Personen/ welche Geld auslehnen / oder Nd» von wollen/ welche Dediuiung ja vcrieden Haden / oder die Dedienong und Ardelt socken/ lnglelchem denen P-eclamirt» unocopuli.ttn / Getaufft und Morbeneo / Ediftaiit« citinen / Gerichtliche Feiltrags«Zeitul / wie an» unfein» »ende Frkmdonrt. Welche zu Franckfurth amMapn/ aus der Hcintscheidtischen Dockdrockerco/vnomerho d«t Saivllu Tobias Hocker /Nor ext, Pub!- immatr. gegen dein Cewvoiiel über / am Elnsang des Thorwegs t»

trv Arnspurger Hof / bt^n- Schleicher im zweien Stock/ ausgegeben and bekannt gemacht wird.

Allen hochgeneigten Herren Liebhabern dieser Frag - und Anzeigungs Nachricht, wie auch dem gesambteir Publico, wünschet Ausgeber dieses, ein von GOTT geseg­netes Fried- und Freuden - reiches neues Jahr, und deren noch viel folgende, in allem Geist - und Leiblichem Wohlseyn , zurücke zu legen.

Avertissement.

Nachdemo des Regierenden Herrn Hertzogs zu Wünemberg Hochfürstl. Durchs gnädigst re/blvirf haben/ zu weiterer Beförderung kergnadigst Angestellten Camevais Lustbarkeiten/ auch eine kleineLot- den «'n Dero Fürstl.Refikentz-Stadt -StUttgardtdergestalten an-undaufrichten zulassen / dass solche vWt weitere Classen zu machen/ auf einmahl ausgezogen / und darbey alle legale Ordnung und Rich­tigkeit beobachtet werden solle; Als hat man Jekermänniglichf welcher etwa» Lust bezeugen möchte, sein Glück hiebey zu versuchen/ durch gegenwärtiges ^veiütlcmenr folgende weitere Nachricht davon ertheilen wollen. i. Bestehet die gantze lâenc in 10000. Loosen- 2 Ist die Einlaag nicht höher dann 2. fi. ;. kr dahingegen ?. um solch geringes Gcldschrvicle wichtige Pramia zwar nicht an Geld, sondern an allerhand neuts^ornrtengold-und silbernen galantere Waaren /einem vollkommenen mâv- silbernen Frauen-Zimmer» Toilette, gold und silbernen Uhren undl-ldâre«.1'lièe-u»dcâ-Kand- reu/Leuchter / Brettspiel von Messer Gabel und ÂctteU sechs Stück Mosel-und Rhein-Wein/ et­lichen Services Les feinsten Dreßdemer- Porceliains , Holländischem keinwand rc. gewonnen werden können. 4- Werden vorgedachter Massen keine Classen gemacht - sondern f. Die Lotterie aufeinmahl und in Gegenwart der hierzu gndgst. bestellten Zürstl. Commiflion durch 1, Waysen-Kinder ausgezo­gen - auch 6. Die Fehler gegeip die Treffer nach Proportion des Gewinns und der Einlaag dcrgesta'te» eingerichtet werden / daß sich niemand darüber zu beklagen Ursach haben solle. 7. Der erste Fehler fr heraus gezogen wird / gewinnet einen Znckerhnt von einem Ceiikncr/ und der letzte eine Flaschen mit zehen Pfund feinem Thée.t 8. Geschiehet die Ziehung der Lotterie ohiifehlbar und ohne weitere Pro­longation jii Anfang äebrüarii. Wer demnach Belieben traget/ sein Glück gegen solchen geringen Hazard zu tentireii / der kan so viel Loos/ als jedem gefällig/ mittelst Angebung seines Nahmens oder einer erwehltenDevise/ allhierinCtutigardt bey dem Müntz 'CcniroHem Helden / und in Franckfurt beydcm Fürstl.WürteinberglschcnCaminer-RakhLeininq ablangcn. Etuttgarkt/den ir.Lec -7;f.

Nachdeme des Regicrenkcn Herrn Hertzog zu Wnrtemberg re. ^och-Fürstsi Durchl. resolvirt haben / ein Carnaval in Dero Residentz-Etadt Sknttgard / und zwar auf dem wegen seiner besonders